Geprüft · 28.10.2026

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BegriffPDF/A
Dokumente und ArchivPDF für die Langzeitarchivierung

Was ist PDF/A?

PDF/A ist eine nach ISO 19005 genormte Form des PDF, die alles zur Darstellung Nötige in der Datei selbst enthält, damit ein Dokument auch nach Jahrzehnten noch gleich aussieht.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite4 Abschnitte

Einfach erklärt

Ein gewöhnliches PDF darf sich auf Dinge verlassen, die nicht in der Datei stecken: eine Schriftart auf Ihrem Rechner, ein Bild aus dem Internet, ein kleines Programm, das beim Öffnen läuft. Heute fällt das nicht auf. In zehn Jahren fehlt vielleicht die Schrift und die Rechnung sieht anders aus als damals. PDF/A ist eine strengere Fassung des PDF für die Langzeitarchivierung. Alles, was zur Darstellung nötig ist, muss in der Datei selbst stecken. Was sich ändern oder fehlen könnte, ist verboten. Man kann es sich vorstellen wie eine Akte, der alle Anlagen beiliegen, statt auf andere Ordner zu verweisen.

Wo Ihnen PDF/A begegnet

  • Ablagesysteme erzeugen beim Einlesen von Scans oft eine PDF/A-Fassung neben dem Original, etwa Paperless-ngx.
  • Scanner und Bürosoftware bieten „PDF/A“ als Speicherformat an.
  • Die E-Rechnung im Format ZUGFeRD ist ein PDF/A-3 mit eingebetteten Rechnungsdaten.

Was Sie tun können

Für Dokumente, die Sie selbst erzeugen und lange aufbewahren, ist PDF/A eine gute Voreinstellung, etwa beim Scannen. Elektronisch eingegangene Belege bewahren Sie dagegen grundsätzlich in dem Format auf, in dem sie gekommen sind. Ein Ablagesystem, das zusätzlich eine PDF/A-Fassung anlegt, sollte das Original daneben behalten.

Was PDF/A nicht kann

PDF/A schützt eine Datei nicht vor Änderung oder Löschung. Es sorgt nur dafür, dass sie lesbar bleibt. Die GoBD schreiben PDF/A auch nicht allgemein vor. Wie Belege gegen Veränderung geschützt werden, steht unter WORM-Speicher und Versionierung.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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