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Bürgermeisterwahl Garbsen 2026:Kandidaten-Vergleich

Am 13. September 2026 entscheidet Garbsen über das Bürgermeisteramt. 14 Thesen zu den Streitfragen der Stadt — beantworten, gewichten und sehen, welche Kandidatur Ihren Positionen am nächsten steht. Jede Kandidatenposition mit Quelle, keine Wahlempfehlung.

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So funktioniert es

14 Thesen. Ihre Haltung. Der Vergleich.

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    Zu jeder These: zustimmen, neutral, ablehnen — oder überspringen. Was Ihnen besonders wichtig ist, markieren Sie direkt an der These; es zählt dann doppelt.

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    Vergleichen

    Sie sehen die Übereinstimmung mit allen Kandidaturen — These für These, mit Quellen.

ca. 35 Minuten · kostenlos

Bleibt bei Ihnen: Ihre Antworten werden ausschließlich in Ihrem Browser ausgewertet — keine Übertragung, keine Speicherung auf unseren Servern, kein Konto. Das Ergebnis ist eine Orientierungshilfe und keine Wahlempfehlung.

Wer tritt an?

Bürgermeisterkandidaten in Garbsen 2026

Der Gemeindewahlausschuss hat am 27. Juli 2026 sieben Wahlvorschläge für das Amt der Bürgermeisterin oder des Bürgermeisters zugelassen; die Stadt Garbsen hat sie am 28. Juli 2026 als Wahlbekanntmachung Nr. 8 veröffentlicht. Fünf Kandidaturen wurden von Parteien eingereicht, zwei als Einzelwahlvorschlag. Der parteilose Bewerber Dittmar Bachmann hatte seine Kandidatur im Juni zurückgezogen, die Grünen unterstützen Claudio Provenzano statt einer eigenen Kandidatur. Breite Themenaussagen ohne vollständige Antwort auf eine These werden nur als Quellenhinweis gezeigt und nicht berechnet. Der identische Fragenkatalog ging am 7. August 2026 an fünf der sieben Kandidaturen. Für zwei Einzelwahlvorschläge ließ sich kein öffentlicher Kontaktweg finden — weder eine Kandidatenseite noch ein Social-Media-Profil noch eine E-Mail-Adresse; dienstliche Adressen ihrer Arbeitgeber verwenden wir dafür nicht. Anfragen über die örtliche Redaktion und über das Wahlamt der Stadt blieben ohne Ergebnis. Beide Kandidaturen können ihre Positionen jederzeit an wahlcheck@einfach-digital.de senden; wir arbeiten sie ein. Ordnungsfrist ist der 21. August 2026, spätere Antworten werden laufend eingearbeitet. Eingehende Antworten ersetzen die persönliche Rechengrundlage und erscheinen als datierte Selbstauskunft. Getrennter Parteikontext bleibt zur Einordnung erhalten.

Reihenfolge dieser Liste: nach der Stärke der nominierenden Partei im Rat (Kommunalwahl 2021), bei gleicher Sitzzahl alphabetisch nach Parteiname, parteilose Kandidaturen zuletzt und untereinander alphabetisch. Das ist eine Sortierregel und keine Wertung.

Claudio Provenzano

SPDZur Wahl zugelassen · Amtsinhaber

Seit dem 1. November 2021 Bürgermeister von Garbsen. Am 21. Februar 2026 von der SPD Garbsen einstimmig (49 von 49 Stimmen) erneut nominiert. Wahlkampfmotto: „Machen. Machen. Weitermachen.“

Website der Kandidatur

Robert Engelmann

CDUZur Wahl zugelassen · 10.08.2026: Fragebogen vollständig beantwortet

Verheiratet, drei Kinder, lebt in Barsinghausen und wohnte früher mehrere Jahre in Berenbostel. Gelernter Fluggerätmechaniker bei der Bundeswehr, Studium der öffentlichen Verwaltung, heute Leiter des Dezernats Soziales und Ordnung der Stadt Barsinghausen sowie Lehrbeauftragter am Niedersächsischen Studieninstitut. Im April 2026 von der CDU nominiert.

Website der Kandidatur3 Themen außerhalb des Vergleichs

Antonio Mičuda

AfDZur Wahl zugelassen · 08.08.2026: Fragebogen vollständig beantwortet

Jahrgang 1979, aufgewachsen im Garbsener Stadtteil Auf der Horst, lebt heute in Langenhagen; Vater zweier Söhne. Dachdeckermeister und Senior Technical Expert (Facility Management, Brandschutz); die Ausbildung zum Dachdecker und Klempner absolvierte er während der Bundeswehrzeit. Mitglied im Ortsrat Godshorn (Langenhagen) und stellvertretender Vorsitzender der dortigen AfD-Ratsfraktion.

1 Thema außerhalb des Vergleichs

Marvin Bartsch

FDPZur Wahl zugelassen · 24.08.2026: Fragebogen vollständig beantwortet

Jahrgang 1989, Ingenieur, lebt mit seiner Familie in Alt-Garbsen. Sammelte in einem großen Technologiekonzern Erfahrung mit der Leitung internationaler Projekte. Von der FDP Garbsen als Bürgermeisterkandidat nominiert; versteht sich ausdrücklich nicht als Berufspolitiker.

Website der Kandidatur3 Themen außerhalb des Vergleichs

Christoph Podstawa

Die LinkeZur Wahl zugelassen · 21.08.2026: Fragebogen vollständig beantwortet

Diplompädagoge, war Mitglied im Stadtrat von Lüneburg sowie Landesgeschäftsführer und anschließend Landesschatzmeister der Partei Die Linke. Von Die Linke Garbsen/Seelze im Juni 2026 als Bürgermeisterkandidat vorgestellt. Er nennt bezahlbares Wohnen, soziale Teilhabe, Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien sowie eine stärkere Beteiligung als Schwerpunkte. In seinem Wahlprogramm gibt er an, ein großes Team in der Kinder- und Jugendhilfe zu leiten — von der frühkindlichen Bildung über die Präventionsarbeit bis zur Jugendsozialarbeit.

3 Themen außerhalb des Vergleichs

Ahmet Cagli

parteilosZur Wahl zugelassen

Jahrgang 1963, kam 1975 als Zwölfjähriger nach Garbsen, zur Schule ging er in Berenbostel; gelernter Betonbautechniker. Arbeitet seit über 20 Jahren bei der Stadt Garbsen, derzeit in der IT-Abteilung für Schulen. Trat 2021 schon einmal zur Bürgermeisterwahl an und erreichte im ersten Wahlgang 6,2 Prozent; sein erklärtes Ziel sind diesmal „10 plus Prozent“. Setzt auf einen intensiven Haustürwahlkampf in allen Stadtteilen.

Sindy Petermann

parteilosZur Wahl zugelassen

Verheiratet, zwei Kinder, wohnt in Meyenfeld. Seit fast 30 Jahren medizinische Fachangestellte. Als Schwerpunkte nennt sie die Sicherung der medizinischen Grundversorgung, die Entbürokratisierung im Garbsener Rathaus und die Schaffung bezahlbaren Wohnraums. Bewirbt sich nach eigener Darstellung bewusst unabhängig und will Entscheidungen nicht an parteipolitischen Vorgaben ausrichten. Kandidatur im Juni 2026 öffentlich gemacht.

Was die Kandidaturen im Katalog vermissen

Am Ende des Fragebogens steht für alle Kandidaturen dieselbe offene Frage: welche kommunale Streitfrage sie im Katalog vermissen. Die Antworten stehen hier im Wortlaut, so wie sie uns in den Selbstauskünften erreicht haben. Sie werden nicht berechnet und verändern den vergleichenden Thesenkatalog nicht. Zu jeder Nennung steht eine Redaktionsnotiz mit unserem Recherchestand: Geprüft haben wir dabei das Thema, nicht die Einsendung — eine These daraus zu formulieren, wäre unsere Aufgabe gewesen. Am laufenden Katalog ändert das nichts: Er ist seit dem Versand für alle Kandidaturen gleich geschlossen.

  • Robert Engelmann (CDU)3 freiwillige Antworten auf die Abschlussfrage · nicht berechnet
    1. Starke Ortsteile oder stärkere Zentralisierung? Streitfrage: Soll Garbsen seine 13 Ortsteile und die örtlichen Strukturen weiter stärken oder Aufgaben und Entscheidungen stärker zentralisieren?

      Meine Position: Garbsens Stärke sind seine 13 Ortsteile mit ihren eigenen Identitäten. Ich möchte Ortsräte und Ortsbürgermeister stärken und Entwicklung vor Ort ermöglichen. Ein gemeinsames Garbsen entsteht für mich nicht dadurch, Unterschiede einzuebnen, sondern indem starke Ortsteile gemeinsam für eine starke Stadt stehen.

      Redaktionsnotiz

      „Stärken“ und „zentralisieren“ beschreiben eine Richtung, keine Entscheidung, zu der sich Zustimmung und Ablehnung praktisch unterscheiden ließen; eine Garbsener Position, die stärkere Zentralisierung verlangt, haben wir nicht gefunden. Mit einer konkreten Verschiebung von Zuständigkeit oder Geld, etwa eigenen Budgets für die Ortsräte, wäre es eine These.

      Prüfkriterien

    2. Stadtentwicklung gemeinsam mit den Akteuren vor Ort? Streitfrage: Soll die Stadt bei der Entwicklung von Gewerbe-, Freizeit- und Versorgungsangeboten stärker auf Initiativen und Ideen bereits vorhandener Unternehmen und Akteure setzen?

      Meine Position: Viele gute Ideen und Investitionsbereitschaft sind bereits in Garbsen vorhanden. Die Stadt sollte Unternehmen und andere Akteure deshalb frühzeitig zusammenbringen und gemeinsam prüfen, was möglich ist. Nicht jedes neue Angebot muss die Stadt selbst entwickeln – manchmal muss sie vorhandenes Engagement einfach ermöglichen.

      Redaktionsnotiz

      Beschrieben ist eine Arbeitsweise, keine Streitfrage: Unter den belegten Positionen der sieben Kandidaturen findet sich kein Gegenpol zum Einbeziehen vorhandener Unternehmen und Initiativen, und Gewerbe-, Freizeit- und Versorgungsangebote sind drei getrennt zu entscheidende Felder. Eine Entscheidung steckt dennoch darin — ob die Stadt ein benanntes Angebot selbst betreibt oder privaten Anbietern überlässt.

      Prüfkriterien

    3. Mehr Aufenthalts-, Freizeit- und Lebensqualität vor Ort? Streitfrage: Soll Garbsen stärker in Aufenthalts-, Freizeit- und Begegnungsangebote investieren, damit mehr Menschen ihre Freizeit in der eigenen Stadt verbringen?

      Meine Position: Garbsen hat viel Potenzial, trotzdem zieht es Menschen für Freizeit, Gastronomie und attraktive Orte häufig in andere Kommunen. Ich möchte vorhandene Stärken besser vernetzen und neue Angebote ermöglichen. Mein Ziel ist eine Stadt, in der man nicht nur wohnt, sondern in der man gerne seine Zeit verbringt.

      Redaktionsnotiz

      Benannt ist ein Ziel für die ganze Stadt statt einer Entscheidung über einen Ort oder ein Vorhaben — und ohne beides lässt sich kein Gegenpol bestimmen, über den sich abstimmen ließe. An einem konkreten Fall trägt die Frage sehr wohl: Beim geplanten Parklet am Kastanienplatz stand im Mai 2026 genau diese Abwägung zur Debatte, Aufenthaltsfläche gegen Parkplatz.

      Prüfkriterien

  • Antonio Mičuda (AfD)Freiwillige Antwort auf die Abschlussfrage · nicht berechnet
    1. Interkommunale Zusammenarbeit mit Nachbarstädten wie Langenhagen fehlt als Streitfrage. Gemeinsame Verwaltungsstrukturen könnten Garbsen erhebliche, im Katalog bislang nicht abgebildete Einsparpotenziale eröffnen, ohne den Bürgerservice vor Ort zu verschlechtern.

      Redaktionsnotiz

      Für eine grundsätzlich abgelehnte Zusammenarbeit mit den Nachbarstädten haben wir in Garbsen keinen Beleg gefunden, und wo die Stadt spart, entscheidet der Katalog bereits mit zwei Thesen — zum Investitionsumfang und zu Kürzungen bei freiwilligen Leistungen. Die Abgabe einer benannten Aufgabe an einen Zweckverband oder ein gemeinsames Bauamt trüge dagegen: Sie kostet eigene Entscheidungshoheit.

      Prüfkriterien

  • Marvin Bartsch (FDP)3 freiwillige Antworten auf die Abschlussfrage · nicht berechnet
    1. Soll Sicherheit im öffentlichen Raum in Garbsen künftig eine höhere politische Priorität haben?

      Freiheit setzt voraus, dass Menschen sich in ihrer Stadt sicher bewegen können. Probleme und Angsträume dürfen deshalb weder dramatisiert noch kleingeredet werden. Ich möchte, dass wir Sicherheit in Garbsen stärker in den Mittelpunkt stellen, offen über Entwicklungen sprechen und dort handeln, wo die Stadt tatsächlich etwas verbessern kann.

      Redaktionsnotiz

      Eine höhere politische Priorität beschreibt eine Richtung, keine Entscheidung, über die sich abstimmen ließe. Das Thema ist in Garbsen zweimal geprüft: Die These `ordnungsdienst-ausbauen` fiel am 4. August 2026, und der HAZ-Wahl-Check vom 30. Juli 2026 zeigt bei sechs Parteien dasselbe Bild — mehr Präsenz bei allen sechs, eine Gegenposition haben wir nicht gefunden. Getragen hätte eine benannte Maßnahme mit Kostenfolge, etwa Videoüberwachung an einem konkreten Ort.

      Prüfkriterien

    2. Soll Garbsen pauschale Verbote auf Schulhöfen außerhalb der Schulzeiten sowie in Parks und Grünanlagen überprüfen und mehr Freiräume ermöglichen?

      Öffentliche Räume sollen genutzt werden können. Wo Regeln für Sauberkeit, Rücksicht und Sicherheit nötig sind, müssen sie gelten. Pauschale Verbote, wie sie heute bestehen, sind aber oft der falsche Weg. Wir brauchen mehr Freiräume für Jugendliche, Familien und Begegnung. Dazu gehören für mich zum Beispiel die Nutzung von Schulhöfen außerhalb der Schulzeiten, kurzfristige Veranstaltungen in Eigeninitiative in Parks und eine geeignete Hundefreilauffläche.

      Redaktionsnotiz

      Die Nennung enthält drei getrennt zu entscheidende Dinge — Schulhöfe außerhalb der Schulzeiten, kurzfristige Veranstaltungen in Parks und eine Hundefreilauffläche; als eine Frage gestellt, ließe sich nicht erkennen, welchem davon jemand zustimmt. Einzeln herausgelöst trüge die Öffnung der Schulhöfe: kommunal entscheidbar, und mit Aufsicht, Haftung und Sauberkeit steht ein ernsthafter Gegenpol dagegen.

      Prüfkriterien

    3. Soll die Stadt Garbsen weiterhin selbst zahlreiche Veranstaltungen organisieren oder sich stärker darauf konzentrieren, private, ehrenamtliche und professionelle Veranstalter zu ermöglichen?

      Die Stadt muss nicht überall selbst Veranstalter sein. Kultur und Veranstaltungen entstehen vor allem durch Menschen, Vereine, Gastronomen und Kulturschaffende. Die Stadt sollte gute Rahmenbedingungen schaffen, Hürden abbauen und privates Engagement ermöglichen. Eigene Veranstaltungen können sinnvoll sein, müssen aber einen klaren Zweck haben und wirtschaftlich nachvollziehbar sein. Wer in Garbsen ausgehen oder Kultur erleben möchte, sollte dafür nicht erst nach Hannover fahren müssen.

      Redaktionsnotiz

      Diese Achse trägt — Robert Engelmann hat sie unabhängig genannt, und in der Prüfung seines Vorschlags steht sie wörtlich als das, was getragen hätte: ob die Stadt ein benanntes Angebot selbst betreibt oder privaten Anbietern überlässt. Als Katalogfrage fehlt ihr nur der Gegenstand — „sich stärker konzentrieren“ lässt offen, welche Veranstaltung gemeint ist. An einer benannten städtischen Veranstaltung, die abgegeben oder gehalten wird, wäre es eine These gewesen.

