Aktualisiert · Baserow 2.4 · Oktober 2026

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Kapitel 20Mitglieder, Rollen & Berechtigungen
Integration & SteuerungKapitel 20 von 22

Mitglieder, Rollen & Berechtigungen

Zugriff vom Workspace bis zur Tabelle planen und editionsabhängige Rollen, Teams und Ausnahmen richtig vererben.

Lesefortschritt
In diesem Kapitel12 Abschnitte

Berechtigungen bestimmen, wer Arbeitsbereiche, Datenbanken und Tabellen sehen oder verändern darf. Planen Sie sie vom Arbeitsauftrag aus und testen Sie mit realistischen Konten – nicht nur mit einem Admin-Zugang.

Für wen: Workspace-Admins, Fachverantwortliche und Datenschutzkoordination
Stand: Dokumentationsstand siehe Stand-Zeile oben auf dieser Seite
Editionshinweis: Granulare Rollen und Teams sind laut aktueller Dokumentation Funktionen der Advanced- und Enterprise-Angebote.

Grundmodell nach Edition

In Free und Premium stehen im Workspace die grundlegenden Rollen Admin und Member zur Verfügung. Damit lässt sich nicht zuverlässig verhindern, dass ein Workspace-Mitglied auf bestimmte Tabellen zugreift.

Advanced und Enterprise erweitern das Modell um Admin, Builder, Editor, Commenter und Viewer sowie granulare Zuweisungen. Prüfen Sie die aktuelle Preis- und Lizenzseite, bevor Sie ein Schutzkonzept auf eine bestimmte Funktion stützen.

Rollen verständlich einordnen

RolleTypischer Zweck
AdminMitglieder, Struktur und Rechte verwalten
BuilderStruktur und Anwendungen bauen
Editorvorhandene Daten bearbeiten
Commenterlesen und kommentieren
Viewernur lesen

Die tatsächlich erlaubten Aktionen sind editions- und kontextabhängig. Verwenden Sie die Rollenbeschreibung Ihrer Instanz als maßgebliche Kontrolle.

Vererbung vom Groben zum Spezifischen

Granulare Rollen können auf Workspace-, Datenbank- oder Tabellenebene vergeben werden. Eine spezifischere Zuweisung überschreibt die allgemeinere. Individuelle Rechte haben Vorrang vor einer Teamzuweisung.

Beispiel: Eine Person ist im Workspace Viewer, in der Datenbank Editor und in der Tabelle Unternehmen wieder Viewer. Entscheidend ist die spezifischste passende Zuweisung.

Praxisregel: Halten Sie Ausnahmen selten. Viele individuelle Abweichungen machen eine scheinbar einfache Rollenstruktur schwer prüfbar.

Teams verwenden

Teams bündeln Personen mit demselben Arbeitsauftrag, etwa Vertrieb, Vertriebsleitung oder Externe Prüfung. Weisen Sie Rechte möglichst dem Team und nicht jeder Person einzeln zu. Dokumentieren Sie für jedes Team Eigentümer, Zweck und regelmäßigen Prüftermin.

Ansichten und ausgeblendete Felder

Ein Filter oder ein verborgenes Feld ist keine Berechtigung. Personen mit Tabellenzugriff können andere Ansichten erstellen oder Daten über erlaubte Schnittstellen erreichen. Nutzen Sie für vertrauliche Daten eine tatsächlich wirksame Zugriffsbegrenzung der passenden Edition – oder trennen Sie sie in eine anders berechtigte Tabelle bzw. Instanz.

Feldberechtigungen begrenzen die Bearbeitung; sie verstecken vorhandene Werte nicht. Restriktive Ansichten können dagegen Zeilen und Spalten gezielt zugänglich machen. Prüfen Sie dabei auch geerbte Rechte auf Tabelle, Datenbank und Workspace. Eine breitere Freigabe auf anderer Ebene kann weiterhin Zugriff eröffnen.

CRM-Rollen praktisch prüfen

Die Vertriebsleitung pflegt das Datenmodell; das Vertriebsteam bearbeitet Kontakte und Aktivitäten. Eine lesende Rolle kann vereinbarte Kennzahlen ansehen. Ob diese Trennung in Ihrer Edition möglich ist, prüfen Sie vor dem Einladen. Testen Sie insbesondere, ob interne Notizen über andere Ansichten, Apps, Exporte oder Token erreichbar bleiben.

Onboarding

  1. Arbeitsauftrag und benötigte Daten festlegen.
  2. kleinstmögliche Rolle und Ebene wählen.
  3. möglichst über ein passendes Team zuweisen.
  4. Zugriff mit dem neuen Konto testen.
  5. Verantwortlichkeit und Prüftermin dokumentieren.

Geben Sie Admin- und Builder-Rechte nur Personen, die Struktur oder Rechte wirklich ändern müssen.

Rollenwechsel und Offboarding

Bei Aufgabenwechsel oder Austritt:

  • Workspace-Mitgliedschaft und Teams prüfen,
  • individuelle Ausnahmen entfernen,
  • persönliche API-Token löschen oder ersetzen,
  • App-Benutzer und SSO-Zugänge sperren,
  • Eigentum an Automationen und Integrationen übertragen,
  • notwendige Nachweise datensparsam dokumentieren.

Regelmäßige Zugriffskontrolle

Typische Fehler

Ausgeblendet bedeutet in normalen Ansichten nicht geschützt. Eine Feldbearbeitungssperre versteckt den Feldinhalt nicht.

Weiter mit

Daten sichern und Editionen unterscheiden.

Weiterführende Originalquellen

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Dieses unabhängige Anwenderhandbuch wurde von einfach.digital auf Grundlage öffentlich zugänglicher Produktinformationen und der offiziellen Baserow-Anwenderdokumentation eigenständig verfasst (Dokumentationsstand 2.4, abgeglichen am 16. Oktober 2026). Es ist weder offizielle Baserow-Dokumentation noch mit Baserow B.V. verbunden oder von Baserow freigegeben. Texte, Beispieldaten und UI-Darstellungen wurden neu erstellt. Oberflächenaufnahmen dienten ausschließlich als Gestaltungsvorlage; Produktivdaten werden nicht gezeigt. Bei Abweichungen gilt die aktuelle Herstellerdokumentation. Was Ihre Instanz zeigt, hängt von Ihrem Plan ab.

Das offizielle Repository weist den Baserow-Open-Source-Kern und ausgeliefertes clientseitiges JavaScript unter der MIT-Lizenz aus. Inhalte im Repository-Verzeichnis docs/ stehen dort unter CC BY-SA 4.0; premium/ und enterprise/ besitzen eigene Lizenztexte. Dieses Handbuch übernimmt keine offiziellen Dokumentationstexte. Produktname und Kennzeichen verbleiben bei Baserow B.V.; die Nennung dient ausschließlich der sachlichen Produktbeschreibung. Maßgeblich sind die aktuellen Lizenztexte, Self-Hosted-Lizenzinformationen und Vertragsbedingungen.

Illustration: Zufriedenes Team aus Vertrieb und Kundenbetreuung am aufgeklappten Laptop in einem hellen Büro.

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