Geprüft · 28.10.2026

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BegriffHTTPS
Website und VerschlüsselungVerschlüsselte Verbindung zur Website

Was ist HTTPS?

HTTPS steht für Hypertext Transfer Protocol Secure.

HTTPS ist die verschlüsselte Verbindung zwischen Browser und Website, die verhindert, dass Dritte unterwegs mitlesen oder Inhalte verändern.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite4 Abschnitte

Einfach erklärt

HTTPS ist die verschlüsselte Verbindung zwischen dem Browser Ihrer Besucher und Ihrer Website. Sie erkennen sie am „https://“ am Anfang der Adresse. Ohne HTTPS reist alles, was ein Besucher eingibt, wie eine Postkarte durchs Netz: Wer unterwegs Zugriff auf die Leitung hat, etwa im offenen WLAN eines Cafés, kann mitlesen und sogar Inhalte verändern. Mit HTTPS steckt dieselbe Nachricht in einem versiegelten Umschlag. Vorher prüft der Browser den Ausweis des Empfängers, das Zertifikat.

Warum das für Ihren Betrieb zählt

  • Kontaktformulare, Anmeldungen und Bestellungen enthalten Namen, Adressen und manchmal Passwörter. Ohne Verschlüsselung können Dritte sie mitlesen.
  • Browser kennzeichnen unverschlüsselte Seiten. Chrome zeigt seit Juli 2018 bei jeder Seite ohne HTTPS „Nicht sicher“ an. Google hat außerdem angekündigt, dass Chrome ab Version 154 im Oktober 2026 standardmäßig vor dem ersten Aufruf einer öffentlichen Seite ohne HTTPS warnt.
  • Ohne HTTPS fehlt die Grundlage für weitere Schutzmaßnahmen wie HSTS oder geschützte Cookies.

Was Sie tun können

Um HTTPS kümmert sich die Firma, die Ihre Website betreut, oder Ihr Hoster. Das nötige Zertifikat gibt es kostenlos, etwa von Let's Encrypt. Achten Sie auf zwei Dinge:

  • Wer die Adresse ohne „https://“ eintippt, muss automatisch auf die verschlüsselte Seite weitergeleitet werden.
  • Das Zertifikat muss sich von selbst verlängern. Sonst steht eines Morgens eine Warnung statt Ihrer Startseite im Browser.

Was HTTPS nicht leistet

HTTPS schützt den Weg, nicht das Ziel. Das „https://“ sagt nichts darüber, ob eine Website seriös ist. Auch Betrüger betreiben verschlüsselte Seiten, etwa für Phishing. Und HTTPS schließt keine Lücken in der Website-Software. Dafür braucht es Updates.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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