Geprüft · 28.10.2026

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BegriffVersionierung
Dokumente und ArchivFrühere Fassungen bleiben erhalten

Was ist Versionierung?

Versionierung bedeutet, dass ein System bei jeder Änderung eines Dokuments die vorherige Fassung aufbewahrt, sodass sich jeder frühere Stand wieder ansehen lässt.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite4 Abschnitte

Einfach erklärt

Ohne Versionierung überschreibt jede Änderung den alten Stand, wie Radieren mit Bleistift. Mit Versionierung ist es eher wie bei einem Vertrag mit Nachträgen: Der ursprüngliche Text bleibt, jede Änderung kommt als neue Fassung mit Datum und Namen dazu. Sie können jederzeit sehen, was vorher dastand. Bei Bedarf holen Sie eine alte Fassung zurück.

Wo Ihnen Versionen begegnen

  • In Dateiablagen und Cloudspeichern, die beim Speichern ältere Stände behalten.
  • In Wikis und Wissensdatenbanken, die Änderungen an einer Seite festhalten.
  • In Ablagesystemen für Dokumente, die mehrere Dateistände unter einem Dokument führen.
  • In der Verfahrensdokumentation selbst. Änderungen daran müssen versioniert und nachvollziehbar sein.

Warum das für Belege zählt

Im Steuerrecht gilt ein Radierverbot: Eine Buchung oder Aufzeichnung darf nicht so verändert werden, dass der ursprüngliche Inhalt nicht mehr feststellbar ist (§ 146 Abs. 4 AO). Versionierung ist ein Weg, das einzuhalten. Die GoBD nennen sie ausdrücklich als ein Mittel neben Sperren, Protokollen und Rechten.

Was Versionierung nicht kann

Versionen schützen nur, solange niemand sie löschen kann. Manche Systeme räumen alte Stände sogar selbst auf. Nextcloud etwa dünnt Versionen mit der Zeit aus und löscht die ältesten, wenn sie mehr als die Hälfte des freien Speichers belegen. Eine Version ist auch keine Sicherung: Fällt das System aus, sind alle Fassungen zugleich weg. Dafür braucht es ein Backup.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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