Geprüft · 28.10.2026

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BegriffTLS
Website und VerschlüsselungVerschlüsselung der Verbindung

Was ist TLS?

TLS steht für Transport Layer Security.

TLS ist das Verfahren, das Verbindungen im Internet verschlüsselt, etwa zwischen Browser und Website oder zwischen Mailservern.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite4 Abschnitte

Einfach erklärt

TLS ist das Verfahren, das Verbindungen im Internet verschlüsselt. Es steckt hinter dem „https://“ einer Website, hinter dem Abruf Ihrer E-Mails und hinter vielen Programmen, die mit einem Server sprechen. Bevor die eigentlichen Daten fließen, stellen sich beide Seiten kurz vor: Der Server zeigt seinen Ausweis, das Zertifikat. Dann vereinbaren beide einen Schlüssel, den nur sie kennen. Alles danach ist für Dritte unlesbar und lässt sich nicht unbemerkt verändern. Man kann es sich wie ein Gespräch in einer Geheimsprache vorstellen, die beide Seiten erst zu Beginn des Gesprächs miteinander verabreden.

Versionen und warum sie zählen

TLS gibt es in mehreren Versionen. Aktuell sind TLS 1.2 und TLS 1.3. Die älteren Versionen 1.0 und 1.1 sind seit 2021 offiziell abgekündigt, der Vorgänger SSL schon deutlich länger. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt, bevorzugt TLS 1.3 zu verwenden. TLS 1.2 empfiehlt es nur noch bis Ende 2031, weil für diese Version nach derzeitigem Stand keine Verfahren standardisiert werden, die auch gegen künftige Quantencomputer bestehen.

Was Sie tun können

Um TLS kümmert sich, wer den Server betreibt: Ihr Hoster, Ihr IT-Dienstleister oder der Anbieter Ihrer Software. Fragen Sie, ob alte Versionen abgeschaltet sind.

Meldet danach ein älteres Gerät Verbindungsfehler, etwa eine Kasse, ein Scanner oder eine Maschinensteuerung, kann genau diese Abschaltung dahinterstecken. Dann beherrscht das Gerät nur die alten Versionen. Besser als das Wiedereinschalten ist ein Update des Geräts. Geht es nicht anders, sollte die Ausnahme so eng wie möglich bleiben.

Was TLS nicht leistet

TLS schützt Daten auf dem Weg. Auf dem Server liegen sie wieder lesbar vor. Wer dort einbricht, kann sie lesen. Für gespeicherte Daten braucht es eigene Verschlüsselung und einen gepflegten Server. TLS sagt auch nichts darüber, ob der Betreiber einer Seite seriös ist.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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