Geprüft · 28.10.2026

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BegriffZwei-Faktor-Authentifizierung
Konten und ZugängeZweiter Nachweis beim Anmelden

Was ist Zwei-Faktor-Authentifizierung?

Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung braucht die Anmeldung neben dem Passwort einen zweiten Nachweis, etwa einen Code aus einer App oder einen Sicherheitsschlüssel, damit ein gestohlenes Passwort allein nicht reicht.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite5 Abschnitte

Einfach erklärt

Bei der Zwei-Faktor-Anmeldung reicht das Passwort allein nicht. Dazu kommt ein zweiter Nachweis aus einer anderen Kategorie. Meist ist das etwas, das Sie besitzen: Ihr Smartphone mit einer App oder ein kleiner Sicherheitsschlüssel für den USB-Anschluss. Es ist wie am Geldautomaten: Die PIN allein nützt nichts ohne die Karte.

Warum das für Ihren Betrieb wichtig ist

Passwörter geraten in falsche Hände: über gefälschte Anmeldeseiten, Datenlecks bei Diensten oder Schadsoftware. Mit einem zweiten Faktor kann ein Angreifer mit dem erbeuteten Passwort allein nichts anfangen. Am wichtigsten ist das für E-Mail und Cloud-Dienste. Über das Postfach lassen sich die Passwörter vieler anderer Konten zurücksetzen.

Welche Verfahren es gibt

  • Code per SMS: besser als nichts, aber gegen gefälschte Anmeldeseiten nicht geschützt, wenn der Angreifer den Code sofort weiterverwendet.
  • App auf dem Smartphone: Sie zeigt einen Code, der meist alle 30 Sekunden wechselt, oder fragt, ob Sie die Anmeldung bestätigen.
  • Sicherheitsschlüssel und Passkeys: Sie prüfen selbst, ob die Anmeldeseite echt ist. Das BSI stuft sie als widerstandsfähig gegen übliche Angriffe mit gefälschten Seiten und Mails ein, das sogenannte Phishing.

Was Sie tun können

Schalten Sie den zweiten Faktor zuerst für Administratoren ein, dann für alle Konten mit E-Mail- und Cloud-Zugang. Hinterlegen Sie für jede Person einen zweiten Weg, etwa einen Ersatzschlüssel oder Wiederherstellungscodes auf Papier. So sperrt ein verlorenes Smartphone niemanden aus. In Microsoft 365 kann Ihr IT-Dienstleister das zentral für alle einrichten. Die Selbstauskunft im IT-Sicherheitscheck fragt genau danach.

Achtung: Bestätigen Sie nie eine Anmeldung, die Sie nicht selbst ausgelöst haben. Angreifer, die Ihr Passwort kennen, schicken mitunter so lange Anfragen, bis jemand aus Versehen bestätigt.

Was Zwei-Faktor nicht kann

Codes per SMS oder App lassen sich auf einer täuschend echten Anmeldeseite mit abfangen, wenn der Angreifer sie sofort weiterreicht. Dagegen helfen nur Verfahren, die an die echte Adresse gebunden sind, wie Passkeys.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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