Geprüft · 28.10.2026

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BegriffXRechnung
Dokumente und ArchivRechnung als reine Datendatei

Was ist eine XRechnung?

Die XRechnung ist der deutsche Standard für E-Rechnungen als reine XML-Datei, abgeleitet aus der europäischen Norm EN 16931 und betreut von der Koordinierungsstelle für IT-Standards (KoSIT).

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite4 Abschnitte

Einfach erklärt

Eine XRechnung ist eine Rechnung ohne Bild. Sie besteht nur aus Daten in einer festen Struktur, dem Format XML. Öffnen Sie die Datei mit einem Texteditor, sehen Sie Zeilen mit Fachbegriffen und Zahlen statt einer gestalteten Rechnung. Das ist Absicht: Gedacht ist sie für Programme, die die Rechnung ohne Abtippen in die Buchhaltung übernehmen. Damit ein Mensch sie lesen kann, braucht es ein Anzeigeprogramm, eine sogenannte Visualisierung.

Wo Ihnen die XRechnung begegnet

  • Bei Aufträgen für Behörden. Lieferanten des Bundes müssen seit dem 27. November 2020 elektronisch abrechnen. Für Länder und Kommunen gelten eigene Regeln.
  • Zwischen Unternehmen. Hier ist sie eine der zulässigen Formen der E-Rechnung, die seit 2025 schrittweise Pflicht wird.

Was Sie tun können

  • Speichern Sie die XML-Datei selbst, nicht nur einen Ausdruck oder ein PDF daraus. Der Datensatz ist die Rechnung.
  • Fragen Sie den Anbieter Ihres Buchhaltungs- oder Ablagesystems, ob es XRechnungen annehmen, anzeigen und aufbewahren kann. Nicht jedes System kann das.
  • Für Rechnungen an Behörden brauchen Sie die Leitweg-ID des Empfängers, eine Art Postleitzahl für Rechnungen. Sie erhalten sie vom öffentlichen Auftraggeber.

Was eine XRechnung nicht ist

Eine PDF-Datei mit dem Wort „XRechnung“ im Namen ist keine. Und die XRechnung ist nicht dasselbe wie ZUGFeRD: ZUGFeRD verpackt die Daten in einem lesbaren PDF, die XRechnung kommt ohne aus. Für das Finanzamt sind beide zulässig, sofern sie der europäischen Norm entsprechen. Welches Format Sie verwenden, vereinbaren Sie mit Ihrem Geschäftspartner.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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