Geprüft · 28.10.2026

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BegriffRollen und Rechte
Konten und ZugängeWer was darf

Was sind Rollen und Rechte?

Rollen und Rechte legen fest, wer im Betrieb welche Daten und Programme sehen und ändern darf, nach dem Grundsatz: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite5 Abschnitte

Einfach erklärt

Rollen und Rechte legen fest, wer im Betrieb was sehen und ändern darf. Man kann es sich wie ein Schlüsselbrett vorstellen: Die Buchhaltung bekommt den Schlüssel zum Archiv, der Azubi den zur Werkstatt. Den Generalschlüssel hat nur die Chefin. Statt jeder Person einzeln Rechte zu geben, legt man Rollen wie „Buchhaltung“ oder „Vertrieb“ an. Personen werden diesen Rollen zugeordnet und bekommen so die passenden Rechte.

Das Prinzip: so wenig wie nötig

Jede Person bekommt nur die Rechte, die sie für ihre Aufgabe braucht. Fachleute nennen das Least Privilege, auf Deutsch das Prinzip der geringsten Berechtigungen. Das ist kein Misstrauen. Wird ein Konto übernommen, etwa über eine gefälschte Mail (Phishing), erreicht der Angreifer nur, was dieses Konto darf. Ein Verschlüsselungstrojaner auf dem Rechner einer Mitarbeiterin kann dann nur die Ordner unbrauchbar machen, in die sie schreiben darf, nicht die ganze Ablage.

Woran Sie merken, dass es Handlungsbedarf gibt

  • Alle haben Zugriff auf alle Ordner, „weil es einfacher ist“.
  • Ehemalige Mitarbeitende tauchen noch in Programmen auf.
  • Niemand kann sagen, wer auf die Lohnunterlagen zugreifen darf.

Was Sie tun können

Lassen Sie Ihren IT-Dienstleister einmal auflisten, wer worauf Zugriff hat. Legen Sie Rollen fest und prüfen Sie die Liste einmal im Jahr und bei jedem Wechsel im Team. Für Ein- und Austritte hilft eine feste Checkliste mit allen Programmen und Zugängen.

Tipp: Rechte immer über Gruppen vergeben, nicht an einzelne Personen. Wechselt jemand die Abteilung, genügt es, die Gruppe zu tauschen.

Was Rollen nicht leisten

Rechte schützen nur, solange die Anmeldung sicher ist. Ein Konto mit schwachem Passwort und ohne zweiten Faktor öffnet trotz sauberer Rollen alles, was es darf. Und Rollen helfen nur, wenn sie gepflegt werden: Rechte, die niemand mehr prüft, wachsen mit jeder Ausnahme.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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