      Prüfkriterien

  • Christoph Podstawa (Die Linke)3 freiwillige Antworten auf die Abschlussfrage · nicht berechnet
    1. Jugendarbeit

      Die Jugendarbeit in Garbsen muss sowohl zeitlich und räumlich ausgebaut haben. Die Angebote sind unzureichend und schlecht ausgestattet. Die Linke wünscht sich eine offene Jugendarbeit, die den jungen Menschen Mitbestimmung ermöglicht, ihre Freizeit bereichert und sie bei der Persönlichkeitsentwicklung begleitet. Die Hitzewelle hat gezeigt, dass es auch kostenfreie Zugänge zu Schwimmbädern braucht. Als Linke wollen wir, dass mehr in die Jugend investiert wird.

      Redaktionsnotiz

      Ein zeitlicher und räumlicher Ausbau beschreibt eine Richtung, keine Entscheidung; eine Garbsener Position, die ausdrücklich weniger Jugendarbeit verlangt, haben wir nicht gefunden, und über den Rang freiwilliger Leistungen gegenüber höheren Abgaben entscheidet bereits eine eigene These. Der kostenfreie Zugang zum Schwimmbad an Hitzetagen wäre dagegen eine These gewesen — kommunal entscheidbar, mit benannter Kostenfolge und einem ernsthaft vertretbaren Gegenpol.

      Prüfkriterien

    2. Klima- und Umweltschutz

      Der Hitzesommer hat gezeigt, dass Garbsen unzureichend auf den Klimawandel vorbereitet ist. Die Linke wird einen Klimaschutzplan fordern, der Gefahren verortet und konkrete Maßnahmen benennt, wie wir Menschen schützen. Klimapolitik ist immer Sozialpolitik. Neben der Entsiegelung von Flächen und der Pflanzung von Bäumen brauchen wir Wasserspender, Kühlräume oder auch kostenfreien Zugang zum Schwimmbad.

      Die Stadtwerke entwickeln wir zu einer Klimaagentur weiter, die es Mietern und Nachbarn ermöglicht, günstigen PV-Strom und Wärmeversorgung aus der Nachbarschaft zu beziehen. Wir streben eine Klimapolitik an, von der die Menschen Vorteile haben.

      Redaktionsnotiz

      Die Nennung enthält mindestens sechs getrennt zu entscheidende Dinge — von der Entsiegelung über Wasserspender bis zum Umbau der Stadtwerke —; als eine These gestellt, misst sie nicht, welchem davon jemand zustimmt. Einzeln herausgelöst trüge der Umbau der Stadtwerke zu einer Klimaagentur: eine Entscheidung über ein städtisches Unternehmen, gegen die sich mit Risiko und Kapitalbedarf ernsthaft argumentieren lässt.

      Prüfkriterien

    3. Gesundheitsversorgung

      Um die Gesundheitsversorgung in Garbsen zu verbessern und auch gesetzlich Versicherten einen schnellen Zugang zur fachärztlichen Behandlung zu ermöglichen, engagiert sich die Linke für Gesundheitszentren in öffentlicher Hand. Mit guten Arbeitsbedingungen und Entlastung von Verwaltungsaufgaben gewinnen wir medizinisches Fachpersonal. Wir streben keine Gewinne mit den Gesundheitszentren an, sondern sichern die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung vor Ort.

      Redaktionsnotiz

      Für die Sicherstellung der ambulanten ärztlichen Versorgung und die Verteilung der Arztsitze ist die Kassenärztliche Vereinigung zuständig, nicht die Stadt. Ob Garbsen selbst ein kommunales Versorgungszentrum gründet und trägt, könnte es dagegen entscheiden — dazu haben wir im Garbsener Quellenbestand bislang keinen Sachstand gefunden, aus dem sich ein belegter Hintergrund schreiben ließe.

      Prüfkriterien

Termine und Fristen

Bürgermeisterwahl in Garbsen: Termin, Wahlrecht, Briefwahl

Die folgenden Angaben gelten landesweit für die niedersächsischen Kommunalwahlen. Was örtlich gilt — Wahlraum, Briefwahlstelle, amtliche Bekanntmachungen — steht auf der amtlichen Wahlseite der Kommune.

Wahltag

13. September 2026

Sonntag, 13. September 2026, von 8 bis 18 Uhr. Gewählt werden an diesem Tag die kommunalen Vertretungen; in Garbsen zusätzlich eine neue Bürgermeisterin oder einen neuen Bürgermeister.

Stichwahl

27. September 2026

Erreicht niemand die absolute Mehrheit, folgt am 27. September 2026 eine Stichwahl.

Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhält. Erreicht das niemand, findet am zweiten Sonntag danach — 27. September 2026 — eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaturen mit den höchsten Stimmenzahlen statt. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los darüber, wer daran teilnimmt.

Wer wählen darf

mindestens 16 Jahre alt

Deutsche und Staatsangehörige anderer EU-Mitgliedstaaten, die am Wahltag mindestens 16 Jahre alt sind (also spätestens am 13. September 2010 geboren), seit mindestens drei Monaten im Wahlgebiet wohnen, nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen und im Wählerverzeichnis eingetragen sind. Eine Berichtigung des Wählerverzeichnisses kann bis zum 28. August 2026 beantragt werden.

Briefwahl

11. September 2026 um 13 Uhr

Wer den Wahlraum nicht aufsuchen kann, beantragt einen Wahlschein — schriftlich oder mündlich, nicht telefonisch. Die reguläre Antragsfrist endet am 11. September 2026 um 13 Uhr. Der Wahlbrief muss spätestens am Wahltag um 18 Uhr bei der zuständigen Stelle eingegangen sein; er zählt nicht, wenn er erst danach ankommt.

Örtliche Angaben und amtliche Bekanntmachungen: Wahlen — Stadt Garbsen. Quelle der Termine und Fristen: Nds. Landeswahlleiter, Grundzüge des niedersächsischen Kommunalwahlsystems (abgerufen am 2. August 2026). Dieser Check ist nichtamtlich; verbindlich sind die Angaben der Kommune.

Einordnung

Wahl-O-Mat und Wahlhilfen — und was dieser Check ist

Für die niedersächsischen Kommunalwahlen 2026 ist kein Wahl-O-Mat angekündigt. Die gemeinnützige Voto, die 2021 in mehr als 400 niedersächsischen Kommunen eine vergleichbare Wahlhilfe anbot, plant nach eigener Auskunft „aktuell“ kein flächendeckendes Angebot; bislang hätten sich nur einzelne Kommunen gemeldet. Der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung beruht auf Antworten der zugelassenen Parteien auf seine Thesen und berechnet die persönliche Übereinstimmung.

Für Garbsen gibt es ein journalistisches Angebot: Die Hannoversche Allgemeine Zeitung hat den Parteien im Sommer 2026 Fragen zu einzelnen Streitthemen gestellt und die Antworten nebeneinandergestellt — etwa zur Sicherheit an Brennpunkten. Das ist ein anderes Format als ein Thesenvergleich: Es referiert Haltungen, ohne eine Übereinstimmung zu berechnen, und richtet sich an Parteien statt an die einzelnen Kandidaturen.

Der Aufbau dieses Checks orientiert sich am Wahl-O-Mat. Wie dort bewerten Sie Thesen mit „Zustimmung“, „Teils / teils“ oder „Ablehnung“, können sich bei einzelnen bewusst nicht festlegen und wichtige Thesen doppelt zählen lassen. Beim Wahl-O-Mat beantworten die Parteien die Thesen selbst. Hier bilden persönliche Belege und vorläufig gekennzeichnete Parteiprogrammpositionen die Grundlage, solange keine Selbstauskunft vorliegt. Wo die Grundlage zu dünn ist, zeigen wir keine Rangfolge.

Dieser Check ist ein nichtamtliches, kostenloses und redaktionell unabhängiges Angebot der Einfach Digital GmbH. Er ersetzt kein amtliches Angebot und gibt keine Wahlempfehlung. Wer ihn betreibt, wie die Thesen ausgewählt werden und wie gerechnet wird, steht offen auf dieser Seite. Belegte Korrekturen von Kandidaturen und Parteien übernehmen wir zügig.

KOMMUNAL, Kommunalwahlen 2026 in Niedersachsen · bpb, Wie funktioniert der Wahl-O-Mat · HAZ, Wahlforum Garbsen, 11.08.2026

Überblick

Die Parteien im heutigen Rat und ihre Programme

Dieser Überblick zeigt den derzeitigen Rat mit der Sitzverteilung seit 2021 — nicht den vollständigen Stimmzettel zur Ratswahl 2026.

Parallel zur Bürgermeisterwahl wird am 13. September 2026 auch der Rat der Stadt Garbsen neu gewählt — dazu die Regionsversammlung, die Regionspräsidentschaft und die Ortsräte. Hier die belegten Schwerpunkte der aktuell im Rat vertretenen Parteien, aufgeteilt nach denselben Themenblöcken, nach denen auch die Thesen geordnet sind.

Die DAVA — nach einem Bericht der HAZ vom 11. August 2026 mit einem neu gegründeten Ortsverband in Garbsen — steht nicht unter den sieben zugelassenen Wahlvorschlägen zur Bürgermeisterwahl (Wahlbekanntmachung Nr. 8 der Stadt Garbsen vom 28. Juli 2026). Zur Regionsversammlung ist DAVA-Niedersachsen dagegen zugelassen: Im Wahlbereich 11 (Garbsen) kandidiert Osman Türkan (Öffentliche Wahlbekanntmachung Nr. 7 des Regionswahlleiters, Fassung vom 30. Juli 2026). Für den Rat der Stadt und die Ortsräte liegt uns keine amtliche Bekanntmachung vor; nach demselben HAZ-Bericht treten dort Osman Türkan (Rat und Ortsrat Horst), Orhan Akdag (Rat und Ortsrat Garbsen) und Anton Ermolin (Rat und Ortsrat Berenbostel) an. Das ist ein Bericht über erklärte Kandidaturen und kein Nachweis der Zulassung.

Es erscheint nur, was örtlich belegt ist. Die Länge einer Karte zeigt deshalb, wie viel eine Partei vor Ort veröffentlicht hat — nicht ihr Gewicht im Rat und keine Bewertung durch uns. Aus Bundes- oder Landesparteiprogrammen wird nichts abgeleitet. Und die Karten beschreiben Politik für den Stadtrat: Entscheidungen der Regionsversammlung — etwa Nahverkehr, Kliniken oder Abfall — zählen bei den Thesen nicht. Wo eine Partei örtlich nichts und nur auf Regionsebene etwas veröffentlicht hat, steht das ausdrücklich an ihrer Karte.

SPD15 Sitze

Schwerpunkte

Stellt mit Claudio Provenzano den Amtsinhaber und trug den Haushalt 2026 samt Investitionsprogramm mit — darunter rund 300 Millionen Euro für die Schulstandorte. Ein eigenes Wahlprogramm der SPD Garbsen ist nicht auffindbar; die Sachaussagen des Bürgermeisterkandidaten sind seine Quelle und stehen deshalb bei seiner Kandidatur.

Bildung & Betreuung

Die SPD-Fraktion erklärt den Ausbau der Betreuungsangebote zum zentralen Anliegen und kündigt an, ihn fortzusetzen; sie verweist dabei auf die Eröffnung der Kindertagesstätte am Artarishof, die den Druck auf die Wartelisten senken soll.

SPD-Fraktion Garbsen bei der Kita Murmelstein, Garbsen City News, 15.04.2026 (Wahlwerbung)

Haushaltsdebatte 2026 · Ergebnis Kommunalwahl 2021

CDU13 Sitze

Schwerpunkte

Lehnte den Haushalt 2026 ab und warnt vor einem Schuldenstand von etwa 320 Millionen Euro bis 2029; der Finanzkurs der Stadt ist ihr zentrales Angriffsthema. Sie führt ein eigenes, nach acht Kapiteln gegliedertes Wahlprogramm.

Haushalt & Finanzen

In der Haushaltsdebatte beantragte die Fraktion pauschale Kürzungen von zehn Prozent im Investitions- und fünf Prozent im Ergebnishaushalt. Welche Projekte betroffen wären, konkretisierte sie nicht.

CDU-Wahlprogramm 2026 · Haushaltsdebatte 2026

Digitales & Verwaltung

Die CDU will digitale Bürgerdienste ausbauen und vollständig, verständlich sowie medienbruchfrei nutzbar machen. Für wiederkehrende Anliegen nennt sie standardisierte Verfahren nach dem Muster „vom Sofa aus vorbereiten, vor Ort finalisieren“. Aussagen zu Open Source, digitaler Souveränität oder KI enthält das Programm nicht.

CDU-Wahlprogramm: Verwaltung und Digitalisierung

Verkehr & Mobilität

Örtlich fordert die CDU eine schlüssige Netzplanung für den Radverkehr und zugleich die zügige Sanierung der Fahrbahnen. Das Wahlprogramm des CDU-Regionsverbands fordert darüber hinaus die Verlängerung von Stadtbahnlinien und nennt dabei Garbsen-Mitte an erster Stelle.

CDU-Wahlprogramm: Verkehr · CDU Region Hannover, Wahlprogramm 2026–2031 (beschlossen 09.05.2026)

Wohnen & Stadtentwicklung

Neue Bauvorhaben sollen vorrangig auf bereits erschlossenen Flächen im Siedlungsbestand entstehen — über Verdichtung, Wiedernutzung, Umnutzung und Aufstockung. Baugenehmigungsverfahren sollen schneller abgeschlossen, Bebauungspläne modernisiert statt übersprungen werden.

CDU-Wahlprogramm: Wohnen und Stadt

Bildung & Betreuung

Die CDU fordert einen schnelleren Ausbau qualitativ hochwertiger Kita- und Krippenplätze in Wohnortnähe.

CDU-Wahlprogramm: Soziales Garbsen

Wirtschaft & Standort

Neue Gewerbeflächen sollen gezielt entwickelt werden, auch durch strategischen Flächenankauf der Stadt; Unternehmen will die CDU aktiv ansprechen.

CDU-Wahlprogramm: Wirtschaft und Arbeiten

Soziales & Sicherheit

Die Freiwilligen Feuerwehren sollen modern ausgestattet werden, „vor allem durch eine Einstufung des Neubaus der Feuerwachen als ‚Prio 1‘“. Für das Ehrenamt will die CDU bürokratische Hürden abbauen und Genehmigungsverfahren für Vereine vereinfachen. Der Kommunale Ordnungsdienst soll besonders abends und am Wochenende deutlich präsenter werden.

CDU-Wahlprogramm: Sicherheit · CDU-Wahlprogramm: Soziales Garbsen

Migration & Integration

Die CDU steht für Integration „auf Grundlage von gegenseitigem Respekt, Eigenverantwortung und dem Bekenntnis zu unserer Werteordnung“ und will Vereins-, Sport-, Kultur- und Jugendangebote als Orte sozialer Integration fördern.

CDU-Wahlprogramm: Soziales Garbsen

CDU Garbsen, Kandidat · Ergebnis Kommunalwahl 2021

Bündnis 90/Die Grünen6 Sitze

Schwerpunkte

Treten ohne eigene Bürgermeisterkandidatur an und unterstützen Claudio Provenzano. Ein eigenes Garbsener Wahlprogramm ist nicht auffindbar; belegt sind die vom Vorstand erklärten Ziele für die Kommunalwahl 2026.

Verkehr & Mobilität

Als erklärte Schwerpunkte für die Kommunalwahl 2026 nennt der Vorstand Mobilität und Klimaschutz — konkret sichere Radwege und einen stärkeren ÖPNV.

Grüne Garbsen, Ziele 2026

Ergebnis Kommunalwahl 2021

AfD3 Sitze

Schwerpunkte

Stimmte gegen den Haushalt 2026 und begründete das mit fehlenden Jahresabschlüssen. Die Ratsfraktion führt ein eigenes, einseitiges Kommunalwahlprogramm 2026.

Haushalt & Finanzen

Das Programm lehnt eine Erhöhung der Gewerbesteuer ab, will Transferleistungen auf das gesetzlich Notwendige begrenzen und Sachleistungen Vorrang vor Geldleistungen geben; Stellen in der Stadtverwaltung sollen vorrangig intern ausgeschrieben werden. Dem Haushalt 2026 stimmte die Fraktion nicht zu und verwies auf fehlende Jahresabschlüsse.

AfD-Fraktion Garbsen, Programm Kommunalwahl 2026 · Haushaltsdebatte 2026

Verkehr & Mobilität

Das Programm beschreibt rund 40 Prozent des Straßennetzes als marode und fordert die umgehende Reparatur, auch über Teilinstandsetzungen und die Einbindung städtischer Betriebe.

AfD-Fraktion Garbsen, Programm Kommunalwahl 2026

Wohnen & Stadtentwicklung

Gefordert werden maßvolle Neubaugebiete für Einfamilienhäuser, bezahlbarer Wohnraum über städtische Wohnungsbaugesellschaften und beschleunigte Nutzungsänderungen leerstehender Gebäude für Wohnraum.

