Geprüft · 28.10.2026

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BegriffWissensdatenbank
Werkzeuge und ZusammenarbeitGemeinsames Nachschlagewerk im Betrieb

Was ist eine Wissensdatenbank?

Eine Wissensdatenbank ist ein gemeinsames, durchsuchbares Nachschlagewerk im Browser, in dem ein Betrieb Anleitungen, Abläufe und Antworten auf häufige Fragen an einer Stelle festhält.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite4 Abschnitte

Einfach erklärt

Fast jeder Betrieb hat einen Ordner „Wie läuft das hier?“: wie man eine Reklamation aufnimmt, wo der Schlüssel für den Lagerraum hängt, was am ersten Arbeitstag zu tun ist. Eine Wissensdatenbank ist dieser Ordner im Browser. Jede Anleitung ist eine Seite, die Seiten verweisen aufeinander und eine Suche findet jedes Wort. Wer etwas weiß, schreibt es selbst hinein, ohne dass jemand Dateien hin- und herschickt.

Oft heißt eine solche Sammlung Wiki. Der Name stammt aus dem Hawaiischen: „wiki wiki“ heißt „schnell“. Das erste Wiki ging 1995 online.

Woran Sie merken, dass Wissen fehlt

  • Neue Mitarbeitende stellen dieselben Fragen wie ihre Vorgänger.
  • Fällt eine bestimmte Person aus, steht eine Aufgabe still.
  • Dieselbe Antwort an Kunden wird jede Woche neu formuliert.
  • Von einer Anleitung gibt es drei Fassungen in verschiedenen Ordnern.

Was Sie tun können

Beginnen Sie mit den zehn Fragen, die im Betrieb am häufigsten gestellt werden. Jede Seite bekommt eine verantwortliche Person und ein Datum, an dem sie zuletzt geprüft wurde. Legen Sie fest, wer welche Bereiche sehen darf, etwa Personalthemen nur für die Geschäftsführung. Ihr IT-Dienstleister richtet Anmeldung und Rechte ein.

Ein Open-Source-Wiki ist zum Beispiel Docmost. Wie ein Aufbau aussehen kann, zeigt der Anwendungsfall Wissensdatenbank.

Achtung: Passwörter gehören nicht in die Wissensdatenbank, sondern in einen Passwortmanager. Auch eine gelöschte Zeile kann in älteren Fassungen der Seite erhalten bleiben.

Was eine Wissensdatenbank nicht leistet

Sie füllt und pflegt sich nicht von selbst. Eine veraltete Anleitung wird trotzdem befolgt, deshalb braucht jede Seite jemanden, der sie aktuell hält. Verträge, Rechnungen und andere Belege gehören nicht hinein, sondern in ein Dokumentenmanagementsystem, das sie geordnet aufbewahrt.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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