Geprüft · 28.10.2026

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BegriffDigitaler Posteingang
Dokumente und ArchivEin Eingang für alle Belege

Was ist ein digitaler Posteingang?

Ein digitaler Posteingang ist der feste Weg, auf dem Papierpost, E-Mail-Anhänge und Dateien in das Ablagesystem eines Betriebs gelangen, etwa über einen Scanner, ein Postfach oder einen überwachten Ordner.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite4 Abschnitte

Einfach erklärt

Im Büro gibt es einen Briefkasten und ein Fach für die Eingangspost. Ein digitaler Posteingang ist dasselbe für das Ablagesystem: ein fester Ort, an dem alles ankommt, bevor es eingeordnet wird. Drei Wege sind üblich:

  • Scan: Der Scanner legt Papierpost direkt in einem Ordner ab, den das System überwacht.
  • Mail: Lieferanten schicken Rechnungen an eine eigene Adresse, etwa rechnungen@ihre-firma.de. Das System holt die Anhänge regelmäßig ab.
  • Ablageordner und Upload: Dateien aus anderen Programmen oder vom Smartphone landen in einem Ordner oder werden hochgeladen.

Was sich dadurch ändert

Belege liegen nicht mehr verstreut in persönlichen Postfächern, Download-Ordnern und Ablagekörben. Jedes Dokument kommt einmal herein, bekommt Text und Angaben und ist danach für alle Berechtigten auffindbar. Wer im Urlaub ist, hält keine Rechnung mehr auf. Mails mit mehreren Bearbeitern laufen dagegen besser über ein Team-Postfach.

Was Sie regeln sollten

  • Wer scannt, wann und mit welchen Einstellungen.
  • Welche Adresse Lieferanten für Rechnungen nutzen sollen.
  • Wer prüft, ob ein Dokument richtig eingeordnet wurde.
  • Was mit dem Papier nach dem Scan geschieht.

Den letzten Punkt sollten Sie mit Ihrem Steuerberater klären. Ob und wann Papierbelege vernichtet werden dürfen, beschreibt der Beitrag ersetzendes Scannen.

Was ein digitaler Posteingang nicht leistet

Er sortiert nicht von selbst richtig. Am Anfang braucht jede Regel Nacharbeit. Er prüft auch keine Rechnung: Ob Betrag und Leistung stimmen, entscheidet weiter ein Mensch. Und eine reine E-Rechnung als XML-Datei kann nicht jedes Ablagesystem annehmen, mehr dazu unter E-Rechnung.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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