AfD-Fraktion Garbsen, Programm Kommunalwahl 2026

Bildung & Betreuung

Das Angebot an Kindertagesstätten soll weiter ausgebaut werden, die Betreuung für ein- bis dreijährige Kinder flächendeckender.

AfD-Fraktion Garbsen, Programm Kommunalwahl 2026

Wirtschaft & Standort

Statt neuer Gewerbegebiete sollen vorrangig leerstehende Liegenschaften genutzt werden; begründet wird das mit Insolvenzen und Leerstand in den vorhandenen Gebieten.

AfD-Fraktion Garbsen, Programm Kommunalwahl 2026

Soziales & Sicherheit

Die zehn Ortsfeuerwehren sollen personell, technisch und finanziell bestens ausgestattet werden; als besonders förderungswürdig nennt das Programm Sport-, Kultur-, Heimat- und Fördervereine.

AfD-Fraktion Garbsen, Programm Kommunalwahl 2026

Nominierung Bürgermeisterkandidat · Ergebnis Kommunalwahl 2021

FDP3 Sitze

Schwerpunkte

Bildet im Rat eine Gruppe mit der CDU und lehnte den Haushalt 2026 ab. Seit dem 4. August 2026 liegt ein eigenes Wahlprogramm mit zehn Themenblöcken vor; die Digitalisierungsaussagen des Bürgermeisterkandidaten stehen als seine Quelle bei seiner Kandidatur.

Haushalt & Finanzen

In drei aufeinanderfolgenden Haushaltsreden lehnt die Fraktion Steuererhöhungen ab und verortet das Problem auf der Ausgabenseite. Das Programm will keine neuen kommunalen Steuern, verlangt vor größeren Projekten eine Vollkostenbetrachtung samt Betrieb und Instandhaltung und ein öffentliches Projektportal zu Kosten und Terminen; vor jeder Abgabenerhöhung sollen Einsparpotenziale transparent geprüft werden.

FDP Garbsen, Wahlprogramm Kommunalwahl 2026 · FDP Garbsen, Haushaltsrede zum Haushalt 2026, 17.12.2025 · FDP Garbsen, Haushaltsrede zum Haushalt 2024, 17.12.2023

Digitales & Verwaltung

Das Programm will die Verwaltung „im Inneren“ digitalisieren: Prozesse zuerst vereinfachen, dann digital abbilden — „ein Onlineformular allein macht noch kein digitales Rathaus“. Anliegen sollen digital einreichbar und im Bearbeitungsstand verfolgbar sein, Nachweispflichten wo möglich durch Selbsterklärungen mit Stichproben ersetzt werden; persönliche Beratung bleibt daneben erhalten.

FDP Garbsen, Wahlprogramm Kommunalwahl 2026

Verkehr & Mobilität

Ein Ortsteil-Mobilitätscheck soll zeigen, wo Verbindungen und Angebote zu Randzeiten fehlen; Bedarfsverkehre wie Sprinti und Sharing-Modelle sollen Lücken besonders in dörflichen Ortsteilen schließen, und Stadtbahn, Bus, Auto, Rad- und Fußverkehr sollen gemeinsam statt getrennt geplant werden.

FDP Garbsen, Wahlprogramm Kommunalwahl 2026

Wohnen & Stadtentwicklung

Das Programm will den Bau-Turbo dort nutzen, wo schnellere Verfahren rechtlich möglich und sachlich sinnvoll sind, und Potenziale für Nachverdichtung, Aufstockung und Umnutzung systematisch prüfen. Daneben: kommunales Erbbaurecht für den Eigentumserwerb und eine Bürger- und Unternehmenswohnungsgenossenschaft.

FDP Garbsen, Wahlprogramm Kommunalwahl 2026

Bildung & Betreuung

Investitionen sollen sich am Zustand der Schulen messen: Brandschutz, Toiletten, Klassenräume, Mensen und WLAN müssen überall funktionieren, Sanierungen nach transparenten Prioritäten laufen. Kita- und Ganztagsbedarfe sollen systematisch erfasst, der Ganztag inhaltlich mit Vereinen und Jugendhilfe ausgestaltet werden.

FDP Garbsen, Wahlprogramm Kommunalwahl 2026

Wirtschaft & Standort

Neue Gewerbe- und Büroflächen sollen vorausschauend geplant und mit Verkehr, Versorgung und Stadtentwicklung abgestimmt werden; zugleich sollen bestehende Gewerbegebiete und leerstehende Immobilien besser genutzt werden. Unternehmen sollen einen festen Ansprechpartner in der Verwaltung erhalten.

FDP Garbsen, Wahlprogramm Kommunalwahl 2026

Soziales & Sicherheit

Ein öffentliches Sicherheitsdashboard soll die Lage nach Deliktgruppen und Orten darstellen, Angsträume sollen systematisch erfasst werden; beim Kommunalen Ordnungsdienst will das Programm „ohne Denkverbote“ prüfen, was an belasteten Orten tatsächlich hilft. Feuerwehr und Katastrophenschutz sollen auf Grundlage eines Maßnahmenplans ausgestattet werden.

FDP Garbsen, Wahlprogramm Kommunalwahl 2026

Haushaltsdebatte 2026 · Ergebnis Kommunalwahl 2021

Die Linke1 Sitze

Schwerpunkte

Tritt mit Christoph Podstawa zur Bürgermeisterwahl an. Ein eigenes Garbsener Vollprogramm ist nicht belegt; die Programmquelle ist das Kommunalwahlprogramm des Kreisverbands Region Hannover, das durchgehend von den Kommunen der Region spricht.

Haushalt & Finanzen

Das Kreisverbandsprogramm lehnt eine auf Kürzungen ausgerichtete Haushaltspolitik ab, will freiwillige soziale Leistungen sichern und die Einnahmenseite heben — unter anderem über eine kommunale Koordination zur Erhöhung der Gewerbesteuer.

Kommunalwahlprogramm Die Linke Region Hannover 2026

Verkehr & Mobilität

Das Programm fordert im Abschnitt „Ausbau der Stadtbahn“, die Planungen für Garbsen, Langenhagen und Hemmingen-Arnum umzusetzen und weitere Strecken zur Anbindung von Vororten zu prüfen.

Kommunalwahlprogramm Die Linke Region Hannover 2026

Wohnen & Stadtentwicklung

Gefordert wird eine verbindlich im Bebauungsplan festgesetzte Sozialquote von mindestens 70 Prozent im Geschosswohnungsbau. Umnutzung von Gewerbeflächen, Nachverdichtung und Aufstockungen gelten dem Programm als günstigere, sozialere und klimagerechtere Alternative zu neuen Flächen am Ortsrand.

Kommunalwahlprogramm Die Linke Region Hannover 2026

Bildung & Betreuung

Das Programm fordert einen bedarfsdeckenden Ausbau der Betreuungsplätze mit einem Recht jeder Familie auf einen wohnortnahen Platz sowie einen massiven Ausbau inklusiver Kita-Plätze.

Kommunalwahlprogramm Die Linke Region Hannover 2026

Kandidatur Christoph Podstawa, 02.06.2026 · Ergebnis Kommunalwahl 2021

Die Unabhängigen1 Sitze

Schwerpunkte

Treten ohne eigene Bürgermeisterkandidatur an und unterstützen die Wiederwahl von Claudio Provenzano. Ein eigenes Kommunalwahlprogramm ist weiterhin nicht auffindbar; belegt sind die am 2. September 2026 öffentlich erklärten Schwerpunkte.

Verkehr & Mobilität

Nennen die Sanierung von Straßen, Fuß- und Radwegen und eine Infrastruktur in allen Stadtteilen als Schwerpunkte.

GCN, Unabhängige Garbsen unterstützen Claudio Provenzano, 02.09.2026

Wohnen & Stadtentwicklung

Nennen die Entwicklung von Garbsen-Mitte und nachbarschaftliche Aspekte bei neuen Baugebieten als Schwerpunkte.

GCN, Unabhängige Garbsen unterstützen Claudio Provenzano, 02.09.2026

Bildung & Betreuung

Nennen Investitionen in Schulen und Kinderbetreuung sowie sichere Schulwege als Schwerpunkte.

GCN, Unabhängige Garbsen unterstützen Claudio Provenzano, 02.09.2026

Soziales & Sicherheit

Nennen wohnortnahe Angebote und die Stärkung von Vereinen und Verbänden als Schwerpunkte.

GCN, Unabhängige Garbsen unterstützen Claudio Provenzano, 02.09.2026

Ergebnis Kommunalwahl 2021 · GCN, Unabhängige Garbsen unterstützen Claudio Provenzano, 02.09.2026

Worüber verglichen wird

Die 14 Thesen zur Bürgermeisterwahl in Garbsen

Alle Thesen dieses Checks mit Hintergrund und Quellen — auch ohne den Fragebogen durchzuklicken. Jede Frage hat eine eigene Seite mit allen dokumentierten Positionen, Begründungen und Belegen; wie viele Kandidaturen dort belegt sind, steht jeweils dabei.

Haushalt & Finanzen2 Thesen

Weniger investieren als geplant

Garbsen soll in der kommenden Wahlperiode weniger investieren als bislang geplant.

Zustimmung bedeutet: Garbsen soll geplante Investitionen weiter strecken, um Schuldenstand und Folgelasten zu begrenzen — etwa durch weitere Verschiebung von Vorhaben der Prioritätsstufen II bis IV.

Ablehnung bedeutet: Garbsen soll am beschlossenen Investitionsumfang festhalten — für 2026 rund 79,2 Millionen Euro, vor allem für Schulen, Kitas, Feuerwehr und Straßenbau.

Hintergrund & Quellen6 Quellen

Der Rat hat am 18. März 2025 ein Investitionsprogramm von über 500 Millionen Euro beschlossen und die Vorhaben in vier Prioritätsstufen eingeteilt. Projekte der Stufen II bis IV müssen warten; einen Zeitplan dafür nennt die Stadt nicht, die Priorisierung soll ausdrücklich flexibel bleiben.

Den Haushalt 2026 beschloss der Rat neun Monate später mit 21 zu 17 Stimmen gegen die Stimmen von CDU, FDP und AfD. Er weist ein Defizit von rund 7,6 Millionen Euro aus und sieht nach Darstellung der Stadt für 2026 Investitionen von rund 79,2 Millionen Euro vor, vor allem in Schulen, Kindertagesstätten, Feuerwehr und Straßenbau.

Die CDU beantragte pauschale Kürzungen von 10 Prozent im Investitions- und 5 Prozent im Ergebnishaushalt und verweist darauf, dass die Gesamtverschuldung nach den aktuellen Planungen bis Ende 2029 auf rund 320 Millionen Euro anwachsen könnte. SPD und Grüne halten dagegen, dass die Vorhaben über Jahre aufgeschoben worden seien.

Wie die Priorisierung praktisch wirkt, zeigt das Quartierszentrum Berenbostel-Kronsberg: Nach einer Kostensteigerung von 2,6 Millionen Euro im Rahmenplan 2016 auf 9 Millionen Euro in der Kalkulation von 2024 und einer Förderzusage, die nur einen Kostenrahmen von 6,6 Millionen Euro zu 50 Prozent abdeckt, schlägt die Verwaltung im August 2026 vor, das seit rund zwölf Jahren geplante Vorhaben auf der Prioritätenliste nach hinten zu rücken. An seine Stelle soll der Wilhelm-Reime-Park für 2,8 Millionen Euro treten. Der Rat entscheidet darüber am 28. September 2026, also nach der Wahl.

Belegte Positionen von 4 der 7 Kandidaturen. Positionen und Quellen ansehen

Sparen statt höhere Abgaben

Haushaltslücken soll Garbsen eher durch Kürzungen bei freiwilligen Leistungen schließen als durch höhere Steuern und Gebühren.

Zustimmung bedeutet: Garbsen soll Haushaltslücken vorrangig durch Kürzungen bei freiwilligen Leistungen schließen, auf die es keinen Rechtsanspruch gibt — etwa bei der Sport- und Kulturförderung, der Stadtbibliothek oder dem Ferienprogramm.

Ablehnung bedeutet: Garbsen soll Haushaltslücken vorrangig über höhere Steuern und Gebühren schließen — etwa bei Grund- und Gewerbesteuer oder den Gebühren für Straßenreinigung und Abwasser.

Hintergrund & Quellen3 Quellen

Bei anhaltendem Defizit stehen mehrere Wege offen; der Haushaltsplan 2026 nennt unter anderem die Überprüfung freiwilliger Leistungen, effizientere Verwaltungsabläufe, eine stärkere Ertragsbasis, Fördermittel und zeitliche Streckungen. Eine Rangfolge zwischen ihnen legt der Haushaltsplan nicht fest.

Politisch umstritten ist vor allem die Rangfolge zweier davon:

Kürzungen treffen zuerst freiwillige Leistungen. Die Sportförderung etwa bezeichnet die Stadt in ihrer eigenen Richtlinie ausdrücklich als freiwillige Leistung, auf die kein Rechtsanspruch besteht.

Höhere Steuern und Gebühren bringen kalkulierbare Mehreinnahmen, belasten aber Haushalte und Betriebe.

Belegte Positionen von 4 der 7 Kandidaturen. Positionen und Quellen ansehen

Digitales & Verwaltung2 Thesen

Mehr vollständig digitale Bürgerdienste

Garbsen soll mehr Verwaltungsleistungen vollständig online anbieten.

Zustimmung bedeutet: Garbsen soll weitere Leistungen vom Antrag bis zum Bescheid vollständig online abwickeln — ohne Papierwechsel und ohne zusätzlichen Termin vor Ort.

Ablehnung bedeutet: Garbsen soll es bei den heute über 40 Online-Services belassen und das Tempo weiterer Angebote an der tatsächlichen Nachfrage ausrichten.

Hintergrund & Quellen4 Quellen

Garbsen hat im Februar 2026 die elektronische Wohnsitzanmeldung eingeführt und bietet nach eigenen Angaben mehr als 40 Online-Services an. Die laufende städtische Übersicht führt sie neben Terminvergabe, Meldebescheinigungen, Hundesteuer-An- und -Abmeldung, Bauportal und Kitaportal auf.

Wie weit der digitale Weg heute trägt, zeigt „Ehe Online“ vom 12. Mai 2026: Die Anmeldung zur Trauung lässt sich online übermitteln, für den Abschluss müssen beide aus Rechtsgründen weiterhin persönlich im Standesamt erscheinen.

Strittig ist, ob weitere Leistungen vom Antrag bis zum Bescheid ohne Papierwechsel oder zusätzlichen Vor-Ort-Abschluss laufen sollen. Jedes zusätzliche Verfahren bindet Geld und Personal.

Belegte Positionen von 4 der 7 Kandidaturen. Positionen und Quellen ansehen

Weniger Nachweise für Vereine

Bei städtischen Zuschüssen an Vereine soll Garbsen weniger Nachweise verlangen.

Zustimmung bedeutet: Garbsen soll die Nachweispflichten für geförderte Vereine verringern, damit ehrenamtliche Vorstände weniger Verwaltungsaufwand haben.

Ablehnung bedeutet: Garbsen soll an den Nachweispflichten der Sportförderrichtlinie festhalten — Verwendungsnachweis zur Schlusszahlung, Stundennachweise für Eigenleistungen, zehn Jahre Aufbewahrung.

Hintergrund & Quellen1 Quelle

Die Sportförderrichtlinie der Stadt, in Kraft seit dem 1. Januar 2024, macht Zuschüsse von Nachweisen abhängig. Bei Investitionsmaßnahmen reichen Vereine zur Schlusszahlung einen Verwendungsnachweis ein, belegen Eigenleistungen mit Stundennachweisen und halten alle Unterlagen zehn Jahre für Prüfzwecke vor. Wird der Verwendungsnachweis nicht fristgerecht eingereicht, fordert die Stadt Zuschüsse samt Zinsen zurück.

Weniger Nachweise bedeuten weniger Aufwand für ehrenamtliche Vorstände und zugleich weniger Kontrolle über die Verwendung öffentlicher Mittel.

Belegte Positionen von 4 der 7 Kandidaturen. Positionen und Quellen ansehen

Verkehr & Mobilität2 Thesen

Stadtbahn nach Garbsen-Mitte

Die Verlängerung der Stadtbahn-Linie 4 nach Garbsen-Mitte soll wie geplant umgesetzt werden.

Zustimmung bedeutet: Garbsen soll seinen Anteil an den 25,5 Millionen Euro tragen und die städtebauliche Einbindung, Freiraumgestaltung und Straßenbaumaßnahmen umsetzen.

Ablehnung bedeutet: Garbsen soll aus der Kostenteilungsvereinbarung aussteigen und die Neue Mitte weiter über den Busverkehr erschließen.

