Geprüft · 28.10.2026

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BegriffRegistrar
Domain und DNSWem die Domain gehört und wie man umzieht

Was ist ein Registrar?

Ein Registrar ist der Anbieter, über den Sie eine Domain mieten. Er trägt sie bei der zuständigen Vergabestelle ein, für .de bei der DENIC.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite3 Abschnitte

Einfach erklärt

Eine Domain kauft man nicht, man mietet sie. Vergeben werden Domains von einer zentralen Stelle je Endung, für .de ist das die DENIC in Frankfurt. Dort bestellen Sie aber nicht selbst, sondern über einen Anbieter, den Registrar. Das ist meist der Hoster Ihrer Website oder Ihr IT-Dienstleister. Er trägt die Domain ein, verlängert sie jedes Jahr und stellt Ihnen die Verwaltung bereit.

Worauf es wirklich ankommt: der Inhaber

Wichtiger als der Anbieter ist, wer als Inhaber eingetragen ist. Das sollte Ihre Firma sein. Häufig hat eine Webagentur die Domain vor Jahren auf sich selbst registriert. Solange alles läuft, fällt das nicht auf. Bei einem Wechsel oder Streit gehört die Domain dann nicht Ihnen, und mit ihr hängen Website und E-Mail an einer fremden Firma.

Was Sie tun können

  • Prüfen Sie, wer als Inhaber eingetragen ist. Bei .de-Domains von Firmen und Vereinen zeigt das die Webabfrage der DENIC seit der Umsetzung von NIS-2 wieder an. Bei Privatpersonen bleibt der Inhaber verborgen, dann fragen Sie Ihren Anbieter.
  • Die DENIC prüft inzwischen, ob die Inhaberdaten stimmen. Kommt eine Aufforderung, die Daten zu bestätigen, reagieren Sie rechtzeitig, sonst kann die Domain gesperrt werden.
  • Für einen Umzug zu einem anderen Anbieter brauchen Sie einen Auth-Code, eine Art Umzugskennwort. Den erhalten Sie vom bisherigen Anbieter.
  • Vor dem Umzug alle Einträge sichern, sonst sind Website und Mail danach leer.

Gut zu wissen: Rückt der bisherige Anbieter den Auth-Code nicht heraus, kann bei .de-Domains der neue Anbieter einen zweiten Code bei der DENIC anfordern. Die DENIC schickt ihn an den eingetragenen Inhaber. Auch deshalb muss dort Ihre Firma stehen.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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