Geprüft · 28.10.2026

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BegriffDMARC
E-MailSchutz vor gefälschten Mails in Ihrem Namen

Was ist DMARC?

DMARC steht für Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance.

DMARC ist ein öffentlicher Eintrag zu Ihrer Domain, der empfangenden Servern sagt, was mit Mails geschehen soll, die Ihre Adresse tragen, aber die Echtheitsprüfung nicht bestehen.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite4 Abschnitte

Einfach erklärt

DMARC ist eine Anweisung, die Sie zu Ihrer Domain veröffentlichen. Sie sagt jedem empfangenden Mailserver: „Wenn eine Mail angeblich von uns kommt, aber die Echtheitsprüfung nicht besteht, dann …“. Es gibt drei Stufen:

  • Beobachten: zustellen wie bisher, aber berichten.
  • Quarantäne: in den Spam-Ordner legen.
  • Ablehnen: gar nicht erst annehmen.

Dazu bekommen Sie auf Wunsch Berichte, welche Server Mails in Ihrem Namen verschickt haben.

Warum das wichtig ist

Ohne DMARC können Betrüger Mails verschicken, die genau Ihre Absenderadresse tragen, etwa gefälschte Rechnungen an Ihre Kunden. Mit DMARC auf „Quarantäne“ oder „Ablehnen“ sortieren empfangende Server solche Mails aus. Auch die großen Mailanbieter verlangen DMARC zunehmend. Google etwa setzt einen DMARC-Eintrag voraus, wenn eine Domain mehr als 5.000 Mails am Tag an Gmail-Adressen schickt.

Was Sie tun können

DMARC wird schrittweise eingeführt, damit keine echten Mails verloren gehen:

  1. Eintrag auf „Beobachten“ setzen und Berichte anfordern.
  2. In den Berichten alle Dienste finden, die für Sie senden, und für jeden SPF und DKIM richtig einrichten.
  3. Erst dann auf „Quarantäne“ und später auf „Ablehnen“ umstellen.

Die Berichte sind technische Dateien. Ihr IT-Dienstleister braucht ein Werkzeug, um sie auszuwerten.

Einordnung: Viele Domains bleiben jahrelang auf „Beobachten“ stehen. Dann wird zwar berichtet, gefälschte Mails werden aber weiter zugestellt. Der Schutz beginnt erst mit „Quarantäne“.

Was DMARC nicht kann

DMARC schützt Ihre genaue Domain. Gegen ähnlich aussehende Domains wie „ihre-flrma.de“ und gegen gefälschte Anzeigenamen hilft es nicht, mehr dazu unter Spoofing.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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