Hintergrund & Quellen5 Quellen

Region Hannover, Stadt Garbsen und die Infrastrukturgesellschaft infra haben im Februar 2025 eine Kostenteilungs- und Rahmenvereinbarung unterzeichnet, politisch beschlossen wurde sie im Dezember 2024. Vorhabenträgerin ist die infra, die Beantragung von Bundesfördermitteln steuert die Region.

Die Verlängerung um rund 1.100 Meter mit zwei neuen Haltestellen steht mit 25,5 Millionen Euro in der höchsten Prioritätsstufe des städtischen Investitionsprogramms. Bundes- und Landesfördermittel werden nach Angaben der Stadt derzeit über die Region Hannover beantragt; die Förderzusage und die Genehmigung der Planfeststellungsunterlagen sind Voraussetzung für den Baubeginn, der frühestens ab 2029 vorgesehen ist.

Der Sachstandsbericht vom 22. Juni 2026 bestätigt die Rollenverteilung: Die Gesamtverantwortung liegt bei der infra als Vorhabenträgerin, die Stadt Garbsen übernimmt die städtebauliche Einbindung, die Freiraumgestaltung und straßenbauliche Maßnahmen. Die Beschlussfassungen zur Finanzierung der Bauausführung stehen noch aus und sollen den politischen Gremien gesondert vorgelegt werden.

Belegte Positionen von 5 der 7 Kandidaturen. Positionen und Quellen ansehen

Zurückgestellte Radwegeprojekte vorziehen

Garbsen soll die zurückgestellten Radwegeprojekte in der kommenden Wahlperiode umsetzen.

Zustimmung bedeutet: Garbsen soll den städtischen Anteil am Radschnellweg und den Umbau von Geh- und Radwegen hochstufen und in dieser Wahlperiode bauen — zusammen rund 3,1 Millionen Euro.

Ablehnung bedeutet: Garbsen soll diese Projekte zurückgestellt lassen und es bei der Prioritätenreihenfolge des Investitionsprogramms belassen.

Hintergrund & Quellen3 Quellen

Mit dem Investitionsprogramm vom März 2025 hat der Rat den städtischen Anteil am Radschnellweg nach Hannover (1,4 Millionen Euro) sowie den Umbau von Geh- und Radwegen (1,7 Millionen Euro) zurückgestellt. Der Ausbau der Langenhagener Straße blieb mit 7,5 Millionen Euro in der höchsten Prioritätsstufe.

Auf eine Vorzugsvariante für den Radschnellweg hatten sich Region, Landeshauptstadt und Stadt bereits 2022 verständigt.

Belegte Positionen von 4 der 7 Kandidaturen. Positionen und Quellen ansehen

Wohnen & Stadtentwicklung3 Thesen

Wohnungsbau ohne Bebauungsplan

Garbsen soll den Bau-Turbo nutzen und neue Wohnungen auch ohne förmliches Bebauungsplanverfahren genehmigen.

Zustimmung bedeutet: Garbsen soll die Bau-Turbo-Ausnahmen nutzen und neue Wohnungen auch ohne förmliches Bebauungsplanverfahren genehmigen, damit Baurecht schneller entsteht.

Ablehnung bedeutet: Garbsen soll die Bau-Turbo-Ausnahmen nicht nutzen und die städtebauliche Steuerung über reguläre Bebauungsplanverfahren sichern.

Hintergrund & Quellen5 Quellen

§ 246e Baugesetzbuch erlaubt seit dem 30. Oktober 2025 befristete Ausnahmen für den Wohnungsbau, im politischen Sprachgebrauch „Bau-Turbo“. Zustimmen muss die Gemeinde, sie kann es aber auch ablehnen. Ohne diese Ausnahmen sind Wohnungen im bebauten Innenbereich ohnehin ohne Bebauungsplan genehmigungsfähig (§ 34 BauGB); strittig ist allein die Anwendung des Bau-Turbos.

Die Verwaltung legte dazu am 12. Dezember 2025 einen Grundsatzbeschluss vor, der die Zustimmung für kleinere Abweichungen an die Verwaltung übertragen und verbindliche Prüfkriterien festlegen wollte. Ein Ortsrat empfahl die Annahme, drei setzten den Punkt ab. Ein Fraktionsantrag verlangte eine Überarbeitung, vor allem bei der Beteiligung der Gremien und beim Tempo.

Für das Vorhaben „Wohnen Garbsener Schweiz“ empfahl der Rat am 27. April 2026, eine Baugenehmigung auf dieser Grundlage anzustreben, und beauftragte dafür eine eigene Beschlussvorlage.

Ohne Bebauungsplan entfallen Aufstellungsverfahren und förmliche Öffentlichkeitsbeteiligung. Das Umweltrecht gilt weiter.

Belegte Positionen von 4 der 7 Kandidaturen. Positionen und Quellen ansehen

Innenentwicklung vor neuen Baugebieten

Neue Wohnungen sollen vorrangig auf bereits erschlossenen Flächen im Siedlungsbestand entstehen.

Zustimmung bedeutet: Garbsen soll neue Wohnungen vorrangig auf Baulücken, Brachen und im Bestand schaffen — auch durch Nachverdichtung in gewachsenen Ortsteilen.

Ablehnung bedeutet: Garbsen soll neue Wohnungen vorrangig in neuen Baugebieten am Ortsrand schaffen — außerhalb der vom Flughafen beschränkten Ortsteile.

Hintergrund & Quellen1 Quelle

Innenentwicklung nutzt Baulücken, Leerstand und vorhandene Infrastruktur, kann aber dichteres Bauen in gewachsenen Ortsteilen bedeuten. Der Baulandbeschluss bezieht solche Nachverdichtungsprojekte ab zehn Wohneinheiten ausdrücklich in die Quotenpflicht ein.

Die Ausweichmöglichkeiten nach außen sind begrenzt: In Heitlingen, Frielingen und beiden Osterwalder Ortsteilen ist wegen der Lage im Siedlungsbeschränkungsbereich des Flughafens Hannover-Langenhagen kein Planungsrecht für Wohnungsbau möglich.

Belegte Positionen von 4 der 7 Kandidaturen. Positionen und Quellen ansehen

Verbindlicher Anteil geförderter Wohnungen

Bei neuen Wohnprojekten soll Garbsen weiterhin einen verbindlichen Anteil geförderter Wohnungen vorschreiben.

Zustimmung bedeutet: Garbsen soll die Quoten des Baulandbeschlusses beibehalten — 30 Prozent geförderte Wohnungen in den dichter bebauten Stadtteilen, 15 Prozent in den übrigen.

Ablehnung bedeutet: Garbsen soll diese Quoten aufheben oder absenken und den Anteil geförderter Wohnungen je Vorhaben aushandeln.

Hintergrund & Quellen5 Quellen

Der Baulandbeschluss für die Garbsener Stadtentwicklung, den der Rat im Juni 2020 unter Bürgermeister Christian Grahl beschloss, schreibt bei Wohnungsbauvorhaben ab zehn Wohneinheiten im Mehrfamilienhausbau einen verbindlichen Anteil geförderten Wohnungsbaus vor — 30 Prozent in den dichter bebauten Stadtteilen Garbsen-Mitte, Altgarbsen, Havelse, Auf der Horst und dem südlichen Berenbostel, 15 Prozent in Meyenfeld, Horst, Schloß Ricklingen und dem nördlichen Berenbostel. Die Quoten gelten für städtische wie private Vorhaben.

Wie weit die Praxis darüber hinausgehen kann, zeigt das Quartier „Im Fuchsfeld“: Der städtebauliche Vertrag vom 6. Juli 2026 sieht auf rund fünf Hektar etwa 620 Wohnungen vor; nach Angaben der Stadt sind davon 30 Prozent bezahlbarer Wohnraum und weitere 50 Prozent für Auszubildende und Studierende vorgehalten. Dazu kommt eine fünfzügige Kindertagesstätte. Der Investor beziffert das Vorhaben auf 100 bis 120 Millionen Euro über fünf bis sieben Jahre.

Solche Vorgaben sichern gemischte Quartiere, können Projekte für Investoren aber weniger attraktiv machen.

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Bildung & Betreuung2 Thesen

Schulneubau im geplanten Umfang

Der Neubaukomplex aus IGS und Grundschule Garbsen-Mitte soll im derzeit vorgesehenen Umfang gebaut werden.

Zustimmung bedeutet: Garbsen soll den Neubaukomplex im geplanten Umfang bauen — mit Musikhaus und Aula, zuletzt auf rund 208 Millionen Euro über mehrere Jahre geschätzt.

Ablehnung bedeutet: Garbsen soll den Umfang verkleinern oder das Vorhaben strecken — etwa durch einen kleineren Veranstaltungsbereich im Musikhaus.

Hintergrund & Quellen7 Quellen

Der Neubau ist das mit Abstand größte Einzelprojekt im Investitionsprogramm, steht in der höchsten Prioritätsstufe, befindet sich in Planungsphase 3 und soll mit 8 Millionen Euro Fördermitteln unterstützt werden.

Die Kostenschätzung ist mehrfach gestiegen und zuletzt wieder gesunken: Das Investitionsprogramm vom 18. März 2025 nennt 224 Millionen Euro, ein neueres Gutachten kommt auf rund 208 Millionen Euro (Stand Juni 2026). Vor dem Grundsatzbeschluss waren einmal 75 Millionen geschätzt worden. Zur Einordnung: Der städtische Haushalt hat nach Angaben des Bürgermeisters ein Volumen von rund 145 Millionen Euro im Jahr. Die Investitionskosten fallen über mehrere Jahre an und sind deshalb nicht direkt mit dem Volumen eines einzelnen Haushaltsjahres vergleichbar.

Seit dem Grundsatzbeschluss des Rates im Februar 2026 ist nicht mehr das Ob, sondern der Umfang strittig. Auf das Hausmeisterhaus will die Verwaltung verzichten, die Aula hält sie für ein Schulzentrum mit 1800 Schülerinnen und Schülern für notwendig. Einen Antrag der FDP-Ratsfraktion, das Musikhaus mit 31,1 Millionen Euro vom Schulneubau zu entkoppeln, lehnte der Rat am 23. Februar 2026 mit 33 Nein- gegen 3 Ja-Stimmen bei 3 Enthaltungen ab; im selben Beschluss beauftragte er die Verwaltung, weitere Einsparungen zu prüfen, darunter einen kleineren Veranstaltungsbereich im Musikhaus und den Entfall des Hausmeisterhauses.

Belegte Positionen von 4 der 7 Kandidaturen. Positionen und Quellen ansehen

Mehr Betreuungsplätze

Garbsen soll zusätzliche Kita- und Krippenplätze schaffen.

Zustimmung bedeutet: Garbsen soll zusätzliche Kita- und Krippengruppen bauen und in Betrieb nehmen — über 10 Millionen Euro stehen dafür in der höchsten Prioritätsstufe.

Ablehnung bedeutet: Garbsen soll vorerst keine neuen Kita- und Krippengruppen bauen und zuerst die vorhandenen dauerhaft mit Fachkräften besetzen.

Hintergrund & Quellen3 Quellen

Neubau und Modernisierung mehrerer Kitas stehen mit über 10 Millionen Euro in der höchsten Prioritätsstufe des Investitionsprogramms.

Der begrenzende Faktor ist das Personal: Nach Darstellung von Garbsen City News führt der Fachkräftemangel dazu, dass neue und bestehende Einrichtungen zum Teil nicht im vollen Umfang betrieben werden können.

Im Quartier An den Eichen hat der Bau einer neuen Kita begonnen. Dort entstehen nach Darstellung der Stadt Betreuungsplätze für 105 Kinder in zwei Krippen- und drei Kindergartengruppen. Jeder zusätzliche Platz bindet dauerhaft Personal- und Betriebskosten.

Belegte Positionen von 5 der 7 Kandidaturen. Positionen und Quellen ansehen

Wirtschaft & Standort1 These

Neue Gewerbeflächen ausweisen

Garbsen soll neue Gewerbeflächen ausweisen.

Zustimmung bedeutet: Garbsen soll zusätzliche Gewerbeflächen planungsrechtlich sichern, um Betriebe halten und ansiedeln zu können.

Ablehnung bedeutet: Garbsen soll keine neuen Gewerbegebiete planen, sondern die vorhandenen Flächen und leerstehenden Gebäude nutzen.

Hintergrund & Quellen2 Quellen

Der Rat hat am 27. April 2026 einstimmig beschlossen, ein Gewerbeflächenentwicklungskonzept zur Kenntnis zu nehmen und die Verwaltung zu beauftragen, bis Ende 2026 konkrete Flächenentwicklungsprojekte und Prioritäten zur Beschlussfassung vorzulegen. Das Konzept prognostiziert selbst bei moderatem Wirtschaftswachstum einen zusätzlichen Bedarf von bis zu 70 Hektar bis 2040; die Entscheidung über einzelne Flächen steht damit noch aus.

Neue Gebiete schaffen Platz für Betriebe und Gewerbesteuer, brauchen aber Fläche. Die Alternative ist, vorhandene Gebiete und leerstehende Gebäude zu nutzen.

Belegte Positionen von 5 der 7 Kandidaturen. Positionen und Quellen ansehen

Soziales & Sicherheit1 These

Zurückgestellte Feuerwehrhäuser bauen

Garbsen soll die zurückgestellten Feuerwehrhaus-Neubauten in der kommenden Wahlperiode umsetzen.

Zustimmung bedeutet: Garbsen soll die sechs verschobenen Feuerwehrhaus-Neubauten hochstufen und in dieser Wahlperiode bauen.

Ablehnung bedeutet: Garbsen soll diese Neubauten zurückgestellt lassen und es bei der Feuerwache Am Osterberge belassen, die mit rund 14,7 Millionen Euro im Haushalt steht.

Hintergrund & Quellen6 Quellen

Mit dem Investitionsprogramm vom 18. März 2025 hat der Rat die Feuerwehrhaus-Neubauten in Horst, Meyenfeld, Frielingen, Stelingen, Berenbostel und Schloß Ricklingen in die Prioritätsstufen II bis IV eingeordnet; einen Zeitplan für ihre Umsetzung gibt es damit nicht. In der höchsten Stufe blieb der Neubau der Feuerwache Garbsen-Havelse, damals mit 7,3 Millionen Euro veranschlagt. Es ist dasselbe Vorhaben wie der Neubau am Osterberge; der Haushaltsplan 2026 führt diese Position inzwischen mit rund 14,7 Millionen Euro. Anwesende Vertreter der Feuerwehr kritisierten die Priorisierung in der Ratssitzung und forderten eine Neubewertung.

Einzelne Standorte bewegen sich seither: Am 22. Juni 2026 stand der Neubau des Feuerwehrhauses der Ortsfeuerwehr Garbsen „Am Osterberge“ beschließend auf der Tagesordnung des Rates, dazu ein Sachstandsbericht zur Umsetzung der Feuerwehrbedarfsplanung. Eine gutachtliche Untersuchung (Informationsvorlage 112/2026) bewertet alle neun untersuchten Ortsfeuerwehr-Standorte als langfristig nicht ausreichend ertüchtigbar und schlägt für Frielingen, Horst und Heitlingen die ersten drei Ränge einer möglichen Priorisierung vor; ihre eigene Priorisierung will die Verwaltung erst noch erstellen. Sie löst die bisherige Darstellung allein über den Investitionsplan ab. Die gutachtliche Untersuchung betrachtet dabei eine andere Menge als das Investitionsprogramm: neun bestehende Standorte statt der sechs zurückgestellten Neubauten. Heitlingen etwa gehört nicht zu den sechs.

Seit dem 27. August 2026 steht eine mögliche Finanzierungsquelle im Raum: Das Land verteilt 4,7 Milliarden Euro aus dem Bundessondervermögen für Infrastruktur an die Kommunen, für Garbsen wären das nach Einwohnerzahl und Finanzausgleich rund 22,1 Millionen Euro im Herbst. Die CDU-Fraktion hat beantragt, diese Summe vollständig und zweckgebunden für Bau und Umbau der Feuerwehrhäuser zu verwenden und die Gebäude künftig standardisiert und modular statt als Einzelprojekte zu planen; ein Zusammenlegen von Standorten aus Kostengründen lehnt sie ab. Über den Antrag ist nicht entschieden. Die Verwaltung hat nach Angaben der Stadt bereits Mustergrundriss, Raumbuch und Technikkonzepte erarbeitet. Der Neubau am Osterberge, in dem die Löschzüge Altgarbsen und Havelse zusammengehen, soll im Februar 2028 beginnen.

Die Feuerwehr in Garbsen arbeitet ehrenamtlich. Gebäude binden dauerhaft Haushaltsmittel, die anderswo fehlen.

Belegte Positionen von 5 der 7 Kandidaturen. Positionen und Quellen ansehen

Migration & Integration1 These

Dezentrale Unterbringung

Geflüchtete, die der Stadt zugewiesen werden, soll Garbsen vorrangig dezentral in Wohnungen unterbringen statt in Gemeinschaftsunterkünften.

