Geprüft · 28.10.2026

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Wissen97 Begriffe

IT-Lexikon

Begriffe, die in Prüfberichten, Angeboten und Mails von IT-Dienstleistern auftauchen. Jeden Begriff gibt es in zwei Fassungen, zwischen denen Sie auf jeder Seite umschalten.

Verständlich

Für Geschäftsführung und Büro

„SPF ist eine öffentliche Liste: Welche Server dürfen E-Mails im Namen Ihrer Firma verschicken?“

Ohne Fachbegriffe, mit Beispielen aus dem Alltag und wer sich darum kümmert.

Experte

Für IT-Dienstleister und Webagenturen

v=spf1 include:spf.protection.outlook.com -all

Funktionsweise, Beispieleinträge, typische Fehler, Prüfbefehl und Standard.

Themengruppe · 12 Begriffe

E-Mail

SMTP verschickt Mails, der MX-Eintrag sagt, wo sie ankommen, und IMAP ruft sie ab. SPF, DKIM und DMARC weisen nach, dass eine Mail wirklich von Ihnen stammt, und helfen gegen Spoofing und Phishing. MTA-STS und TLS-Berichte sichern den verschlüsselten Empfang, Team-Postfach und Archiv regeln den Umgang im Betrieb.

  1. Senden und abrufenWie Mails verschickt werden, wo sie ankommen und wie Sie sie abrufen.SMTPMX-EintragIMAP
  2. Echtheit nachweisenWoran Empfänger erkennen, dass eine Mail von Ihnen kommt.SPFDKIM
  3. Fälschungen abweisenWas mit Mails geschieht, die nur so tun, und wie Betrüger sie einsetzen.DMARCSpoofingPhishing
  4. Verschlüsselt empfangenWie Mails an Sie geschützt unterwegs sind.MTA-STSTLS-RPT
  5. Im Betrieb organisierenWer gemeinsame Adressen bearbeitet und wie Mails aufbewahrt werden.Team-PostfachE-Mail-Archivierung

Themengruppe · 12 Begriffe

Domain und DNS

Ihre Domain besteht aus einem Namen und einer Endung und wird über einen Registrar gemietet. Das DNS übersetzt sie in die IP-Adressen Ihrer Server, geführt von Nameservern und gepflegt als einzelne Einträge. DNSSEC schützt diese Auskünfte vor Fälschung, CAA legt fest, wer Zertifikate für Ihre Domain ausstellen darf.

  1. Name und EndungWoraus eine Domain besteht.DomainTop-Level-DomainSubdomain
  2. Domain besitzenWem die Domain gehört und wie man sie umzieht.Registrar
  3. Adressbuch führenAuf welche Adressen Ihre Domain zeigt, wer darüber Auskunft gibt und wie lange sie gilt.IP-AdresseDNSNameserverTTL
  4. Einträge pflegenWas im Adressbuch zu Ihrer Domain steht.DNS-EintragCNAME
  5. AbsichernWie Auskünfte und Zertifikate geschützt werden.DNSSECCAA-Eintrag

Themengruppe · 16 Begriffe

Website und Verschlüsselung

HTTPS verschlüsselt die Verbindung zu Ihrer Website, ein Zertifikat weist nach, dass der Server echt ist, und Weiterleitung, HSTS und Security Header sorgen dafür, dass Browser diesen Schutz auch nutzen. Die Software dahinter, vom Webhosting bis zum CMS, braucht laufend Updates. Eingebundene fremde Dienste erhalten beim Aufruf Daten Ihrer Besucher.

  1. Verschlüsselt verbindenWie die Verbindung zur Website geschützt ist und wer den Server bestätigt.HTTPSTLSTLS-ZertifikatLet's Encrypt
  2. Verschlüsselung durchsetzenWie jeder Aufruf und jeder Inhalt verschlüsselt ankommt.WeiterleitungHSTSMixed Content
  3. Browser anweisenWelche Regeln die Website dem Browser mitgibt.Security HeaderContent Security PolicyCookie
  4. Software pflegenWo die Website läuft und wie sie aktuell bleibt.WebhostingCMSSupport-EndeSicherheitslücke
  5. Nach außenWas fremde Dienste erfahren und wohin Finder Lücken melden.Drittanbieter-Einbindungsecurity.txt

Themengruppe · 16 Begriffe

Server und Betrieb

Jede Anwendung läuft auf einem Server, ob physisch oder virtuell, in einem Rechenzentrum. Ob Sie Software selbst betreiben oder als Dienst mieten, entscheidet, wer Updates, Backups und Überwachung übernimmt. Firewall, SSH und Reverse Proxy legen fest, wer einen Server überhaupt erreicht.

  1. Wo Software läuftDie Rechner und Gebäude hinter Ihren Anwendungen.ServerDedizierter ServerVirtueller ServerRechenzentrum
  2. Wer sie betreibtSelbst betreiben, offen lizenziert oder als Dienst gemietet.Self-HostingOpen SourceCloudSaaS
  3. Anwendungen bereitstellenWie Programme verpackt und von außen erreichbar werden.ContainerReverse Proxy
  4. Zugang schützenWer hineinkommt und auf welchem Weg.FirewallSSH
  5. Betrieb sichernPflege, Sicherung und die Frage, wie zuverlässig alles läuft.Update und PatchBackupMonitoringVerfügbarkeit und SLA

Themengruppe · 11 Begriffe

Konten und Zugänge

Ein Passwortmanager sorgt für ein eigenes Passwort je Konto, Zwei-Faktor-Anmeldung und Passkeys schützen das Konto, wenn ein Passwort trotzdem in falsche Hände gerät. Single Sign-On und der Microsoft-365-Mandant bündeln die Konten an einer Stelle, bedingter Zugriff regelt dort, wer sich unter welchen Umständen anmelden darf. Rollen, getrennte Administratorkonten, VPN und Verschlüsselung begrenzen, wie weit ein Angreifer kommt, etwa mit Ransomware.

