Geprüft · 28.10.2026

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BegriffSSH
Server und BetriebVerschlüsselter Wartungszugang zum Server

Was ist SSH?

SSH steht für Secure Shell.

SSH ist ein verschlüsseltes Protokoll, über das sich Administratoren aus der Ferne an einem Server anmelden, Befehle ausführen und Dateien übertragen.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite3 Abschnitte

Einfach erklärt

SSH ist der verschlüsselte Wartungszugang zu einem Server. Ihr IT-Dienstleister meldet sich damit aus der Ferne an, gibt Befehle ein, spielt Updates ein oder kopiert Dateien. Alles, was dabei übertragen wird, ist verschlüsselt. Das ist wie der Schlüssel zum Hintereingang eines Technikraums: Wer ihn hat, kann dort alles tun.

Statt eines Passworts nutzt man meist ein Schlüsselpaar. Der öffentliche Teil liegt auf dem Server, der private bleibt auf dem Rechner des Administrators. Nur wer den passenden privaten Schlüssel besitzt, kommt hinein.

Warum Sie das betrifft

SSH-Zugänge sind Generalschlüssel zu Ihren Servern. Wer einen gültigen Schlüssel hat, kann Daten lesen, ändern oder löschen. Deshalb sollten Sie wissen, wer einen besitzt. Wechselt Ihr IT-Dienstleister oder verlässt ein Administrator die Firma, müssen seine Schlüssel vom Server entfernt werden. Sonst bleibt der Zugang bestehen, auch wenn der Vertrag längst beendet ist.

Was Sie tun können

  • Lassen Sie sich eine Liste geben, welche Personen oder Firmen SSH-Zugang zu welchem Server haben.
  • Fragen Sie, ob die Anmeldung mit Passwort abgeschaltet ist.
  • Fragen Sie, ob der Zugang für das ganze Internet offen ist oder nur über ein VPN und von festen Adressen aus.

Achtung: Meldet das Programm beim Verbinden, der Schlüssel des Servers habe sich geändert, ist das kein Fehler zum Wegklicken. Entweder wurde der Server neu aufgesetzt oder jemand hat sich dazwischengeschaltet. Erst klären, dann verbinden.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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