Geprüft · 28.10.2026

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BegriffVerschlüsselung
Konten und ZugängeDaten unlesbar für Fremde

Was ist Verschlüsselung?

Verschlüsselung macht Daten mit einem Schlüssel für Unbefugte unlesbar, beim Übertragen, beim Speichern oder durchgehend vom Absender bis zum Empfänger.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite4 Abschnitte

Einfach erklärt

Verschlüsselung macht Daten für alle unlesbar, die den passenden Schlüssel nicht haben. Man kann es sich wie einen Brief in einer verschlossenen Kassette vorstellen: Wer sie unterwegs abfängt oder aus dem Regal stiehlt, sieht nur die Kassette. Für Ihren Betrieb ist wichtig, an welcher Stelle verschlüsselt wird und wer den Schlüssel hat.

Drei Arten, die man unterscheiden sollte

  • Unterwegs (Transport): Die Verbindung zwischen Ihrem Gerät und dem Server ist verschlüsselt, im Browser erkennbar an HTTPS. Am Ziel kommen die Daten wieder lesbar an.
  • Gespeichert (ruhende Daten): Die Festplatte von Laptop, Smartphone oder Server ist verschlüsselt. Geht ein Laptop verloren, kommt der Finder nicht an die Daten.
  • Ende-zu-Ende: Nur Absender und Empfänger können lesen, der Anbieter dazwischen nicht. Das bieten manche Messenger und für E-Mail Verfahren wie S/MIME.

Was Sie tun können

  • Geräteverschlüsselung auf allen Laptops einschalten: BitLocker unter Windows, FileVault auf dem Mac. Bei Smartphones gehört eine Bildschirmsperre mit Code dazu.
  • Den Wiederherstellungsschlüssel sicher und getrennt vom Gerät ablegen. Ohne ihn sind die Daten auch für Sie verloren, etwa nach einem Hardwaretausch.
  • Bei Cloud-Diensten fragen, wer die Schlüssel verwaltet.

Ihr IT-Dienstleister kann die Verschlüsselung zentral einschalten und die Schlüssel sichern. Die Selbstauskunft im IT-Sicherheitscheck fragt nach verschlüsselten Laptops und Smartphones.

Gut zu wissen: Wirbt ein Cloud-Dienst mit Verschlüsselung, fragen Sie nach, wer den Schlüssel hält. Hält ihn der Anbieter, schützt die Verschlüsselung etwa vor dem Diebstahl von Festplatten im Rechenzentrum, nicht vor dem Anbieter selbst.

Was Verschlüsselung nicht kann

Sie schützt nicht vor jemandem, der sich mit gültigem Passwort anmeldet. Im entsperrten Konto sieht ein Angreifer alles im Klartext. Auch gegen Ransomware hilft sie nicht: Die Täter verschlüsseln Ihre Daten einfach ein zweites Mal.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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