  1. Sicher anmeldenWie ein Konto mehr schützt als ein Passwort.PasswortmanagerZwei-Faktor-AuthentifizierungPasskey
  2. Zentral verwaltenWo Konten gebündelt und Anmeldungen geregelt werden.Single Sign-OnMicrosoft-365-MandantBedingter Zugriff
  3. Rechte begrenzenWer was darf und wer alles darf.Rollen und RechteAdministratorkonto
  4. Wege und Daten schützenWie Verbindungen und gespeicherte Daten für Fremde unlesbar bleiben.VPNVerschlüsselung
  5. Den Ernstfall kennenWas geschieht, wenn Angreifer doch hineinkommen.Ransomware

Themengruppe · 12 Begriffe

Dokumente und Archiv

Ein DMS nimmt Belege über den digitalen Posteingang an, macht sie mit OCR durchsuchbar und ordnet sie über Metadaten ein. PDF/A und die E-Rechnungsformate XRechnung und ZUGFeRD bestimmen, in welcher Form ein Dokument aufbewahrt wird. Versionierung, WORM-Speicher und die Verfahrensdokumentation sorgen dafür, dass nachvollziehbar bleibt, was mit einem Beleg geschehen ist.

  1. AblegenWas ein Ablagesystem leistet und wie Belege hineinkommen.DMSDigitaler Posteingang
  2. ErschließenWie Dokumente lesbar, beschriftet und auffindbar werden.OCRMetadatenVolltextsuche
  3. Formate wählenIn welcher Form Dokumente und Rechnungen vorliegen.PDF/AE-RechnungXRechnungZUGFeRD
  4. Unverändert aufbewahrenWie Änderungen ausgeschlossen oder nachvollziehbar werden und wo das Verfahren beschrieben ist.VersionierungWORM-SpeicherVerfahrensdokumentation

Themengruppe · 8 Begriffe

Werkzeuge und Zusammenarbeit

Ein Ticketsystem bündelt Anfragen, eine Wissensdatenbank hält fest, wie der Betrieb arbeitet, und die Dateisynchronisation bringt Dokumente auf alle Geräte. Digitale Formulare und Low-Code-Datenbanken erfassen und ordnen Daten. Über APIs, Webhooks und Workflow-Automatisierung reichen die Programme Daten untereinander weiter, ohne dass jemand sie abtippt.

  1. Anfragen bearbeitenWer sich um welches Anliegen kümmert und wie weit es ist.Ticketsystem
  2. Wissen und Dateien teilenWo Anleitungen stehen und wie Dokumente auf alle Geräte kommen.WissensdatenbankDateisynchronisation
  3. Daten erfassen und ordnenWie Protokolle vom Einsatzort in eine geordnete Liste gelangen.Digitale FormulareLow-Code-Datenbank
  4. Programme verbindenWie Daten ohne Abtippen von einem Programm ins nächste gelangen.APIWebhookWorkflow-Automatisierung

Themengruppe · 10 Begriffe

Datenschutz und Recht

Die DSGVO schützt personenbezogene Daten. Arbeiten Dienstleister damit, regeln der AVV und seine technischen und organisatorischen Maßnahmen den Schutz, auch bei Unterauftragsverarbeitern und bei Übermittlungen außerhalb der EU. Verzeichnis, Löschkonzept und Folgenabschätzung dokumentieren die Verarbeitung, NIS-2 verlangt von bestimmten Unternehmen zusätzlich IT-Sicherheit nach festen Vorgaben.

  1. Worum es gehtWelche Daten die DSGVO schützt.Personenbezogene Daten
  2. Dienstleister einbindenWie Verträge und Maßnahmen Ihre Daten bei anderen schützen.AuftragsverarbeitungTOMUnterauftragsverarbeiter
  3. Daten außerhalb der EUWann Daten die EU verlassen und wer dann zugreifen kann.DrittlandtransferCLOUD Act
  4. DokumentierenWas Sie über Ihre Verarbeitung festhalten.VerarbeitungsverzeichnisLöschkonzeptDatenschutz-Folgenabschätzung
  5. IT-Sicherheit als PflichtWann das Gesetz Sicherheitsmaßnahmen vorschreibt.NIS-2

Register

Alle Begriffe von A bis Z

  • FirewallPförtner für Netzwerkverbindungen
  • HSTSDauerhafte Verschlüsselung
  • HTTPSVerschlüsselte Verbindung zur Website
  • IMAPMails auf allen Geräten abrufen
  • IP-AdresseNummer eines Geräts im Internet
  • NameserverWer Ihr Adressbuch führt
  • NIS-2Pflicht zur IT-Sicherheit für wichtige Unternehmen

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
Domain prüfen