Geprüft · 28.10.2026

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BegriffLöschkonzept
Datenschutz und RechtPlan, wann welche Daten gelöscht werden

Was ist ein Löschkonzept?

Ein Löschkonzept legt für jede Art personenbezogener Daten fest, nach welcher Frist und ab welchem Zeitpunkt sie gelöscht werden und wer dafür zuständig ist.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite3 Abschnitte

Einfach erklärt

Ein Löschkonzept legt fest, wann welche personenbezogenen Daten gelöscht werden und wer sich darum kümmert. Die DSGVO verlangt, Daten nicht länger zu speichern, als ihr Zweck es erfordert. Zugleich schreiben Handels- und Steuerrecht vor, viele Unterlagen jahrelang aufzubewahren. Das Löschkonzept bringt beides zusammen. Es funktioniert wie ein Kalender für den Aktenvernichter: Für jede Art von Unterlagen steht dort, ab wann die Frist läuft und wann sie endet.

Woran Sie merken, dass es fehlt

  • Bewerbungen von vor Jahren liegen noch im Postfach.
  • Ehemalige Kunden stehen weiter im Newsletter-Verteiler.
  • Niemand weiß, wie lange Backups und alte E-Mails aufgehoben werden.
  • Eine Auskunftsanfrage eines Kunden fördert Daten zutage, die längst weg sein sollten.

Was Sie tun können

Gehen Sie Ihre Arten von Daten durch und legen Sie für jede eine Regel fest: Frist, Startzeitpunkt, zuständige Person. Für Buchungsbelege gelten zum Beispiel acht Jahre ab dem Ende des Kalenderjahres, in dem sie entstanden sind. Für Geschäftsbriefe sind es sechs Jahre. Die Fristen ermittelt der Aufbewahrungsfristen-Rechner. Ein Gerüst für das Konzept selbst bietet das Werkzeug Löschkonzept.

Gut zu wissen: Löschen betrifft auch Backups und Kopien. Legen Sie fest, wie lange Sicherungen aufbewahrt werden. Läuft eine Sicherung ab, verschwinden die Daten auch dort.

Einordnung: Welche Aufbewahrungsfristen für Ihre Unterlagen gelten, klären Sie mit Ihrem Steuerberater, Fragen zur Löschpflicht mit Ihrem Datenschutzbeauftragten.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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