Geprüft · 28.10.2026

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BegriffVPN
Konten und ZugängeSicherer Tunnel ins Firmennetz

Was ist ein VPN?

VPN steht für Virtual Private Network.

Ein VPN ist ein verschlüsselter Tunnel durch das Internet, über den Mitarbeitende von unterwegs oder ganze Standorte auf das Firmennetz zugreifen.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite4 Abschnitte

Einfach erklärt

Ein VPN (Virtual Private Network) baut über das Internet einen verschlüsselten Tunnel in Ihr Firmennetz. Wer im Homeoffice oder unterwegs arbeitet, kommt durch diesen Tunnel an Dateiablage, Warenwirtschaft oder Drucker, als säße er im Büro. Ein VPN kann auch zwei Standorte miteinander verbinden, etwa Büro und Lager.

Warum das für Ihren Betrieb wichtig ist

Ohne VPN müssten Dienste wie der Fernzugriff auf Rechner direkt aus dem Internet erreichbar sein. Solche offenen Fernzugänge sind ein häufiger Einstieg für Angreifer. Das BSI empfiehlt deshalb, Fernzugänge in der Regel nur über ein VPN mit Zwei-Faktor-Anmeldung zu öffnen. Die Selbstauskunft im IT-Sicherheitscheck fragt danach.

Was Sie tun können

  • Jede Person bekommt einen eigenen VPN-Zugang mit zweitem Faktor, keinen Sammelzugang.
  • Zugänge von Ausgeschiedenen sofort sperren, Zugänge von Dienstleistern nach dem Einsatz.
  • Das VPN-Gerät, meist Router oder Firewall, so aktuell halten wie die Rechner. Ihr IT-Dienstleister sollte die Sicherheitsmeldungen des Herstellers verfolgen.

Achtung: Das VPN-Gerät selbst steht offen im Internet. Lücken darin sind für Angreifer besonders wertvoll. Anfang 2024 wies die US-Cybersicherheitsbehörde CISA die zivilen Bundesbehörden an, VPN-Geräte eines verbreiteten Herstellers wegen aktiv ausgenutzter Lücken vom Netz zu trennen.

Was ein VPN nicht kann

Ein VPN schützt den Weg, nicht das Ziel. Wer mit gestohlenen Zugangsdaten durch den Tunnel kommt, steht mitten im Firmennetz. Für Cloud-Dienste wie Microsoft 365 ist das Firmen-VPN nicht der Schutz, dort sichert die Anmeldung selbst ab. VPN-Dienste für Privatleute, die vor allem den eigenen Standort verschleiern, sind etwas anderes als ein Zugang ins Firmennetz.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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