Geprüft · 28.10.2026

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BegriffTLS-Zertifikat
Website und VerschlüsselungSicherheitszertifikat der Website

Was ist ein TLS-Zertifikat (SSL-Zertifikat)?

Ein TLS-Zertifikat, oft noch SSL-Zertifikat genannt, ist der digitale Ausweis einer Website, an dem der Browser prüft, dass er wirklich mit dem richtigen Server verbunden ist.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite4 Abschnitte

Einfach erklärt

Ein TLS-Zertifikat ist der Ausweis Ihrer Website. Bei jedem Besuch prüft der Browser drei Dinge: Ist der Ausweis für genau diese Adresse ausgestellt? Ist er noch gültig? Und stammt er von einer Stelle, der der Browser vertraut? Diese Stellen heißen Zertifizierungsstellen. Nur wenn alles passt, baut der Browser die verschlüsselte Verbindung auf. Sonst zeigt er eine ganzseitige Warnung statt Ihrer Seite.

Warum alle „SSL-Zertifikat“ sagen

SSL hieß das Vorgängerverfahren von TLS aus den 1990er-Jahren. TLS ist daraus hervorgegangen und hat es längst abgelöst, SSL selbst gilt als unsicher. Der alte Name ist aber geblieben: in Werbung, in Kundenmenüs und im Sprachgebrauch. Gemeint ist dasselbe. Ein „SSL-Zertifikat“ ist ein TLS-Zertifikat. Es funktioniert mit jeder aktuellen TLS-Version.

Was Sie tun können

Zertifikate laufen ab. Die erlaubte Laufzeit sinkt dabei schrittweise: Seit März 2026 darf ein öffentlich anerkanntes Zertifikat höchstens 200 Tage gelten, ab März 2027 höchstens 100 Tage und ab März 2029 nur noch 47 Tage. Von Hand müsste dann alle paar Wochen jemand nachlegen. Fragen Sie die Firma, die Ihre Website betreut:

  • Wird das Zertifikat automatisch verlängert?
  • Wer bekommt eine Nachricht, wenn das scheitert?
  • Deckt es alle Adressen ab, also die Fassung mit und ohne „www“?

Gut zu wissen: Ein kostenloses Zertifikat, etwa von Let's Encrypt, verschlüsselt genauso gut wie ein gekauftes. Kostenpflichtige Zertifikate prüfen teils zusätzlich die Firma hinter der Domain. An der Verschlüsselung ändert das nichts.

Was ein Zertifikat nicht aussagt

Ein gültiges Zertifikat bestätigt nur, dass der Server zur Adresse gehört. Ob die Firma dahinter seriös ist, steht nicht darin. Auch eine nachgemachte Seite mit einem Tippfehler im Namen bekommt problemlos ein gültiges Zertifikat. Wer Zertifikate für Ihre Domain ausstellen darf, können Sie mit einem CAA-Eintrag festlegen.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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