Zustimmung bedeutet: Garbsen soll zugewiesene Geflüchtete vorrangig in Wohnungen im Stadtgebiet unterbringen und Gemeinschaftsunterkünfte schrittweise aufgeben.

Ablehnung bedeutet: Garbsen soll zugewiesene Geflüchtete vorrangig in Gemeinschaftsunterkünften unterbringen und die vorhandenen Standorte weiter nutzen.

Hintergrund & Quellen4 Quellen

Wie viele Geflüchtete eine Kommune aufnimmt, entscheidet sie nicht selbst — wie sie sie unterbringt, schon. Garbsen bringt sie teils dezentral in Wohnungen, teils zentral in Gemeinschaftsunterkünften unter und verfolgt dabei eine gemischte Linie: Die Unterkünfte Im Hespe und an der Hauptstraße sind bereits aufgegeben.

Für die Sitzung des Rates am 22. Juni 2026 schlug die Verwaltung vor, die Unterkunft Otternhägener Straße zum 31. Dezember 2026 zu schließen (Beschlussvorlage 094/2026) und zugleich die Verträge für die Unterkünfte Carl-Zeiss-Straße und Flemmingstraße über 2026 hinaus zu verlängern (Beschlussvorlage 093/2026). Ein Beschlussauszug oder Protokoll dieser Sitzung ist bislang nicht veröffentlicht.

Dezentrale Wohnungen erleichtern Integration, binden aber Wohnraum. Gemeinschaftsunterkünfte bündeln Betreuung und Kosten, über ihre Standorte wird dafür regelmäßig gestritten.

Belegte Positionen von 4 der 7 Kandidaturen. Positionen und Quellen ansehen

Geprüft und nicht aufgenommen

Weitere Streitfragen in Garbsen — und warum sie keine These wurden

Diese Themen haben wir geprüft und nicht in den Vergleich aufgenommen — sie fließen in kein Ergebnis ein. Der Grund steht als Stichwort über jeder Karte und ausführlich in ihrem ersten Satz; die Quellen dahinter können Sie einzeln nachlesen. Es ist eine Auswahl der Fälle, bei denen die Begründung selbst eine Auskunft ist — keine vollständige Liste aller geprüften Themen.

geprüft am

Kita am Antareshof: eröffnet nach dem Katalogschluss — an der Auswertung ändert es nichts

Die Eröffnung ändert an unserem Vergleich nichts: Die These „Mehr Betreuungsplätze“ war am 4. August geschlossen, und Claudio Provenzano trägt sie ohnehin bereits aus seinem Wahlprogramm. Wir dokumentieren sie trotzdem, weil sie den Zeitraum betrifft, den der Check abbildet.

Hintergrund und Quellen

Im umgebauten früheren Postgebäude am Antareshof in Auf der Horst ist eine Kindertagesstätte des Trägers Venito offiziell eröffnet worden. Sie bietet Platz für bis zu 120 Kinder in drei Krippen- und drei Kindergartengruppen; gestartet ist sie Anfang August mit fünf Gruppen und 98 Plätzen, die sechste soll nach der Eingewöhnungsphase folgen. Den Umbau hat die Baum Unternehmensgruppe als Eigentümerin übernommen, die Region Hannover hat den Bau nach Angaben der HAZ mit rund einer Million Euro gefördert; die Stadt refinanziert den Betrieb über einen Betriebsführungsvertrag und hat rund 240.000 Euro für Ausstattung und Möblierung bereitgestellt. Bemerkenswert ist der Weg: Nicht die Stadt hat gebaut, sondern ein privater Eigentümer, der an den Träger vermietet. Die Stadt bezeichnet das als neuen Ansatz, mit dem in kurzer Zeit viele Plätze entstanden seien, ohne den bei einem eigenen Neubau üblichen Aufwand in der Verwaltung.

HAZ, Garbsens modernste Kita am Antareshof ist eröffnet, 18.08.2026

Methodik & Transparenz

Wie dieser Check funktioniert — offen erklärt

Ausführlich — acht Prüfkriterien im Einzelnen, Belegregeln, Selbstbindungen, Thesenreihenfolge und das Regelwerk im Wortlaut — steht in der gemeinsamen Methodik aller Wahl-Checks. Sie gilt für alle unsere Checks gleich; hier steht, was für Garbsen gilt.

Kurzfassung

  • Der Wahlcheck ist ein kostenloses und redaktionell unabhängiges Angebot der Einfach Digital GmbH. Er wurde weder von einer Stadt, Partei oder Kandidatur beauftragt noch von ihnen finanziert.
  • Jede Position ist mit Quelle belegt (Stand: 1. September 2026).
  • Ihre Antworten und Ihr Ergebnis werden ausschließlich in Ihrem Browser verarbeitet. Sie werden nicht an uns übertragen. Es gibt kein Konto und keine Anmeldung.
  • Wir gewichten keine These stärker als eine andere. Was das Ergebnis verschiebt, bestimmen allein Sie: durch die Auswahl „doppelt zählen“ und dadurch, welche Thesen Sie überspringen.
  • Der Wahlcheck ist kein amtliches Angebot und ersetzt keines. Er wird nicht von einer Stadt, der Region Hannover, einer Partei oder der Bundeszentrale für politische Bildung betrieben. Er gibt keine Wahlempfehlung.
Warum wir diesen Wahlcheck anbieten

Kommunalpolitik entscheidet über vieles, was unseren Alltag unmittelbar prägt. Trotzdem fehlt oft eine einfache Möglichkeit, die Positionen vor Ort nachvollziehbar zu vergleichen. Wir können digitale Werkzeuge entwickeln und möchten diese Fähigkeit hier sinnvoll einsetzen: für einen leichteren Zugang zu kommunalpolitischen Entscheidungen und mehr Transparenz. Dass ein regionales Unternehmen mit diesem Projekt auch zeigt, was es kann, gehört ehrlicherweise dazu — Werbung, eine Bezahlschranke oder Wahlempfehlungen finden Sie hier trotzdem nicht.

Gerade im Wahlkampf treffen viele Aussagen, Versprechen und Bewertungen aufeinander. Der Wahlcheck soll helfen, belegte Positionen zu finden, Unterschiede zu erkennen und eigene Fragen zu entwickeln. Er soll niemandem die Wahlentscheidung abnehmen.

Der Wahlcheck ist ein kostenloses und redaktionell unabhängiges Angebot der Einfach Digital GmbH. Er wurde weder von einer Stadt, Partei oder Kandidatur beauftragt noch von ihnen finanziert. Sie haben keinen Einfluss auf unsere Auswahl der Thesen, unsere Einordnung der recherchierten Quellen oder die Rechenregeln.

Wir treffen diese redaktionellen Entscheidungen nach offengelegten Regeln. Sie gelten für alle Kandidaturen gleichermaßen. So können Sie nachvollziehen, wie der Wahlcheck zu seinen Ergebnissen kommt.

Die redaktionelle Verantwortung liegt bei Peter Neubert, Initiator des Projekts und Geschäftsführer der Einfach Digital GmbH. Er ist kein Mitglied einer politischen Partei.

Bei Recherche, Aufbereitung und Programmierung setzen wir KI-Werkzeuge ein. Jede These, jede verwendete Position und jede Begründung wird vor der Veröffentlichung von einem Menschen anhand der Originalquelle geprüft. Veröffentlicht wird nur, was diese Prüfung durchlaufen hat.

Worauf dieser Check beruht

Hinter den Angaben zu Garbsen stehen 77 einzeln nachlesbare Quelladressen aus 13 unabhängigen Veröffentlichungen. Daraus sind 126 Einträge dokumentiert: 60 persönliche Positionen, 19 vorläufige Parteipositionen, 0 politische Tendenzen und 47 Quellenhinweise. Jede Position verlinkt ihre eigene Quelle.

Gerechnet werden davon nur die persönlichen und die vorläufigen Parteipositionen. Tendenzen und Quellenhinweise sind sichtbar, damit nachvollziehbar bleibt, was gefunden, aber bewusst nicht gewertet wurde.

Wie diese Einordnung zustande kommt, welche Prüfungen eine These bestehen muss und was maschinell erzwungen wird, steht ausführlich in der gemeinsamen Methodik aller Wahl-Checks.

Ihre Antworten bleiben bei Ihnen

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Der Wahlcheck ist werbefrei: Er enthält keine Anzeigen, gesponserten Inhalte oder bezahlten Platzierungen.

Wir setzen im Wahlcheck keine Cookies, kein Analyse-JavaScript und keine externen Tracker ein. Die Website läuft auf einem von uns betriebenen Server in Deutschland. Eine datensparsame Reichweitenmessung erfolgt serverseitig anhand der Zugriffsprotokolle. Sie verwendet weder Ihre Antworten noch eine dauerhafte Nutzerkennung. Do Not Track und Global Privacy Control werden bereits beim Protokollieren berücksichtigt. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Ihre Daten gehören Ihnen. Ihre Antworten aus dem Wahlcheck bleiben deshalb bei Ihnen.

Dieses Werkzeug rechnet vollständig in Ihrem Browser — Ihre Antworten verlassen Ihr Gerät nicht. So bauen wir auch die Software, die wir für Kommunen und Betriebe einrichten.

Die Rechenregel

Für jede beantwortete These vergleichen wir Ihre Antwort mit der verwendeten Position einer Kandidatur. Stimmen beide überein, gibt es zwei Punkte. Bei teilweiser Übereinstimmung gibt es einen Punkt. Bei gegensätzlichen Positionen gibt es keinen Punkt. Die Übereinstimmung ist die erreichte Punktzahl geteilt durch die mögliche Punktzahl.

Wir gewichten keine These stärker als eine andere. Was das Ergebnis verschiebt, bestimmen allein Sie: durch die Auswahl „doppelt zählen“ (zählt zweifach) und dadurch, welche Thesen Sie überspringen (die fallen ganz aus der Rechnung).

Bis eine Kandidatur selbst antwortet, kann eine eindeutige Position ihrer nominierenden oder unterstützenden Partei vorläufig einfließen. Der transparente Teil des Ergebnisbalkens zeigt, welcher Anteil auf solchen Parteipositionen beruht. Persönliche Positionen haben Vorrang.

Eine klare politische Tendenz kann vorliegen, wenn eine Quelle das politische Ziel eindeutig trägt, aber einen entscheidenden Bestandteil der exakten These offenlässt. Sie wird mit Begründung und Quelle angezeigt, fließt jedoch nie in Prozentwert, Rangfolge oder Ergebnisbalken ein.

Was „Teils / teils“ heißt — und was nicht

Eine Mittelposition („teils / teils“) ist eine inhaltliche Haltung: ausdrückliche Gleichrangigkeit, bedingte Zustimmung, eine Enthaltung oder Zustimmung zum Ziel bei Ablehnung des Mittels. Sie zählt deshalb mit. Trägt eine Quelle eine klare politische Richtung, beantwortet aber einen entscheidenden Bestandteil der exakten These nicht, kann sie als „politische Tendenz“ erscheinen — sichtbar, aber nie gerechnet. Ist eine Quelle nicht als Tendenz eingeordnet, steht sie als „Aus den vorliegenden Quellen nicht eindeutig“ da. Eine Mittelposition bringt gegen eine klare Antwort einen von zwei Punkten. Eine unvollständige oder unklare Quelle darf daraus keinen halben Treffer machen.

Welche Quellen wir ausgewertet haben

Für diese Ausgabe haben wir vor allem öffentliche Aussagen, Programme, Lokalberichterstattung, städtische Veröffentlichungen und eindeutig zurechenbares Handeln im Amt ausgewertet.

Ratsunterlagen dokumentieren Entscheidungen von Rat, Ausschüssen und Fraktionen. Sie belegen deshalb nicht automatisch die persönliche Haltung einer Kandidatur. Eine personengenaue Auswertung der Ratsinformationssysteme aller vier Städte ist zudem Handarbeit. Für diese Ausgabe haben wir sie nicht systematisch geleistet.

Das begrenzt die Aussagekraft: Der Katalog bildet vor allem ab, worüber im Wahlkampf öffentlich gesprochen wird. Streitfragen, zu denen alle schweigen, fehlen eher. Diese Grenze legen wir offen, damit das Ergebnis richtig eingeordnet werden kann.

Warum manche Kandidaturen keinen Rangplatz bekommen

Ein Prozentwert ist nur so gut wie seine Grundlage. Wäre zu einer Kandidatur nur eine einzige Position belegt und Sie stimmten ihr zu, ergäbe die Rechnung 100 Prozent — das wäre keine Übereinstimmung, sondern schlicht Unwissen, und es würde ausgerechnet die am schlechtesten dokumentierten Kandidaturen nach oben spülen. Deshalb erscheint im Ranking nur, wer zu mindestens einem Drittel derjenigen Thesen eine belegte Position hat, zu denen überhaupt jemand belegt Position bezieht (mindestens drei). Alle übrigen werden separat und ohne Rangfolge ausgewiesen — mit dem Hinweis, wie dünn die Basis ist. Das ist kein Urteil über die Kandidatur, sondern über die verfügbare Vergleichsgrundlage. Ein vollständig beantworteter Fragebogen verbreitert diese Grundlage; Teilantworten und „keine Angabe“ bleiben ungewertet. Weil die Werte auf unterschiedlich vielen Positionen beruhen, weisen wir die Spannweite im Ergebnis aus, statt sie in einer glatten Rangliste zu verstecken.

Wie die Thesen ausgewählt wurden

Welche Thesen gestellt werden, beeinflusst das Ergebnis. Deshalb legen wir Auswahl, Formulierung und Prüfung offen, statt politische Wertfreiheit zu behaupten. Aufgenommen wird nur, was alle acht Prüfungen besteht: Rat oder Verwaltungsspitze können die Entscheidung rechtlich oder praktisch beeinflussen, und es geht um eine reale Entscheidung dieser Stadt statt um eine allgemeine Zielvorstellung; die Entscheidung steht in der kommenden Wahlperiode praktisch an und ist weder abschließend erledigt noch bis zur Wahl absehbar gegenstandslos; die These enthält genau eine unabhängig beantwortbare Entscheidung; Zustimmung und Ablehnung bedeuten etwas Konkretes; keine Antwortseite wird sprachlich bevorzugt und die These ist ohne Auslegung verstehbar — also ohne Wertwörter („modern“, „oberste Priorität“), ohne mitgelieferte Begründung und ohne Namen von Kandidaturen, Parteien oder Fraktionen; ein echter Ziel- oder Ressourcenkonflikt ist benannt, dessen Gegenpol eine reale Kandidatur hier öffentlich vertreten könnte; Zahlen und Beschlüsse im Hintergrundtext sind mit Quelle belegt; und die Konfliktachse ist nicht schon durch eine andere These abgedeckt.

Nicht jede These entstand aus einer bereits lauten örtlichen Debatte. Die Unterbringung Geflüchteter wurde in allen vier Städten aufgenommen, weil sie eine laufende kommunale Aufgabe ist, die Wohnraum und Haushaltsmittel bindet. In Hannover kamen außerdem die Betreuungsplätze und die persönliche Erreichbarkeit der Verwaltung hinzu. Diese Ergänzungen waren redaktionelle Entscheidungen.

Sie standen vor dem Versand des Fragebogens fest und gelten für alle Kandidaturen gleich. Auch hier wird nur gerechnet, wenn eine Position belegt ist.

Dazu kommt eine Selbstbindung gegen den eigenen blinden Fleck — allerdings nur dort, wo wir ein Eigeninteresse haben: Auf „Digitales & Verwaltung“ liegt ein fester Deckel, alle anderen Themen haben keine Obergrenze. Eine allgemeine Grenze für jeden Themenblock hatten wir zunächst, haben sie aber verworfen: Bei acht bis neun Themen und rund zwanzig Thesen erzwingt sie Gleichverteilung, und reale Wahlkämpfe sind nicht gleichverteilt — es gibt fast immer eine beherrschende Streitfrage, und die abzuschneiden wäre selbst eine Verzerrung. Stattdessen begründen wir hier, wenn ein Themenblock über 20 Prozent liegt. Digitales & Verwaltung ist unser eigenes Fachgebiet. Deshalb begrenzen wir diesen Bereich auf höchstens vier Thesen und 18 Prozent. Aktuell sind es 2 von 14 Thesen. Für andere Themen gibt es keine feste Obergrenze. Ab 20 Prozent erklären wir den Schwerpunkt an dieser Stelle.

