Aktualisiert · Baserow 2.3.2 · Juli 2026

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Kapitel 18Automations: Workflows bauen & prüfen
Apps & AutomatisierungKapitel 18 von 22

Automations: Workflows bauen & prüfen

Auslöser, Aktionen, Bedingungen, Variablen, Testläufe, Veröffentlichung und Knotenverlauf sicher beherrschen.

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In diesem Kapitel8 Abschnitte
Fiktive Baserow-nahe Automation mit Auslöser, Bedingung, Aktionen, Testlauf und Knotenverlauf
Fiktive UI-BeispieldarstellungEin Workflow bleibt zunächst im Entwurf, wird mit Beispieldaten getestet und erst anschließend veröffentlicht und über den Knotenverlauf überwacht.Eigenständig für dieses Handbuch anhand aktueller Bedienmuster erstellt; keine Originalaufnahme. Oberfläche, Funktionen und Bezeichnungen können je nach Version, Sprache, Lizenz, Rechten und Konfiguration abweichen.

Automations führen wiederkehrende Abläufe aus, wenn ein Ereignis eintritt. Ein Workflow kann Datensätze prüfen, verzweigen, verändern und externe Dienste ansprechen. Weil er ohne weitere Rückfrage arbeitet, braucht er besonders klare Grenzen, Testdaten und Überwachung.

Für wen: Prozessverantwortliche, Builder und technische Administration
Stand: Baserow 2.3.2, Juli 2026
Editionshinweis: Knoten, Codeausführung, Ausführungskontingente und Verlauf hängen von Plan und Betriebsform ab.

Aufbau verstehen

Eine Automation kann mehrere Workflows enthalten. Ein Workflow besteht aus Knoten:

  • Trigger: startet den Ablauf, etwa bei Zeitplan, Datensatzereignis oder Webhook.
  • Aktion: liest, erstellt oder verändert Daten und kann externe Dienste aufrufen.
  • Router/Bedingung: wählt anhand eines Ausdrucks den passenden Pfad.
  • Iterator: verarbeitet mehrere Ergebnisse schrittweise.

Ausgaben eines Knotens stehen nachfolgenden Knoten als Variablen zur Verfügung. Geben Sie Workflows und Knoten fachliche Namen wie Fällige Aufträge täglich prüfen statt Workflow 1.

Einen sicheren ersten Workflow bauen

Beispiel: Neue Serviceaufträge mit hoher Priorität sollen markiert und einer Person zugewiesen werden.

  1. Erstellen Sie einen Trigger für neu angelegte Zeilen.
  2. Lesen Sie nur die benötigten Eingaben des Triggers.
  3. Prüfen Sie in einer Bedingung, ob Priorität = Hoch gilt.
  4. Aktualisieren Sie Status oder Zuständigkeit.
  5. Protokollieren Sie Ergebnis und fachlich nötige Referenz.
  6. Testen Sie hohe, normale und fehlende Priorität.
  7. Veröffentlichen Sie erst nach erfolgreicher Prüfung.

Entwurf, Test und Veröffentlichung

Ein neu gebauter oder geänderter Workflow bleibt zunächst im Entwurf. Testläufe verwenden Beispieldaten und zeigen Ausgaben je Knoten. Kontrollieren Sie dabei:

  • stimmen Datentyp und Inhalt jeder Variablen,
  • wird der richtige Zweig gewählt,
  • verändert ein Test bereits echte Daten oder ruft ein echtes Fremdsystem auf,
  • fehlen Werte oder Berechtigungen,
  • ist der Ablauf bei Wiederholung weiterhin korrekt?

Achtung: Test bedeutet nicht automatisch „ohne Wirkung“. Verwenden Sie Testtabellen, Testempfänger und ungefährliche Endpunkte, solange Schreibaktionen beteiligt sind.

Nach der Veröffentlichung läuft der Live-Stand. Änderungen am Entwurf wirken erst nach einer erneuten Veröffentlichung. Halten Sie fest, wer freigegeben hat und welche Fälle geprüft wurden.

Idempotenz: doppelte Wirkung vermeiden

Trigger oder Netzwerkanfragen können wiederholt auftreten. Ein robuster Ablauf erkennt, ob ein Vorgang bereits verarbeitet wurde. Möglich sind eine eindeutige Ereignis-ID, ein Feld Verarbeitet am oder die Suche nach einem schon angelegten Zieldatensatz.

Ohne solche Kontrolle können doppelte E-Mails, Rechnungen oder Zeilen entstehen.

Fehler und Knotenverlauf

Seit Baserow 2.3 unterstützt der Automation Builder einen Verlauf auf Knotenebene. Prüfen Sie bei einem Fehler von vorn nach hinten:

  1. Hat der Trigger gültige Eingaben geliefert?
  2. Welcher Knoten schlug zuerst fehl?
  3. Waren Variable, Datentyp und Berechtigung korrekt?
  4. Antwortete ein externer Dienst mit Fehler oder Zeitüberschreitung?
  5. Entstand bereits eine teilweise Wirkung?

Speichern Sie keine Zugangsdaten in Klartextfeldern oder Protokollausgaben. Verwenden Sie die vorgesehene Geheimnis- oder Integrationsverwaltung Ihrer Umgebung.

Leistung und Kontingente

Cloud-Pläne können Automation-Credits oder Ausführungsgrenzen enthalten. Self-Hosted-Betrieb ist zusätzlich durch Arbeitsspeicher, Worker, Datenbank und angeschlossene Systeme begrenzt. Bei großen Mengen helfen Filter, Stapelverarbeitung und ein bewusstes Zeitfenster. Baserow 2.3 erweiterte die Stapelverarbeitung auf bis zu 1.000 Zeilen; testen Sie trotzdem mit Ihrer Instanz und dem verwendeten Knoten.

Veröffentlichungs-Check

Weiterführende Originalquellen

Unabhängig recherchiert, eigenständig erklärt und transparent belegt.

Software, offizielle Dokumentation, kommerzielle Funktionen und dieses Handbuch bleiben klar getrennt.

Dieses unabhängige Anwenderhandbuch wurde von einfach.digital auf Grundlage öffentlich zugänglicher Produktinformationen und der offiziellen Baserow-Anwenderdokumentation eigenständig verfasst (Funktionsstand 2.3.2, geprüft im Juli 2026). Es ist weder offizielle Baserow-Dokumentation noch mit Baserow B.V. verbunden oder von Baserow freigegeben. Texte, Beispieldaten und UI-Darstellungen wurden neu erstellt; Originalbilder wurden nicht übernommen. Bei Abweichungen sind die aktuelle Herstellerdokumentation, die konkrete Instanz und der gebuchte Plan maßgeblich.

Das offizielle Repository weist den Baserow-Open-Source-Kern und ausgeliefertes clientseitiges JavaScript unter der MIT-Lizenz aus. Inhalte im Repository-Verzeichnis docs/ stehen dort unter CC BY-SA 4.0; premium/ und enterprise/ besitzen eigene Lizenztexte. Dieses Handbuch übernimmt keine offiziellen Dokumentationstexte. Produktname und Kennzeichen verbleiben bei Baserow B.V.; die Nennung dient ausschließlich der sachlichen Produktbeschreibung. Maßgeblich sind die aktuellen Lizenztexte, Self-Hosted-Lizenzinformationen und Vertragsbedingungen. Dies ist keine Rechtsberatung.