Geprüft · 28.10.2026

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BegriffSicherheitslücke
Website und VerschlüsselungSchwachstelle in Software

Was ist eine Sicherheitslücke?

Eine Sicherheitslücke ist ein Fehler in einer Software, über den Angreifer etwas tun können, was nicht vorgesehen ist, etwa Daten lesen oder fremden Code ausführen.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite4 Abschnitte

Einfach erklärt

Eine Sicherheitslücke ist ein Fehler in einer Software, durch den jemand etwas tun kann, was er nicht dürfte: Daten lesen, sich ohne Passwort anmelden, fremden Code ausführen. Man kann es sich wie ein Fenster vorstellen, das sich von außen aufdrücken lässt. Solange niemand davon weiß, passiert vielleicht nichts. Sobald die Lücke öffentlich bekannt ist, wird sie für Angreifer interessant.

Wie Lücken bekannt werden

Eine bekannte Lücke bekommt eine weltweit eindeutige Nummer, etwa „CVE-2026-12345“. Dazu kommt eine Einstufung des Schweregrads von 0 bis 10, genannt CVSS. Ab 9 gilt eine Lücke als kritisch. Der Hersteller liefert eine korrigierte Version. Von da an läuft die Zeit: Wer das Update nicht einspielt, bleibt angreifbar. Lücken, die nachweislich schon für Angriffe genutzt werden, führt die US-Behörde CISA in einer eigenen Liste.

Warum sichtbare Versionsnummern helfen

In der Grundeinstellung nennen gängige Webserver in jeder Antwort, welche Software in welcher Version läuft, etwa „Apache/2.4.58“. Für Angreifer ist das ein Wegweiser: Sie gleichen die Nummer mit der Liste bekannter Lücken ab und wissen sofort, ob ein Angriff aussichtsreich ist. Die Angabe abzuschalten schließt keine Lücke, nimmt Angreifern aber diese Abkürzung. Das BSI empfiehlt für Webserver, weder Produktname noch Version preiszugeben.

Was Sie tun können

Fragen Sie die Firma, die Ihre Website betreut, wie sie von neuen Lücken erfährt und wie schnell sie Updates einspielt. Bitten Sie außerdem darum, die Versionsangaben abzuschalten. Und sorgen Sie dafür, dass jemand eine Meldung von außen annehmen kann, etwa über eine security.txt.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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