Wenn Ihnen eine wichtige Streitfrage fehlt: Schreiben Sie uns. Die Kandidaturen fragen wir im Fragebogen ausdrücklich danach, und was sie nennen, veröffentlichen wir wörtlich — auch dann, wenn es für diese Wahl keine berechnete These mehr wird. Nicht veröffentlichen können wir personenbezogene Angaben Dritter, rechtswidrige oder beleidigende Inhalte und offenkundig Themenfremdes; in diesen Fällen sagen wir es der Kandidatur und schreiben dazu, dass gekürzt wurde.

Welche dieser Prüfungen ein Test erzwingt und welche ein Mensch entscheidet, steht einzeln in der Methodik — zusammen mit dem Regelwerk im Wortlaut.

Stand des Fragenkatalogs und spätere Entwicklungen

Der berechnete Thesenkatalog (Fragebogen 1.1) wurde am abgeschlossen und vor dem Versand an die Kandidaturen eingefroren. Danach wird er weder wegen politischer Ereignisse noch wegen eingegangener Antworten verändert — sonst würde die Messlatte verschoben, während die Messwerte schon feststehen. Alle Kandidaturen erhalten dieselben Fragen, dieselbe Frist und dieselbe Korrekturmöglichkeit. Spätere Entwicklungen dokumentieren wir gegebenenfalls in einem eigenen, nicht berechneten Abschnitt.

Geschlossen ist damit der Fragenkatalog, nicht die Recherche: Belege, Quellenangaben und Angaben zu den Kandidaturen ergänzen wir weiter, und neu eingehende Antworten kommen hinzu. Was sich ändert, steht mit Datum unten im Protokoll.

Antworten, die bis zum 6. September 2026 eingehen, pflegen wir in jedem Fall vor der Wahl ein — auch Teilantworten. Später eingehende nehmen wir weiterhin auf, können die Aufnahme bis zum 13. September 2026 aber nicht mehr zusichern; bis zur Stichwahl am 27. September 2026 pflegen wir weiter ein. Sachliche Korrekturen nehmen wir jederzeit auf, auch nach der Veröffentlichung.

Eine Ausnahme gibt es, und sie ist eng: Stellt sich heraus, dass eine These die veröffentlichten Kriterien verletzt — nicht kommunal entscheidbar, Prämisse falsch, Sache längst entschieden, in Wahrheit zwei Entscheidungen —, dann ist nicht das Streichen der Regelbruch, sondern das Stehenlassen. Eine solche Korrektur hängt immer an einem benannten Kriterium und steht mit Datum unten im Protokoll. Fehlt dagegen ein Thema, ist der Weg die nicht gerechnete Zusatzfrage — keine nachträglich ergänzte These, weil die ausgerechnet die früh Antwortenden treffen würde.

Änderungen seit diesem Stand28 Einträge

durchgestrichen = entfernt, hervorgehoben = ergänzt. Neueste Änderung zuerst.

Verzeichnet sind alle Änderungen an Thesenwortlaut, Erklärung und den beiden Antwortmöglichkeiten. Keine davon hat ein Ergebnis verschoben; wäre es anders, stünde es beim jeweiligen Eintrag.

Belege, Quellenangaben und Angaben zu den Kandidaturen wachsen daneben weiter — sie stehen nicht in diesem Protokoll, sondern bei der jeweiligen Position.

