Geprüft · 28.10.2026

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BegriffOCR
Dokumente und ArchivTexterkennung für Scans

Was ist OCR?

OCR steht für Optical Character Recognition.

OCR ist eine Texterkennung, die in einem Scan oder Foto die Buchstaben erkennt und als durchsuchbaren Text im Dokument hinterlegt.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite4 Abschnitte

Einfach erklärt

Ein Scanner macht aus einem Blatt Papier zunächst nur ein Foto. Für den Computer stehen darauf keine Wörter, sondern farbige Punkte. Die Texterkennung, englisch Optical Character Recognition oder kurz OCR, liest dieses Bild wie ein Mensch und legt den erkannten Text unsichtbar hinter das Bild. Das Dokument sieht danach genauso aus wie vorher. Sie können darin aber suchen, Text markieren und kopieren.

Wozu das im Büro gut ist

Erst mit OCR findet ein Ablagesystem eine gescannte Rechnung über den Namen des Lieferanten oder die Rechnungsnummer. Viele Systeme nutzen den erkannten Text außerdem, um Dokumente automatisch einzuordnen, etwa als „Rechnung von Firma Müller“. Ohne OCR bleibt nur der Dateiname, etwa „Scan_0042.pdf“.

Woran Sie gute Ergebnisse erkennen

  • Suchen Sie in einem frisch gescannten Dokument nach einem Wort, das darauf steht. Wird es gefunden, hat die Erkennung gearbeitet.
  • Scannen Sie mit mindestens 300 dpi. Die verbreitete Erkennungssoftware Tesseract arbeitet laut ihrer Dokumentation ab dieser Auflösung am besten.
  • Schlechte Vorlagen liefern schlechten Text: verblasste Kassenbons, schiefe Handyfotos, Stempel über der Schrift.
  • Die Sprache muss stimmen. Ist die Erkennung auf Englisch eingestellt, leiden deutsche Wörter.

Was OCR nicht kann

OCR erkennt Zeichen, versteht aber nicht, was sie bedeuten. Ob „1.250,00“ der Rechnungsbetrag oder eine Kundennummer ist, weiß die Software nicht. Sie macht auch Fehler, besonders bei schwachen Vorlagen. Übernimmt ein Programm Beträge aus dem erkannten Text, sollte ein Mensch sie prüfen. Wer gescannte Belege anstelle des Papiers aufbewahren will, braucht ein geregeltes Verfahren. Was dazu gehört, beschreibt der Beitrag ersetzendes Scannen.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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