Geprüft · 28.10.2026

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BegriffReverse Proxy
Server und BetriebEmpfang vor Ihren Anwendungen

Was ist ein Reverse Proxy?

Ein Reverse Proxy ist ein Server, der alle Anfragen aus dem Internet entgegennimmt und an die passenden Anwendungen im Hintergrund weiterleitet.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite3 Abschnitte

Einfach erklärt

Ein Reverse Proxy ist der Empfang vor Ihren Anwendungen. Alle Besucher kommen zuerst bei ihm an. Er erkennt am Namen, wohin eine Anfrage will, und schickt sie an das richtige Programm im Hintergrund: dokumente.ihre-firma.de an die Dokumentenablage, hilfe.ihre-firma.de an das Ticketsystem. Die Programme selbst sind von außen nicht direkt erreichbar. Das ist wie der Empfang in einem Bürohaus: Besucher melden sich vorne an und werden zur richtigen Firma geschickt, direkt in die Büros kommt niemand.

Wozu das gut ist

  • Ein Schloss für alle: Der Reverse Proxy kümmert sich um die verschlüsselte Verbindung (HTTPS) und die Zertifikate, etwa von Let's Encrypt. Die Programme dahinter müssen das nicht einzeln können.
  • Mehrere Anwendungen auf einem Server: Alle teilen sich dieselbe Adresse und denselben Eingang.
  • Schutz: Er kann Zugriffe begrenzen, bestimmte Bereiche nur aus dem Firmennetz erlauben und auffällige Anfragen abweisen.

Worauf Sie achten sollten

Fällt der Reverse Proxy aus, sind alle Anwendungen dahinter nicht erreichbar. Er braucht deshalb dieselbe Pflege wie jeder Server: Updates, Überwachung und Zertifikate, die sich rechtzeitig verlängern. Ihr IT-Dienstleister richtet ihn ein und sollte prüfen, dass die Anwendungen wirklich nur über ihn erreichbar sind.

Gut zu wissen: Das Gegenstück ist der klassische Proxy, der die Verbindungen der Mitarbeitenden ins Internet vermittelt. Der Reverse Proxy arbeitet in die andere Richtung, für Besucher von außen.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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