  • Geförderter Wohnungsbau – Hintergrundtext, Beschluss und AmtszeitDer Baulandbeschluss für die Garbsener Stadtentwicklung schreibt seit 2020 , den der Rat im Juni 2020 unter Bürgermeister Christian Grahl beschloss, schreibt bei Wohnungsbauvorhaben ab zehn Wohneinheiten im Mehrfamilienhausbau einen verbindlichen Anteil geförderten Wohnungsbaus vor […]Der Hintergrundtext nannte bisher nur das Jahr. Wer den Beschluss gefasst hat, ist hier von Belang, weil eine Kandidatur seine Quoten im Bilanzteil ihres Programms führt. Anlass war ein Hinweis aus einer Kandidatur; geprüft ist er an der Quelle: Die Meldung der Stadt Garbsen vom 17. Juni 2020 stellt den Beschluss vor und zitiert dreimal den damaligen Bürgermeister Christian Grahl, die Beschlussvorlage 109-a/2020 datiert die Ratssitzung auf den 15. Juni 2020. Die Angabe steht im Hintergrundtext und damit für alle Kandidaturen gleich sichtbar, nicht bei einer von ihnen. Als Quelle kam die Meldung der Stadt hinzu.
  • Sparen statt höhere Abgaben – Hintergrundtext… Fördermittel und zeitliche Streckungen. Eine Rangfolge zwischen ihnen legt der Haushaltsplan nicht fest. Politisch umstritten ist vor allem die Rangfolge zweier davon.Eine Gegenprüfung des gesamten Datenbestands durch ein externes KI-System hat den Hintergrundtext Satz für Satz gegen die angegebenen Quellen gehalten. Zwei Stellen sind daraufhin geändert worden. Ergänzt ist der Satz, dass der Haushaltsplan zwischen den fünf genannten Konsolidierungswegen keine Rangfolge festlegt: Der Vorbericht zählt sie nebeneinander auf, ohne sie zu priorisieren — und genau deshalb ist die Frage politisch offen. Das stand bisher nicht da. Berichtigt ist „Höhere Steuern und Gebühren wirken sofort“: Wann eine Abgabe entsteht und fällig wird, richtet sich nach der jeweiligen Satzung, eine allgemeine Sofortwirkung gibt es nicht. An die Stelle tritt der zutreffende Vorteil gegenüber Einsparungen — eine Hebesatzerhöhung ergibt eine berechenbare Summe, während Einsparungen erst gefunden und durchgesetzt werden müssen.
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  • Wohnungsbau ohne Bebauungsplan – Wortlaut der These und HintergrundtextGarbsen soll den Bau-Turbo nutzen und neue Wohnungen auch ohne förmliches Bebauungsplanverfahren genehmigen.Der bisherige Wortlaut fragte nach etwas, worüber kommunal nicht entschieden wird. Wohnungen im bebauten Innenbereich sind nach § 34 Absatz 1 Baugesetzbuch auch ohne Bebauungsplan genehmigungsfähig, sofern sie sich einfügen und die Erschließung gesichert ist; das ist eine gebundene Entscheidung, die Vorschrift lautet „ist zulässig“ und nicht „kann zugelassen werden“. Politisch entscheidbar ist allein, ob die Stadt die befristeten Ausnahmen nach § 246e Baugesetzbuch anwendet — darum wird in Garbsen tatsächlich gestritten, wie der Grundsatzbeschluss vom 12. Dezember 2025, der Antrag der FDP-Fraktion und das Vorhaben „Wohnen Garbsener Schweiz“ zeigen. Genau diese Ausnahmen benennen auch die beiden Antwortmöglichkeiten, die unverändert bleiben; die Frage nennt sie jetzt ebenfalls. Der Hintergrundtext führt den Begriff „Bau-Turbo“ neu ein und hält fest, dass ohne diese Ausnahmen im Innenbereich ohnehin ohne Bebauungsplan genehmigt werden kann; als Quelle kam § 34 Baugesetzbuch hinzu. Weil sich der Wortlaut der These geändert hat, werden alle Positionen zu dieser These gegen die neue Fassung geprüft; zu zwei bereits eingegangenen Selbstauskünften läuft dazu eine Rückfrage.
  • Dezentrale Unterbringung – AntwortmöglichkeitenGarbsen soll zugewiesene Geflüchtete vorrangig in Wohnungen im Stadtgebiet unterbringen und Gemeinschaftsunterkünfte schrittweise aufgeben.Eine Prüfung aller vierzehn Konfliktachsen ergab, dass in elf Fällen nur eines der beiden Felder neben der Position zusätzlich eine Begründung trug, und zwar durchgehend das Feld für die Ablehnung. Da die Felder seit dem 10. August 2026 mit „Zustimmung bedeutet“ und „Ablehnung bedeutet“ überschrieben sind, beschreiben sie die Bedeutung einer Antwort; eine Begründung in nur einem der beiden Felder berührt damit die Messung. Der Hintergrundtext dieser These nennt für beide Wege ein Argument — dezentrale Wohnungen erleichtern die Integration, binden aber Wohnraum; Gemeinschaftsunterkünfte bündeln Betreuung und Kosten. In das Antwortfeld übernommen worden war nur die eine Hälfte, ergänzt um die Zuspitzung, jede belegte Wohnung fehle auf einem angespannten Wohnungsmarkt. Beide Felder nennen jetzt ausschließlich die jeweilige Handlung, in gleicher Form. Das Feld nennt jetzt die vollständige Handlung. Einzelne Standorte werden bewusst nicht genannt: Die These fragt nach der Art der Unterbringung, nicht nach bestimmten Häusern, und die dazu vorliegenden Vorlagen sind Beschlussvorlagen, deren Ergebnis nicht veröffentlicht ist.
  • Zurückgestellte Feuerwehrhäuser bauen – AntwortmöglichkeitenGarbsen soll die sechs verschobenen Feuerwehrhäuser Feuerwehrhaus-Neubauten hochstufen und in dieser Wahlperiode bauen.Eine Prüfung aller vierzehn Konfliktachsen ergab, dass in elf Fällen nur eines der beiden Felder neben der Position zusätzlich eine Begründung trug, und zwar durchgehend das Feld für die Ablehnung. Da die Felder seit dem 10. August 2026 mit „Zustimmung bedeutet“ und „Ablehnung bedeutet“ überschrieben sind, beschreiben sie die Bedeutung einer Antwort; eine Begründung in nur einem der beiden Felder berührt damit die Messung. Hier waren es der behauptete Vorrang von Schulen und Kitas und eine Finanzierungsgrenze; beides steht im Hintergrundtext dieser These nicht. Belegt ist allein die Feuerwache in der höchsten Prioritätsstufe. Sie wird jetzt mit dem Namen und der Summe genannt, die der Haushaltsplan 2026 führt — „Am Osterberge“ statt „Havelse“ und rund 14,7 statt 7,3 Millionen Euro; der Hintergrundtext hält selbst fest, dass es dasselbe Vorhaben ist. Das Feld benennt jetzt die Zahl der Neubauten, um die es geht. Im Hintergrundtext ist zusätzlich ein Satz ergänzt, der zwei Mengen auseinanderhält, die dort bislang nebeneinanderstanden: die sechs 2025 zurückgestellten Neubauten und die neun bestehenden Standorte der gutachtlichen Untersuchung.
  • Schulneubau im geplanten Umfang – AntwortmöglichkeitenGarbsen soll den Neubaukomplex im geplanten Umfang durchziehen bauen — mit Musikhaus und Aula, zuletzt auf rund 208 Millionen Euro über mehrere Jahre geschätzt.Eine Prüfung aller vierzehn Konfliktachsen ergab, dass in elf Fällen nur eines der beiden Felder neben der Position zusätzlich eine Begründung trug, und zwar durchgehend das Feld für die Ablehnung. Da die Felder seit dem 10. August 2026 mit „Zustimmung bedeutet“ und „Ablehnung bedeutet“ überschrieben sind, beschreiben sie die Bedeutung einer Antwort; eine Begründung in nur einem der beiden Felder berührt damit die Messung. Die Zahl ist belegt, ihre Deutung — sie binde die Investitionskraft der Stadt für Jahre — ist es nicht. An ihrer Stelle steht jetzt eine konkrete Einsparung, und zwar die, die der Rat der Verwaltung am 23. Februar 2026 selbst zur Prüfung aufgetragen hat. Kostenschätzung stand im Feld für die Ablehnung, wo sie die Handlung nicht beschreibt: Wer verkleinern will, sagt mit der Gesamtsumme gerade nicht, wie viel er einsparen möchte. Sie steht jetzt hier, wo sie beziffert, was gebaut werden soll — ergänzt um den Hinweis, dass sie über mehrere Jahre anfällt, weil der Hintergrundtext ausdrücklich davor warnt, sie mit einem einzelnen Haushaltsjahr zu vergleichen. Da die These nach dem Umfang fragt, nennt das Feld die beiden strittigen Bestandteile. Außerdem ersetzt „bauen“ das wertende „durchziehen“.
  • Mehr Betreuungsplätze – AntwortmöglichkeitenGarbsen soll zusätzliche Gruppen Kita- und Krippengruppen bauen und in Betrieb nehmen — über 10 Millionen Euro stehen dafür in der höchsten Prioritätsstufe.Eine Prüfung aller vierzehn Konfliktachsen ergab, dass in elf Fällen nur eines der beiden Felder neben der Position zusätzlich eine Begründung trug, und zwar durchgehend das Feld für die Ablehnung. Da die Felder seit dem 10. August 2026 mit „Zustimmung bedeutet“ und „Ablehnung bedeutet“ überschrieben sind, beschreiben sie die Bedeutung einer Antwort; eine Begründung in nur einem der beiden Felder berührt damit die Messung. Der Satz, eine Gruppe ohne Personal bleibe zu und koste trotzdem, ist ein Argument und im Hintergrundtext nicht belegt; dort steht allgemein, dass jeder zusätzliche Platz dauerhaft Personal- und Betriebskosten bindet. Zusätzlich ist der Bezug berichtigt: Gruppen werden mit Fachkräften besetzt, Plätze mit Kindern. Das Wort „vorerst“ benennt die gemeinte Reihenfolge — erst besetzen, dann bauen — statt eines endgültigen Nein. Bei dieser These war das Ungleichgewicht am größten: 61 Zeichen gegen 166. Das Feld nennt jetzt den Investitionsansatz aus dem Hintergrundtext und spricht von „Kita- und Krippengruppen“ statt vom Fachwort „Gruppen“.
  • Innenentwicklung vor neuen Baugebieten – AntwortmöglichkeitenGarbsen soll neue Wohnungen vorrangig auf Baulücken, Brachen und im Bestand schaffen — auch durch Nachverdichtung in gewachsenen Ortsteilen.Eine Prüfung aller vierzehn Konfliktachsen ergab, dass in elf Fällen nur eines der beiden Felder neben der Position zusätzlich eine Begründung trug, und zwar durchgehend das Feld für die Ablehnung. Da die Felder seit dem 10. August 2026 mit „Zustimmung bedeutet“ und „Ablehnung bedeutet“ überschrieben sind, beschreiben sie die Bedeutung einer Antwort; eine Begründung in nur einem der beiden Felder berührt damit die Messung. Hier standen zwei Aussagen über die Gegenseite: Innenentwicklung verdichte gewachsene Ortsteile und decke den Bedarf nicht. Die zweite steht im Hintergrundtext nicht. Hinzu kommt eine Berichtigung im Bau: Das Feld sagte „neue Baugebiete ausweisen“ ohne das Wort „vorrangig“, obwohl die These nach einer Rangfolge fragt — wer beide Wege gleichrangig will, gehörte damit fälschlich hierher. Beide Felder benennen jetzt einen Vorrang. Der Zusatz nennt die Beschränkung durch den Siedlungsbeschränkungsbereich des Flughafens Hannover-Langenhagen, die im Hintergrundtext steht. Die Verdichtung stand als Vorwurf im Feld für die Ablehnung. Sie steht jetzt hier, als das, was diese Wahl bedeutet. Der Hintergrundtext nennt dichteres Bauen als Möglichkeit dieses Weges; das Wort „auch“ hält den Möglichkeitscharakter.
  • Verbindlicher Anteil geförderter Wohnungen – AntwortmöglichkeitenGarbsen soll die verbindlichen Quoten des Baulandbeschlusses beibehalten — 30 Prozent geförderte Wohnungen in den dichter bebauten Stadtteilen, 15 Prozent in den übrigen.Eine Prüfung aller vierzehn Konfliktachsen ergab, dass in elf Fällen nur eines der beiden Felder neben der Position zusätzlich eine Begründung trug, und zwar durchgehend das Feld für die Ablehnung. Da die Felder seit dem 10. August 2026 mit „Zustimmung bedeutet“ und „Ablehnung bedeutet“ überschrieben sind, beschreiben sie die Bedeutung einer Antwort; eine Begründung in nur einem der beiden Felder berührt damit die Messung. Hier stand zusätzlich eine wohnungsmarktpolitische These: bezahlbar werde Wohnraum vor allem über ein größeres Angebot. Diese Auffassung ist fachlich umstritten und wurde als Bedeutung einer Antwortmöglichkeit ausgegeben; wer die Quoten aus anderen Gründen ablehnt, etwa um je Vorhaben zu verhandeln, fand sich darin nicht wieder. Das Feld nennt jetzt diese Alternative. Über ein Regelwerk lässt sich nicht abstimmen, ohne seinen Inhalt zu kennen. Das Feld nennt jetzt die Quotenhöhen, die der Baulandbeschluss seit 2020 festlegt; die vollständige Aufteilung nach Stadtteilen steht im Hintergrundtext dieser These.
  • Zurückgestellte Radwegeprojekte vorziehen – AntwortmöglichkeitenGarbsen soll die verschobenen Radwegeprojekte den städtischen Anteil am Radschnellweg und den Umbau von Geh- und Radwegen hochstufen und in dieser Wahlperiode bauen — zusammen rund 3,1 Millionen Euro.Eine Prüfung aller vierzehn Konfliktachsen ergab, dass in elf Fällen nur eines der beiden Felder neben der Position zusätzlich eine Begründung trug, und zwar durchgehend das Feld für die Ablehnung. Da die Felder seit dem 10. August 2026 mit „Zustimmung bedeutet“ und „Ablehnung bedeutet“ überschrieben sind, beschreiben sie die Bedeutung einer Antwort; eine Begründung in nur einem der beiden Felder berührt damit die Messung. Hier standen zwei Aussagen, die der Hintergrundtext nicht trägt: die Wertung „marode“ über den Zustand der Fahrbahnen und die Behauptung, beides gleichzeitig sei nicht finanzierbar. Das Feld nennt jetzt die Handlung — die vom Rat im März 2025 beschlossene Reihenfolge belassen —, ohne ein bestimmtes Gegenvorhaben zu verlangen; danach fragt diese These nicht. Statt „die verschobenen Radwegeprojekte“ nennt das Feld jetzt die beiden Vorhaben, um die es geht, mit ihrer Summe. Beide Angaben stehen im Hintergrundtext dieser These.
  • Stadtbahn nach Garbsen-Mitte – AntwortmöglichkeitenGarbsen soll seinen Anteil an der Verlängerung den 25,5 Millionen Euro tragen und die städtebaulichen Maßnahmen städtebauliche Einbindung, Freiraumgestaltung und Straßenbaumaßnahmen umsetzen.Eine Prüfung aller vierzehn Konfliktachsen ergab, dass in elf Fällen nur eines der beiden Felder neben der Position zusätzlich eine Begründung trug, und zwar durchgehend das Feld für die Ablehnung. Da die Felder seit dem 10. August 2026 mit „Zustimmung bedeutet“ und „Ablehnung bedeutet“ überschrieben sind, beschreiben sie die Bedeutung einer Antwort; eine Begründung in nur einem der beiden Felder berührt damit die Messung. Hier standen drei Aussagen in einem Feld: Mittelbindung, Konkurrenz zu Schulen und Betreuung, Busalternative. Der Baubeginn frühestens 2029 ist belegt, die Konkurrenz zu Schulen und Betreuung nicht. Zusätzlich versprach das Feld eine Handlung außerhalb der städtischen Zuständigkeit: Vorhabenträgerin ist die Infrastrukturgesellschaft infra, die Fördermittel steuert die Region Hannover. Kündbar ist der eigene Anteil aus der Kostenteilungsvereinbarung vom Februar 2025. Die Busalternative bleibt erhalten, aber als Handlung statt als Behauptung über die Machbarkeit. Bei einem benannten Einzelvorhaben gehört die Größenordnung in die Antwort. Das Feld nennt jetzt die Summe aus dem Investitionsprogramm und die drei Aufgaben, die der Sachstandsbericht vom 22. Juni 2026 der Stadt zuordnet; beides steht im Hintergrundtext dieser These.
  • Weniger Nachweise für Vereine – Antwortmöglichkeit „Ablehnung“Garbsen soll an den bisherigen Nachweispflichten festhalten; wer öffentliches Geld erhält, muss belegen, wofür er es ausgegeben hat, und die Stadt muss das prüfen können der Sportförderrichtlinie festhalten — Verwendungsnachweis zur Schlusszahlung, Stundennachweise für Eigenleistungen, zehn Jahre Aufbewahrung.Eine Prüfung aller vierzehn Konfliktachsen ergab, dass in elf Fällen nur eines der beiden Felder neben der Position zusätzlich eine Begründung trug, und zwar durchgehend das Feld für die Ablehnung. Da die Felder seit dem 10. August 2026 mit „Zustimmung bedeutet“ und „Ablehnung bedeutet“ überschrieben sind, beschreiben sie die Bedeutung einer Antwort; eine Begründung in nur einem der beiden Felder berührt damit die Messung. Bei dieser These trugen beide Felder einen Zusatz, aber von unterschiedlicher Art: im Feld für die Zustimmung den Zweck der Handlung, hier einen allgemeinen Grundsatz. Ein Grundsatz, dem fast jede Leserin zustimmt, kann Zustimmung anziehen, ohne die Haltung zu treffen. Er ist durch die Nachweise ersetzt, die die Sportförderrichtlinie tatsächlich verlangt und die im Hintergrundtext dieser These stehen. Das Feld für die Zustimmung ist unverändert.
  • Mehr vollständig digitale Bürgerdienste – AntwortmöglichkeitenGarbsen soll weitere Leistungen vom Antrag bis zum Bescheid vollständig online abwickeln — ohne Papierwechsel und ohne zusätzlichen Termin vor Ort.Eine Prüfung aller vierzehn Konfliktachsen ergab, dass in elf Fällen nur eines der beiden Felder neben der Position zusätzlich eine Begründung trug, und zwar durchgehend das Feld für die Ablehnung. Da die Felder seit dem 10. August 2026 mit „Zustimmung bedeutet“ und „Ablehnung bedeutet“ überschrieben sind, beschreiben sie die Bedeutung einer Antwort; eine Begründung in nur einem der beiden Felder berührt damit die Messung. Hier war es die Bedingung „solange Personal und Mittel an anderer Stelle fehlen“. Sie machte aus der Ablehnung eine bedingte Ablehnung und setzte zugleich als gegeben voraus, dass Personal und Mittel fehlen. Der Hintergrundtext hält fest, dass jedes zusätzliche Verfahren Geld und Personal bindet — ein Mangel folgt daraus nicht. Das Feld benennt jetzt den Stand, den die Ablehnung verteidigt. Das Feld sagt jetzt, was das strittige Wort „vollständig“ bedeutet. Der Hintergrundtext beschreibt die Streitfrage genau so: ob weitere Leistungen ohne Papierwechsel oder zusätzlichen Vor-Ort-Abschluss laufen sollen. Gemeint ist kein erzwungener Zusatzschritt im Verfahren, nicht der Wegfall persönlicher Beratung.
  • Sparen statt höhere Abgaben – AntwortmöglichkeitenGarbsen soll Haushaltslücken vorrangig durch Kürzungen bei freiwilligen Leistungen schließen, auf die es keinen Rechtsanspruch gibt — etwa bei der Sport- und Kulturförderung, der Stadtbibliothek oder dem Ferienprogramm.Eine Prüfung aller vierzehn Konfliktachsen ergab, dass in elf Fällen nur eines der beiden Felder neben der Position zusätzlich eine Begründung trug, und zwar durchgehend das Feld für die Ablehnung. Da die Felder seit dem 10. August 2026 mit „Zustimmung bedeutet“ und „Ablehnung bedeutet“ überschrieben sind, beschreiben sie die Bedeutung einer Antwort; eine Begründung in nur einem der beiden Felder berührt damit die Messung. Diese These war der deutlichste Fall: Der Satz über Vereine, Kultur und Jugendarbeit beschreibt die Kehrseite der Zustimmung und stand im Feld für die Ablehnung. Wer zustimmte, las den Preis seiner Wahl im Nachbarfeld, wer ablehnte, las keinen. Im Ablehnungsfeld stehen jetzt die Steuer- und Gebührenarten, die die Stadt auf ihrer Seite zu den Einnahmen führt; der Preis der Zustimmung steht dort, wo er hingehört, mit Beispielen statt einer Zuschreibung: Die Sportförderung bezeichnet die Stadt in ihrer eigenen Richtlinie ausdrücklich als freiwillige Leistung, auf die kein Rechtsanspruch besteht.
  • Weniger investieren als geplant – AntwortmöglichkeitenGarbsen soll geplante Investitionen weiter strecken, um Schuldenstand und Folgelasten zu begrenzen — etwa durch weitere Verschiebung von Vorhaben der Prioritätsstufen II bis IV.Eine Prüfung aller vierzehn Konfliktachsen ergab, dass in elf Fällen nur eines der beiden Felder neben der Position zusätzlich eine Begründung trug, und zwar durchgehend das Feld für die Ablehnung. Da die Felder seit dem 10. August 2026 mit „Zustimmung bedeutet“ und „Ablehnung bedeutet“ überschrieben sind, beschreiben sie die Bedeutung einer Antwort; eine Begründung in nur einem der beiden Felder berührt damit die Messung. Hier war es die Aussage, die Vorhaben seien jahrzehntelang aufgeschoben worden und würden durch Warten teurer — eine Tatsachenbehauptung samt Prognose, die im Hintergrundtext nicht belegt ist; er weist sie dort ausdrücklich SPD und Grünen zu. An ihrer Stelle steht jetzt der Investitionsansatz des Haushalts 2026, der im selben Hintergrundtext belegt ist. Damit beide Felder gleich konkret sind, nennt dieses jetzt den Weg, über den gestreckt würde: die Prioritätsstufen, in die der Rat das Investitionsprogramm am 18. März 2025 eingeteilt hat. Die Angabe steht im Hintergrundtext dieser These.
  • Alle Thesen – Beschriftung über den beiden PositionenDafür spricht … / Dagegen spricht Zustimmung bedeutet … / Ablehnung bedeutetÜber den beiden Positionen jeder These stand bis zum 10. August 2026 „Dafür spricht“ und „Dagegen spricht“. Diese Beschriftung kündigt ein Argument oder eine Feststellung an, während dort die beiden zur Wahl stehenden Positionen stehen; eine externe Prüfung hatte eine solche Position deshalb als Tatsachenbehauptung gelesen. Sie wurde zunächst durch „Wer zustimmt, will“ und „Wer ablehnt, will“ ersetzt. Auch diese Fassung trägt nicht: Sie schreibt die jeweilige Position allen Antwortenden als Absicht zu, und bei Thesen, die zwei Wege gegeneinanderstellen, folgt das nicht — wer den einen Weg ablehnt, entscheidet sich damit nicht für den anderen. Die Beschriftung benennt jetzt die Bedeutung der Antwortmöglichkeit im Check, in derselben Wortwahl wie der versandte Fragebogen. Seit demselben Tag werden die beiden Positionen zusätzlich im Check selbst angezeigt; für die Kandidaturen waren sie schon zuvor über die im Fragebogen verlinkte Thesenseite erreichbar.
  • Stadtbahn nach Garbsen-Mitte – Hintergrundtext, Stand der FördermittelDie Verlängerung um rund 1.100 Meter mit zwei neuen Haltestellen steht mit 25,5 Millionen Euro in der höchsten Prioritätsstufe des städtischen Investitionsprogramms und ist dort durch bewilligte Fördermittel gedeckt. Der . Bundes- und Landesfördermittel werden nach Angaben der Stadt derzeit über die Region Hannover beantragt; die Förderzusage und die Genehmigung der Planfeststellungsunterlagen sind Voraussetzung für den Baubeginn ist , der frühestens ab 2029 vorgesehen ist.Der Hintergrundtext bezeichnete die 25,5 Millionen Euro als durch bewilligte Fördermittel gedeckt. Das trifft nicht zu. Die Stadt Garbsen führt auf ihrer Seite zum öffentlichen Personennahverkehr aus, dass Bundes- und Landesfördermittel über die Region Hannover beantragt werden und die Förderzusage neben der Genehmigung der Planfeststellungsunterlagen Voraussetzung für den Baubeginn ist. Die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtete bereits am 13. März 2025, die Kostenteilungsvereinbarung ermögliche die Beantragung der Förderung; im GVFG-Bundesprogramm des Bundes mit Stand 18. Juli 2025 ist das Vorhaben nicht enthalten. Derselbe Hintergrundtext hielt zudem drei Sätze später fest, dass die Beschlussfassungen zur Finanzierung der Bauausführung noch ausstehen — die beiden Angaben widersprachen sich. Der Stand der Fördermittel ist berichtigt; als Quellen kamen die städtische Seite zum öffentlichen Personennahverkehr und der Bericht der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung hinzu.
  • Geförderter Wohnungsbau – Hintergrundtext, Angaben zum Quartier „Im Fuchsfeld“Der städtebauliche Vertrag vom 7 6. Juli 2026 sieht auf rund fünf Hektar etwa 620 Wohnungen vor, davon 80 Prozent sozial gebunden — ; nach Angaben der Stadt sind davon 30 Prozent bezahlbarer Wohnraum und weitere 50 Prozent für Auszubildende und Studierende, 30 Prozent bezahlbarer Wohnraum vorgehalten.Zwei Angaben zum Quartier „Im Fuchsfeld“ sind berichtigt. Der städtebauliche Vertrag wurde am 6. Juli 2026 unterzeichnet; der 7. Juli war das Erscheinungsdatum des zugrunde liegenden Berichts. Und die Anteile sind auf die Darstellung der Stadt Garbsen gebracht: Sie weist 30 Prozent bezahlbaren Wohnraum und 50 Prozent für Auszubildende und Studierende vorgehaltene Wohnungen getrennt aus und verwendet dafür nicht den Begriff „sozial gebunden“. Für Auszubildende und Studierende vorgehaltene Wohnungen sind nicht ohne Weiteres öffentlich gefördert oder mietpreisgebunden. Als Quelle kam die städtische Meldung zum Wohnbaugebiet „Im Fuchsfeld“ hinzu. Diese Passage war am 8. August 2026 ergänzt worden, also nach dem Versand des Fragebogens; sie gehörte nicht zum vorgelegten Stand.
  • Zurückgestellte Feuerwehrhäuser bauen – Hintergrundtext, Kosten und QuellenangabeIn der höchsten Stufe blieb der Neubau der Feuerwache Garbsen-Havelse , damals mit 7,3 Millionen Euro. veranschlagt. Es ist dasselbe Vorhaben wie der Neubau am Osterberge; der Haushaltsplan 2026 führt diese Position inzwischen mit rund 14,7 Millionen Euro. … Eine gutachtliche Untersuchung (Beschlussvorlage Informationsvorlage 112/2026) bewertet alle neun untersuchten Ortsfeuerwehr-Standorte als langfristig nicht ausreichend ertüchtigbar und priorisiert schlägt für Frielingen, Horst und Heitlingen an erster Stelle die ersten drei Ränge einer möglichen Priorisierung vor; ihre eigene Priorisierung will die Verwaltung erst noch erstellen.Drei Angaben sind berichtigt. Erstens die Bezeichnung: Die Vorlage 112/2026 ist nach ihrer eigenen Kopfzeile eine Informationsvorlage und stand am 22. Juni 2026 unter den Mitteilungen des Bürgermeisters auf der Tagesordnung des Rates; Text und Quellenangabe nannten sie Beschlussvorlage. Zweitens die Reihung: Die gutachtliche Untersuchung führt eine Spalte „Mögliche Priorisierung“, und die Verwaltung kündigt in derselben Vorlage an, ihre eigene Priorisierung gemeinsam mit der Stadtfeuerwehrleitung erst noch zu erstellen. Drittens die Kosten: Der Neubau der Feuerwache Garbsen-Havelse und der Neubau des Feuerwehrhauses am Osterberge sind dasselbe Vorhaben. Die Beschlussvorlage 041a/2024 weist dafür die Investitionsnummer 12606.1.22 aus; unter dieser Nummer führt der Haushaltsplan 2026 die Position „Neubau Feuerwache Garbsen-Havelse“ mit zusammen 14.695.000 Euro für 2025 bis 2027. Die bisher genannten 7,3 Millionen Euro stammen aus der Darstellung des Investitionsprogramms vom März 2025 und sind als damaliger Stand gekennzeichnet. Als Quelle kam der Haushaltsplan 2026 hinzu.
  • Schulneubau im geplanten Umfang – Hintergrundtext, Stand des FDP-AntragsAuf das Hausmeisterhaus will die Verwaltung verzichten, die Aula hält sie für ein Schulzentrum mit 1800 Schülerinnen und Schülern für notwendig, und die FDP-Ratsfraktion hat beantragt . Einen Antrag der FDP-Ratsfraktion, das Musikhaus mit rund 30 31,1 Millionen Euro vom Schulneubau zu entkoppeln. , lehnte der Rat am 23. Februar 2026 mit 33 Nein- gegen 3 Ja-Stimmen bei 3 Enthaltungen ab; im selben Beschluss beauftragte er die Verwaltung, weitere Einsparungen zu prüfen, darunter einen kleineren Veranstaltungsbereich im Musikhaus und den Entfall des Hausmeisterhauses.Der Hintergrundtext nannte den Antrag der FDP-Ratsfraktion zur Entkopplung des Musikhauses, ohne sein Ergebnis zu nennen; er las sich damit wie eine noch offene Option. Der Rat hat ihn am 23. Februar 2026 mit 33 Nein- gegen 3 Ja-Stimmen bei 3 Enthaltungen abgelehnt — in derselben Sitzung, in der er den Neubau einschließlich des Musikhauses beschlossen hat. Im selben Beschluss beauftragte er die Verwaltung, weitere Einsparungen zu prüfen, darunter einen kleineren Veranstaltungsbereich im Musikhaus und den Entfall des Hausmeisterhauses; das ergänzt den Satz zum Hausmeisterhaus. Die Kostenangabe zum Musikhaus ist auf den Wert der amtlichen Kostengliederung von 31,1 Millionen Euro gebracht. Als Quellen kamen der Vorgang zur Beschlussvorlage 275/2025 mit dem Ratsbeschluss und die Informationsvorlage 261/2025 mit der Kostengliederung hinzu.
  • Neue Gewerbeflächen ausweisen – Hintergrundtext, Ratsdatum und BeschlussinhaltDer Rat hat am 28 27. April 2026 einstimmig beschlossen, ein Gewerbeflächenentwicklungskonzept beschlossen. Es zur Kenntnis zu nehmen und die Verwaltung zu beauftragen, bis Ende 2026 konkrete Flächenentwicklungsprojekte und Prioritäten zur Beschlussfassung vorzulegen. Das Konzept prognostiziert selbst bei moderatem Wirtschaftswachstum einen zusätzlichen Bedarf von bis zu 70 Hektar bis 2040 und ist ausdrücklich als Steuerungsgrundlage für die kommende Wahlperiode angelegt ; die Entscheidung über einzelne Flächen steht damit noch aus.Zwei Angaben zum Ratsbeschluss sind berichtigt. Die Sitzung fand am 27. April 2026 statt, nicht am 28. April; die städtische Meldung, auf die sich der Text stützte, nennt kein Datum und spricht nur von der jüngsten Sitzung. Und der Rat hat das Konzept einstimmig zur Kenntnis genommen und die Verwaltung beauftragt, bis Jahresende 2026 konkrete Flächenentwicklungsprojekte und Prioritäten zur Beschlussfassung vorzulegen; der Text sprach zuvor davon, der Rat habe das Konzept beschlossen. Damit steht die Entscheidung über einzelne Flächen ausdrücklich noch aus. Als Quelle kam der Vorgang zur Beschlussvorlage 016/2026 im Ratsinformationssystem samt Protokollauszug hinzu. Die Angabe zum Flächenbedarf gibt weiterhin die Formulierung der Stadt wörtlich wieder.
  • Weniger Nachweise für Vereine – Hintergrundtext und QuelleDie Sportförderrichtlinie der Stadt, in Kraft seit dem 1. Januar 2021 2024, macht Zuschüsse von Nachweisen abhängig: Vereine reichen . Bei Investitionsmaßnahmen reichen Vereine zur Schlusszahlung einen Verwendungsnachweis ein, belegen Eigenleistungen mit Stundennachweisen und halten alle Unterlagen zehn Jahre für Prüfzwecke vor.Zwei Angaben sind berichtigt. Erstens die Fassung: Der Hintergrundtext nannte die Sportförderrichtlinie mit Stand 1. Januar 2021 und verwies auf deren Bekanntmachung. Diese Fassung ist durch die Neufassung mit Wirkung vom 1. Januar 2024 aufgehoben worden (Elektronisches Amtsblatt der Stadt Garbsen Nr. 3 vom 19. Januar 2024); die städtische Bekanntmachungsseite verlinkt weiterhin die ältere. Datum und Quelle sind auf die geltende Fassung gebracht; die genannten Nachweispflichten stehen dort wortgleich. Zweitens die Reichweite: Verwendungsnachweis, Stundennachweise, zehnjährige Aufbewahrung und Rückforderung stehen in Abschnitt 4 der Richtlinie, der die Förderung von Investitionsmaßnahmen regelt. Für die allgemeine Sportförderung — etwa Zuschüsse je jugendlichem Mitglied — gelten sie nicht. Der Text ordnete sie Zuschüssen allgemein zu; das ist jetzt benannt. Dass Zuschüsse an Nachweise gebunden sind, gilt unverändert und darüber hinaus: Die Richtlinie für Jugendvereine und Jugendgruppen verlangt binnen eines Monats einen Verwendungsnachweis mit sämtlichen Originalrechnungen.
  • Sparen statt höhere Abgaben – Hintergrundtext und QuelleBei anhaltendem Defizit bleiben zwei Wege. stehen mehrere Wege offen; der Haushaltsplan 2026 nennt unter anderem die Überprüfung freiwilliger Leistungen, effizientere Verwaltungsabläufe, eine stärkere Ertragsbasis, Fördermittel und zeitliche Streckungen. Politisch umstritten ist vor allem die Rangfolge zweier davon.Der Einleitungssatz bezeichnete Kürzungen bei freiwilligen Leistungen und höhere Steuern und Gebühren als die beiden verbleibenden Wege. Der Haushaltsplan 2026 der Stadt Garbsen führt in seinem Vorbericht daneben die Priorisierung von Investitionen, Effizienzsteigerungen in Verwaltung und Gebäudebewirtschaftung, die Weiterentwicklung der Ertragsbasis, Fördermittel und Partnerschaftsmodelle, zeitliche Streckungen sowie Kreditaufnahmen auf. Der Satz ist auf diesen Stand gebracht und der Haushaltsplan als Quelle ergänzt. Außerdem ausgetauscht wurde die Quelle für die Sportförderung: Zitiert war die Sportförderrichtlinie in der Fassung vom 1. Januar 2021, die durch die Neufassung mit Wirkung vom 1. Januar 2024 aufgehoben worden ist (Elektronisches Amtsblatt Nr. 3 vom 19. Januar 2024); der zitierte Satz steht dort wortgleich.
  • Weniger investieren als geplant – Hintergrundtext, Angabe zur GesamtverschuldungDie CDU beantragte pauschale Kürzungen von 10 Prozent im Investitions- und 5 Prozent im Ergebnishaushalt und verweist auf eine darauf, dass die Gesamtverschuldung von nach den aktuellen Planungen bis Ende 2029 auf rund 320 Millionen Euro bis Ende 2029 anwachsen könnte.Der Hintergrundtext nannte die Gesamtverschuldung von rund 320 Millionen Euro bis Ende 2029 ohne den Vorbehalt, den die zugrunde liegende Quelle trägt. Der Bericht von Garbsen City News vom 17. Dezember 2025 formuliert, die Gesamtverschuldung könne nach aktuellen Planungen bis Ende 2029 auf diesen Wert anwachsen. Der Vorbehalt ist wiederhergestellt. Als zusätzliche Quelle kam der Haushaltsplan 2026 der Stadt Garbsen hinzu, der die geplanten Kreditaufnahmen und den Stand der Investitionskredite ausweist. Zahlen, Randnotiz: Dieselbe Angabe stand auch in der Darstellung der vorläufigen CDU-Parteiposition bei Robert Engelmann; sie ist im selben Zug gleichlautend angepasst worden.
  • Weniger investieren als geplant – Hintergrundtext, Angabe zum Defizit 2026Er weist ein Defizit von rund 7,6 Millionen Euro ausDer Hintergrundtext nannte das Defizit des Haushalts 2026 mit rund 7 Millionen Euro und folgte damit der gerundeten Angabe eines Presseberichts. Die Stadt Garbsen nennt in ihrer Meldung vom 19. Dezember 2025 ein geplantes Jahresergebnis von 7,6 Millionen Euro, und der Haushaltsplan 2026 weist es im Gesamtergebnishaushalt mit 7.647.600 Euro aus. Die Angabe ist auf diesen Wert gebracht.
  • IGS-Neubau – HintergrundtextZur Einordnung: Der städtische Haushalt hat nach Angaben des Bürgermeisters ein Volumen von rund 145 Millionen Euro im Jahr. Strittig Die Investitionskosten fallen über mehrere Jahre an und sind deshalb nicht direkt mit dem Volumen eines einzelnen Haushaltsjahres vergleichbar. Seit dem Grundsatzbeschluss des Rates im Februar 2026 ist nicht mehr das Ob, sondern der Umfang strittig.Ergänzt wurden die Einordnung, dass Investitionskosten über mehrere Jahre anfallen, sowie der Grundsatzbeschluss vom Februar 2026 als Beleg dafür, dass der Umfang und nicht mehr das Ob strittig ist. Als Quelle kam dafür der Bericht von Garbsen City News über den Grundsatzbeschluss vom 24. Februar 2026 hinzu. Zahlen,
  • Geförderter Wohnungsbau – HintergrundtextDie Quoten gelten für städtische wie private Vorhaben. Wie weit die Praxis darüber hinausgehen kann, zeigt das Quartier „Im Fuchsfeld“: Der städtebauliche Vertrag vom 7. Juli 2026 sieht auf rund fünf Hektar etwa 620 Wohnungen vor, davon 80 Prozent sozial gebunden — 50 Prozent für Auszubildende und Studierende, 30 Prozent bezahlbarer Wohnraum — dazu eine fünfzügige Kindertagesstätte; der Investor beziffert das Vorhaben auf 100 bis 120 Millionen Euro über fünf bis sieben Jahre. Solche Vorgaben sichern gemischte Quartiere, können Projekte für Investoren aber weniger attraktiv machen.Ergänzt wurde ein laufendes Vorhaben, das die geltenden Quoten deutlich übertrifft und damit zeigt, welche Spannweite die Frage hat. Als Quelle kam der Bericht von Garbsen City News zum städtebaulichen Vertrag vom 7. Juli 2026 hinzu.
  • Verwaltungsleistungen online – HintergrundtextDie laufende städtische Übersicht führt sie neben Terminvergabe, Meldebescheinigungen, Hundesteuer-An- und -Abmeldung, Bauportal und Kitaportal auf. Wie weit der digitale Weg heute trägt, zeigt „Ehe Online“ vom 12. Mai 2026: Die Anmeldung zur Trauung lässt sich online übermitteln, für den Abschluss müssen beide aus Rechtsgründen weiterhin persönlich im Standesamt erscheinen. Strittig ist, ob weitere Leistungen vom Antrag bis zum Bescheid ohne Papierwechsel laufen sollen.Ergänzt wurde ein Beispiel dafür, wo der vollständig digitale Weg heute endet — bei „Ehe Online“ am rechtlich vorgeschriebenen persönlichen Abschluss. Als Quelle kam der Bericht von Garbsen City News vom 12. Mai 2026 hinzu.
Verbesserungen an der Bedienung

