Geprüft · 28.10.2026

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BegriffMixed Content
Website und VerschlüsselungUnverschlüsselte Inhalte

Was ist Mixed Content?

Mixed Content heißt, dass eine verschlüsselt aufgerufene Seite einzelne Bestandteile wie Bilder oder Skripte unverschlüsselt nachlädt.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite4 Abschnitte

Einfach erklärt

Mixed Content heißt „gemischte Inhalte“: Die Seite selbst kommt verschlüsselt über „https://“, lädt aber einzelne Bestandteile unverschlüsselt über „http://“ nach, etwa ein Bild, eine Schrift oder ein Skript. Das ist, als würden Sie einen versiegelten Brief verschicken und eine Seite davon als offene Postkarte hinterherschicken. Wer mitliest, sieht diesen Teil. Wer eingreift, kann ihn austauschen und so etwa ein manipuliertes Skript in Ihre Seite bringen.

Woran Sie es merken

Browser, die dem aktuellen Standard folgen, lassen das nicht durchgehen. Skripte, Stylesheets und eingebettete Seiten aus unverschlüsselten Quellen blockieren sie. Bilder, Videos und Töne versuchen sie verschlüsselt zu laden und blockieren sie, wenn das nicht klappt. Für Besucher sieht die Seite dann kaputt aus: Bilder fehlen, Schriften stimmen nicht, eine Karte oder ein Formular funktioniert nicht.

Wie es entsteht

Eine Ursache sind alte Adressen. Die Website lief früher ohne Verschlüsselung. In Texten, Vorlagen oder Einstellungen stehen noch Verweise mit „http://“. Eine andere Ursache sind fremde Dienste, die keine Verschlüsselung anbieten.

Was Sie tun können

Die Firma, die Ihre Website betreut, stellt die betroffenen Adressen auf „https://“ um. Im CMS können sie in alten Beiträgen und Einstellungen stecken, dafür gibt es Werkzeuge zum Suchen und Ersetzen. Lässt sich ein fremder Inhalt nicht verschlüsselt laden, sollte er ersetzt oder entfernt werden.

Gut zu wissen: In seinen Grundschutz-Anforderungen an Webserver schließt das BSI Mixed Content ausdrücklich aus. Wer HTTPS nutzt, soll alle Inhalte über HTTPS ausliefern.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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