Geprüft · 28.10.2026

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BegriffVirtueller Server
Server und BetriebEigener Server als Teil eines großen Rechners

Was ist ein virtueller Server (VPS)?

Ein virtueller Server ist ein eigenständiger Server mit eigenem Betriebssystem, der sich einen physischen Rechner im Rechenzentrum mit anderen virtuellen Servern teilt.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite3 Abschnitte

Einfach erklärt

Ein virtueller Server ist ein Server, der nur als Software existiert. Auf einem großen physischen Rechner im Rechenzentrum laufen viele solcher virtuellen Maschinen nebeneinander. Jede verhält sich wie ein eigener Computer mit eigenem Betriebssystem, eigenen Daten und eigenem Zugang. Ein Programm auf dem großen Rechner, der Hypervisor, teilt Prozessor, Arbeitsspeicher und Speicherplatz zu und hält die Maschinen voneinander getrennt. Das Bild dazu ist eine Wohnung im Mehrfamilienhaus: eigene Tür, eigener Schlüssel, aber Dach und Leitungen sind gemeinsam.

Übliche Namen sind VPS (Virtual Private Server), V-Server oder Cloud-Server.

Was das für Sie bedeutet

Virtuelle Server sind günstig und schnell bereit. Mehr Leistung ist oft mit wenigen Klicks gebucht. Fällt die Hardware darunter aus, kann der Anbieter die Maschine auf einem anderen Rechner neu starten.

Die Pflichten sind dieselben wie bei jedem Server: Betriebssystem, Updates, Firewall und Backup liegen bei Ihnen oder Ihrem IT-Dienstleister, sofern Sie nicht ausdrücklich einen verwalteten Server gebucht haben.

Worauf Sie achten sollten

  • Geteilte oder feste Leistung: Günstige Angebote teilen Prozessorkerne mit anderen Kunden. Rechnet ein Nachbar viel, wird Ihr Server langsamer. Fest zugeteilte Kerne kosten mehr, sind aber berechenbar.
  • Momentaufnahme ist kein Backup: Viele Anbieter bieten Snapshots an, also eingefrorene Zustände der ganzen Maschine. Sie liegen meist auf derselben Plattform. Ein echtes Backup liegt getrennt davon.
  • Standort: Fragen Sie, in welchem Rechenzentrum und in welchem Land die Maschine läuft.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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