Geprüft · 28.10.2026

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BegriffVerfügbarkeit und SLA
Server und BetriebWie zuverlässig ein Dienst erreichbar ist

Was bedeuten Verfügbarkeit und SLA?

Verfügbarkeit gibt in Prozent an, wie viel der vereinbarten Zeit ein Dienst funktioniert, ein SLA (Service Level Agreement) ist der Vertrag, in dem ein Anbieter diesen Wert zusagt.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite3 Abschnitte

Einfach erklärt

Verfügbarkeit gibt an, welchen Anteil der Zeit ein Dienst funktioniert. Sie wird in Prozent angegeben. Ein SLA (Service Level Agreement) ist der Vertragsteil, in dem ein Anbieter diese Verfügbarkeit zusagt, oft zusammen mit Reaktionszeiten bei Störungen. 99 Prozent klingen nach fast immer. Umgerechnet heißt das: Der Dienst darf im Jahr gut dreieinhalb Tage ausfallen.

Was die Prozentzahlen bedeuten

VerfügbarkeitAusfall pro JahrAusfall pro Monat (30 Tage)
99 %3,65 Tage (87,6 Stunden)7,2 Stunden
99,5 %43,8 Stunden3,6 Stunden
99,9 %8,76 Stunden43,2 Minuten
99,95 %4,38 Stunden21,6 Minuten
99,99 %52,6 Minuten4,3 Minuten

Ob die Ausfallzeit am Stück kommt oder in vielen kurzen Unterbrechungen, sagt die Zahl nicht. Jede weitere Neun verlangt mehr doppelt vorhandene Technik und Bereitschaft rund um die Uhr und wird entsprechend teurer.

Worauf Sie im Vertrag achten

  • Wofür gilt die Zusage? Oft nur für Netz und Hardware des Anbieters, nicht für Ihre Anwendung.
  • Wie wird gemessen? Pro Monat oder pro Jahr? Zählen angekündigte Wartungen mit?
  • Was folgt bei Verfehlen? Vorgesehen ist oft eine Gutschrift oder Erstattung auf die Gebühr. Sie fällt meist deutlich kleiner aus als der Schaden eines Ausfalls.
  • Wie schnell wird reagiert? Reaktionszeit und Erreichbarkeit des Supports, etwa werktags oder rund um die Uhr.

Fragen Sie sich auch, wie lange Ihr Betrieb ohne den Dienst arbeiten kann. Daraus ergibt sich, welche Verfügbarkeit Sie tatsächlich brauchen.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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