Geprüft · 28.10.2026

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BegriffSelf-Hosting
Server und BetriebSoftware auf eigenem Server betreiben

Was ist Self-Hosting?

Self-Hosting bedeutet, eine Software auf einem selbst verwalteten Server zu betreiben, statt sie als fertigen Onlinedienst beim Hersteller zu nutzen.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite3 Abschnitte

Einfach erklärt

Self-Hosting heißt: Eine Software läuft auf einem Server, den Sie selbst kontrollieren, statt beim Hersteller als fertiger Onlinedienst. Der Server kann im eigenen Haus stehen oder in einem Rechenzentrum gemietet sein. Entscheidend ist, wer ihn verwaltet und wo die Daten liegen. Das ist wie der Unterschied zwischen eigener Küche und Lieferdienst: Sie bestimmen Zutaten und Ablauf, müssen aber auch einkaufen und abwaschen.

Typische Beispiele sind Dokumentenablage, Ticketsystem oder Wiki auf einem eigenen Server, etwa mit Paperless-ngx, Zammad oder Docmost.

Was Sie gewinnen

  • Datenstandort: Sie wissen, in welchem Land und Rechenzentrum Ihre Daten liegen.
  • Unabhängigkeit: Ändert ein Anbieter Preise oder Bedingungen, bleiben Software und Daten bei Ihnen. Mehr dazu im Beitrag Digitale Souveränität.
  • Mitsprache: Sie entscheiden, wann ein Update kommt und welche Funktionen aktiv sind.

Was Sie übernehmen

Was ein Anbieter sonst im Hintergrund erledigt, liegt beim Self-Hosting bei Ihnen oder Ihrem IT-Dienstleister: Updates, Backups, Monitoring und die Reaktion auf neue Sicherheitslücken. Ohne feste Zuständigkeit veraltet ein selbst betriebener Server unbemerkt.

Tipp: Halten Sie vor dem Start schriftlich fest, wer Updates einspielt, wer Backups prüft und wer bei einem Ausfall erreichbar ist. Wie abhängig Ihr Betrieb heute von einzelnen Anbietern ist, zeigt der Souveränitäts-Check.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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