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BegriffIP-Adresse
Domain und DNSNummer eines Geräts im Internet

Was ist eine IP-Adresse?

IP-Adresse steht für Internet Protocol Address.

Eine IP-Adresse ist die Nummer, unter der ein Gerät oder Server im Internet oder im eigenen Netz erreichbar ist, im älteren Format IPv4 oder im neueren IPv6.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite4 Abschnitte

Einfach erklärt

Jedes Gerät im Internet hat eine Nummer, unter der es erreichbar ist: die IP-Adresse. Sie ist wie die Telefonnummer eines Anschlusses. Namen wie ihre-firma.de sind für Menschen gemacht, das DNS übersetzt sie in diese Nummern. Es gibt zwei Formen: Die ältere IPv4 sieht aus wie 203.0.113.10, die neuere IPv6 wie 2001:db8::10. IPv6 gibt es, weil die IPv4-Adressen knapp sind. Die europäische Vergabestelle RIPE NCC hat ihren letzten freien Vorrat im November 2019 verteilt.

Öffentlich, privat, wechselnd

  • Öffentliche Adressen sind im ganzen Internet eindeutig. Ihre Website und Ihr Mailserver haben eine.
  • Private Adressen wie 192.168.1.20 gelten nur im eigenen Netz. Der Router übersetzt sie nach außen in seine öffentliche Adresse.
  • Wechselnde Adressen: Viele Internetanschlüsse bekommen regelmäßig eine neue öffentliche Adresse. Manche haben gar keine eigene öffentliche IPv4-Adresse mehr, weil der Anbieter sie mit anderen Kunden teilt.

Was Sie tun können

  • Beim Anbieter Ihres Internetanschlusses erfragen, ob Sie eine feste IPv4-Adresse haben und ob IPv6 aktiv ist. Das braucht Ihr IT-Dienstleister für VPN, Firewall und Freigaben bei Dienstleistern.
  • IP-Adressen nicht als einzigen Schutz verwenden. Eine Freigabe „nur aus dem Büronetz“ ist nützlich, ersetzt aber kein Passwort und keine Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Was eine IP-Adresse verrät

Aus der Adresse lässt sich der Internetanbieter ablesen, oft auch grob die Region. Name und Anschrift kennt nur der Anbieter. Für den Betreiber einer Website kann sie trotzdem ein personenbezogenes Datum sein, auch wenn sie regelmäßig wechselt. Das hat der Europäische Gerichtshof 2016 entschieden. Logdateien mit IP-Adressen gehören deshalb in Ihre Datenschutz-Dokumentation. Wie lange Sie sie speichern dürfen, klären Sie mit Ihrem Datenschutzbeauftragten.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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