Geprüft · 28.10.2026

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BegriffRansomware
Konten und ZugängeErpressung mit verschlüsselten Daten

Was ist Ransomware?

Ransomware ist Schadsoftware, die Daten verschlüsselt, um von den Betroffenen ein Lösegeld für die Entschlüsselung zu erpressen.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite5 Abschnitte

Einfach erklärt

Ransomware ist Schadsoftware, die Ihre Daten verschlüsselt und damit unbrauchbar macht. Für den Schlüssel verlangen die Täter ein Lösegeld, auf Englisch „ransom“. Im Deutschen heißt sie auch Verschlüsselungstrojaner. Immer öfter kopieren die Täter vorher Daten und drohen zusätzlich damit, sie zu veröffentlichen.

Wie Angreifer hineinkommen

Typische Wege sind Anhänge und Links in E-Mails, Fernzugänge ohne zweiten Faktor und Sicherheitslücken in Geräten, die aus dem Internet erreichbar sind, etwa Firewalls oder VPN-Zugänge. Ein Konto mit Administratorrechten macht es den Tätern leicht, sich vom ersten Rechner aus weiter auszubreiten.

Was Sie vorher tun können

Die wichtigste Vorsorge ist ein Backup, von dem eine Kopie getrennt vom Netz liegt. Dazu kommen Updates, Zwei-Faktor-Anmeldung für Fernzugänge und E-Mail sowie getrennte Administratorkonten. Und ein Notfallplan auf Papier mit Telefonnummern, denn im Ernstfall sind Rechner und digitales Adressbuch womöglich nicht nutzbar. Die Selbstauskunft im IT-Sicherheitscheck fragt diese Punkte ab.

Was Sie im Ernstfall tun

  • Betroffene Geräte vom Netz trennen, also Netzwerkkabel ziehen und WLAN abschalten. Nicht herunterfahren, wenn der Vorfall untersucht werden soll.
  • Ihren IT-Dienstleister und bei Bedarf Fachleute für Sicherheitsvorfälle hinzuziehen.
  • Anzeige bei der Polizei erstatten. Für Unternehmen ist die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime des Bundeslands zuständig, in dem der Firmensitz liegt.
  • Können personenbezogene Daten betroffen sein, sieht die DSGVO in Art. 33 eine Meldung an die Datenschutzaufsicht möglichst binnen 72 Stunden vor. Ob das in Ihrem Fall nötig ist, klären Sie mit Ihrem Datenschutzbeauftragten oder Anwalt.

Einordnung: Eine Zahlung bietet nach Einschätzung des BSI keinerlei Gewähr, dass die Daten wieder freigegeben werden. Das BSI empfiehlt stattdessen die sofortige Anzeige bei der Polizei.

Was ein Backup allein nicht löst

Ein Backup holt die Daten zurück, nicht die gestohlenen Kopien. Gegen die Drohung mit einer Veröffentlichung hilft nur, dass die Täter gar nicht erst so weit kommen.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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