Am Inhalt ändert das nichts — Thesen, Positionen und Berechnung bleiben, wie sie sind.

  • „Keine Angabe“ ist jetzt eine eigene Antwortmöglichkeit. Damit lässt sich eine Antwort auch wieder zurücknehmen — vorher ging das nur, indem man den ganzen Check neu startete.
  • Aus „Neutral“ wurde „Teils / teils“. Die mittlere Antwort ist eine inhaltliche Haltung und wird mitgerechnet; „Neutral“ klang nach „ist mir egal“, und das ist jetzt die Nichtfestlegung.
  • Vom Ergebnis zurück zu jeder These — die Übersicht steht dort ebenfalls, und Antworten und Gewichtung lassen sich direkt im Ergebnis ändern.
  • Im Detailvergleich einstellbar, welche Belegarten angezeigt werden, und ob Thesen ohne eigene Antwort mit erscheinen.
  • „Neu starten“ fragt nach, bevor es alle Antworten löscht.
Quellen & Korrekturen

Jede Position ist mit Quelle belegt (Stand: 1. September 2026). Dasselbe gilt für die Hintergrundtexte: Wo unter „Worum geht es?“ eine Zahl oder ein Beschluss genannt wird, steht die Quelle direkt darunter. Alle Kandidaturen sollen unseren identischen Thesen-Fragebogen erhalten. Eigene Antworten ersetzen die persönliche Rechengrundlage und werden gekennzeichnet. Der getrennt ausgewiesene Parteikontext bleibt zur Einordnung erhalten. Kandidaturen und Parteien können Korrekturen jederzeit an wahlcheck@einfach-digital.de senden — belegte Korrekturen übernehmen wir zügig.

Wer dahintersteckt — und warum

Die Einfach Digital GmbH betreibt den Wahlcheck ohne Auftrag, Zahlung oder sonstige Gegenleistung einer Stadt, Partei oder Kandidatur. Keine dieser Stellen kontrolliert die Redaktion. Das ist mit „redaktionell unabhängig“ gemeint.

Der Wahlcheck ist kein amtliches Angebot und ersetzt keines. Er wird nicht von einer Stadt, der Region Hannover, einer Partei oder der Bundeszentrale für politische Bildung betrieben. Er gibt keine Wahlempfehlung.

Auswahl, Formulierung und Quellenzuordnung sind redaktionelle Entscheidungen. Wir legen sie offen, prüfen sie nach einheitlichen Regeln und wenden diese Regeln auf alle Kandidaturen gleich an.

Häufige Fragen

Ist dieser Kandidaten-Check ein offizielles Wahlangebot?

Nein. Dieser Kandidaten-Check ist ein redaktionell unabhängiges Angebot der Einfach Digital GmbH. Er wird nicht von einer Stadt, der Region Hannover, einer Partei oder der Bundeszentrale für politische Bildung betrieben. Er ersetzt kein amtliches Angebot und gibt keine Wahlempfehlung.

Woher stammen die Positionen der Kandidatinnen und Kandidaten?

Aus überprüfbaren Quellen: persönliche Aussagen, eigene Programme, eindeutig zurechenbares Handeln im Amt und aktuelle örtliche Parteiprogramme. Parteipositionen werden vorläufig und getrennt gekennzeichnet, solange eine persönliche Bestätigung fehlt. Alle Kandidaturen sollen außerdem denselben Fragebogen erhalten. Eine klare politische Tendenz kann angezeigt werden, wenn die Richtung belegt ist, aber ein entscheidender Teil der exakten These offenbleibt; sie wird nie berechnet.

Wer hat die Thesen ausgewählt — und beeinflusst das nicht das Ergebnis?

Die Auswahl trifft die Redaktion der Einfach Digital GmbH, und ja: Jede Auswahl beeinflusst das Ergebnis. Das ist bei jeder Wahlhilfe so und lässt sich nicht wegdiskutieren, nur offenlegen. Deshalb steht auf dieser Seite, nach welchen acht Kriterien geprüft wurde, welche Themenobergrenze gilt und wann der Katalog geschlossen wurde. Wer eine wichtige Streitfrage vermisst, kann sie uns melden — sie kommt dann in die nächste Fassung, nicht mehr in die laufende.

Was ist der Unterschied zwischen „Teils / teils“ und einer nicht eindeutigen Quelle?

„Teils / teils“ ist eine belegte inhaltliche Mittelposition und fließt in die Berechnung ein. Eine „politische Tendenz“ weist eine klare Richtung aus, obwohl ein entscheidender Bestandteil der exakten These offenbleibt; sie wird angezeigt, aber nie berechnet. Ein als „nicht eindeutig“ gekennzeichneter Beleg heißt: Die gefundene Quelle behandelt das Thema, beantwortet aber die konkrete Entscheidung der These nicht vollständig und ist auch nicht als Tendenz eingeordnet. Am einzelnen Beleg steht dabei, um welche Art von Quelle es geht — Programm, öffentliche Aussage oder Amtshandlung. „Keine belegte Position“ heißt: Wir haben keine überprüfbare Aussage gefunden.

Werden die Thesen noch geändert, wenn im Wahlkampf etwas passiert?

Nein. Der berechnete Thesenkatalog wurde vor dem Versand an die Kandidaturen abgeschlossen und wird danach weder wegen politischer Ereignisse noch wegen eingegangener Antworten verändert. Spätere Entwicklungen halten wir gegebenenfalls in einem eigenen, nicht berechneten Abschnitt fest. Nur sachliche Fehler werden korrigiert — und jede Korrektur steht mit Datum im Änderungsprotokoll auf dieser Seite.

Was passiert mit meinen Antworten?

Ihre Antworten und Ihr Ergebnis werden ausschließlich in Ihrem Browser verarbeitet und nicht an uns übertragen. Es gibt kein Konto und keine Anmeldung. Die datensparsame Reichweitenmessung auf dem Server verwendet weder Ihre Antworten noch eine dauerhafte Nutzerkennung.

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Nein. Das Ergebnis zeigt rechnerische Übereinstimmung mit belegten Positionen zu den gestellten Thesen — nicht mehr. Wen Sie wählen, entscheiden Sie.

Für Kandidaturen: Sie treten zur Bürgermeisterwahl an und möchten die Thesen selbst beantworten oder eine Position korrigieren? Schreiben Sie an wahlcheck@einfach-digital.de — alle Kandidaturen sollen denselben Fragebogen und dieselben Konditionen erhalten.

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