Geprüft · 28.10.2026

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BegriffDMS
Dokumente und ArchivDigitales Ablagesystem

Was ist ein DMS?

DMS steht für Dokumentenmanagementsystem.

Ein DMS ist eine Software, die Dokumente eines Betriebs an einer Stelle ablegt, mit Angaben wie Absender, Art und Datum versieht und über eine Suche wiederfindbar macht.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite4 Abschnitte

Einfach erklärt

Ein Dokumentenmanagementsystem, kurz DMS, ist ein digitaler Aktenschrank mit eingebautem Register. Jedes Dokument kommt einmal hinein, als Scan, als PDF aus einer Mail oder als Datei aus einem Programm. Das System liest den Text und merkt sich, von wem das Dokument stammt und worum es geht. Dann legt es das Dokument so ab, dass Sie es später wiederfinden. Anders als bei einem Ordner auf dem Server muss niemand vorher entscheiden, in welchem Unterordner eine Rechnung liegt. Sie finden sie über den Lieferanten, das Datum oder ein Wort aus dem Text.

Was ein DMS im Betrieb ändert

  • Alle Belege liegen an einem Ort statt in Postfächern, auf Desktops und in Papierordnern.
  • Mehrere Personen arbeiten mit demselben Dokument, ohne Kopien zu verschicken.
  • Rechte legen fest, wer was sehen und ändern darf. Personalunterlagen sieht dann etwa nur die Geschäftsführung.
  • Änderungen werden protokolliert. Später lässt sich nachvollziehen, wer ein Dokument wann bearbeitet hat.

Wer sich kümmert

Einrichten und betreiben sollte das System Ihr IT-Dienstleister oder der Anbieter, bei dem es läuft. Ihre Aufgabe ist die Ordnung: Welche Dokumentarten gibt es, wer legt ab, wer darf löschen. Ein Open-Source-DMS ist zum Beispiel Paperless-ngx. Wie schnell Sie heute schon Unterlagen finden, können Sie mit dem Dokumentations-Check einschätzen.

Was ein DMS nicht kann

Die Software allein erfüllt keine Aufbewahrungspflicht. Dazu gehören feste Abläufe, eingeschränkte Löschrechte und eine schriftliche Beschreibung des Verfahrens, die Verfahrensdokumentation. Welche Anforderungen das Finanzamt an eine elektronische Ablage stellt und warum keine Software sie allein erfüllt, steht im Beitrag zu den GoBD.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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