Geprüft · 28.10.2026

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BegriffSpoofing
E-MailGefälschter Absender

Was ist E-Mail-Spoofing?

Spoofing heißt, dass jemand E-Mails verschickt, die aussehen, als kämen sie von Ihrer Adresse, obwohl sie von einem fremden Server stammen.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite4 Abschnitte

Einfach erklärt

Den Absender einer E-Mail kann man so leicht fälschen wie den Absender auf einem Briefumschlag. Das Verfahren, mit dem Mails verschickt werden, stammt aus einer Zeit, in der niemand mit Betrug rechnete, und prüft den Absender nicht. Ohne zusätzliche Schutzeinträge kann deshalb jeder eine Mail verschicken, die „buchhaltung@ihre-firma.de“ als Absender zeigt.

Warum das Ihren Betrieb betrifft

Typische Fälle sind eine gefälschte Rechnung an Ihre Kunden mit geänderter Bankverbindung, eine angebliche Anweisung der Geschäftsführung an die Buchhaltung („Bitte heute noch überweisen“) oder ein Anhang mit Schadsoftware, der wegen des bekannten Absenders geöffnet wird. Den Schaden haben oft Ihre Kunden. Das Vertrauen verlieren Sie.

Was dagegen hilft

Drei öffentliche Einträge zu Ihrer Domain arbeiten zusammen:

  • SPF sagt, welche Server für Sie senden dürfen.
  • DKIM unterschreibt jede Ihrer Mails digital.
  • DMARC verbindet beides mit der sichtbaren Absenderadresse und weist Empfänger an, Fälschungen auszusortieren.

Erst wenn alle drei stehen und DMARC auf „Quarantäne“ oder „Ablehnen“ gestellt ist, können empfangende Server Fälschungen Ihrer Adresse erkennen und aussortieren.

Was diese Einträge nicht abdecken

Gegen ähnlich aussehende Domains, etwa „ihre-flrma.de“ mit l statt i, helfen Ihre eigenen Einträge nicht. Die Domain gehört dem Betrüger, und er kann sie selbst korrekt einrichten. Dasselbe gilt für einen gefälschten Anzeigenamen vor einer fremden Adresse. Hier hilft eine feste Regel im Betrieb: Neue Bankverbindungen und eilige Zahlungsanweisungen werden immer telefonisch unter einer bekannten Nummer bestätigt.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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