Geprüft · 28.10.2026

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BegriffSingle Sign-On
Konten und ZugängeEin Konto für alle Programme

Was ist Single Sign-On?

Single Sign-On bedeutet, dass sich Mitarbeitende einmal mit einem zentralen Konto anmelden und damit Zugang zu vielen angebundenen Programmen bekommen.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite4 Abschnitte

Einfach erklärt

Mit Single Sign-On melden sich Ihre Mitarbeitenden einmal an und kommen damit in viele weitere Programme: Ticketsystem, Wiki, Zeiterfassung. Das zentrale Konto kann zum Beispiel das Microsoft-365-Konto sein. Man kann es sich wie einen Werksausweis vorstellen. Statt für jede Tür einen eigenen Schlüssel zu verwalten, prüft der Empfang einmal, wer Sie sind. Jede Tür vertraut danach diesem Ausweis.

Warum das für Ihren Betrieb wichtig ist

  • Ein Konto statt vieler Passwörter. Die Zwei-Faktor-Anmeldung des zentralen Kontos gilt dann für alle angebundenen Programme.
  • Ein Austritt, eine Sperre. Sie sperren ein Konto, nicht zehn. Vergessene Zugänge in einzelnen Programmen werden seltener.
  • Ein Überblick. An einer Stelle sehen Sie, wer sich wann bei welchem Programm angemeldet hat.

Was Sie tun können

Fragen Sie bei jeder neuen Software, ob sie die Anmeldung über SAML oder OpenID Connect unterstützt, die beiden üblichen Standards dafür. Prüfen Sie auch, ob das in Ihrem Tarif enthalten ist. Ihr IT-Dienstleister verbindet das Programm dann mit Ihrem zentralen Konto. Nutzt Ihr Betrieb Microsoft 365, bietet sich dafür der Microsoft-365-Mandant an. Auch Open-Source-Programme lassen sich anbinden, das Ticketsystem Zammad etwa über SAML oder OpenID Connect.

Achtung: Mit Single Sign-On hängt vieles an einem Konto. Dieses Konto braucht deshalb den besten Schutz, am besten Passkeys oder einen Sicherheitsschlüssel.

Was Single Sign-On nicht leistet

Single Sign-On regelt die Anmeldung, nicht die Rechte im Programm. Wer was sehen darf, legen Sie weiterhin über Rollen und Rechte fest. Ein Programm, das zusätzlich eigene Passwörter erlaubt, bleibt über diesen Nebeneingang erreichbar, auch wenn das zentrale Konto gesperrt ist.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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