Geprüft · 28.10.2026

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BegriffUnterauftragsverarbeiter
Datenschutz und RechtSubunternehmer Ihrer Dienstleister

Was ist ein Unterauftragsverarbeiter?

Ein Unterauftragsverarbeiter ist ein Subunternehmer, den Ihr Dienstleister einsetzt und der dabei ebenfalls personenbezogene Daten aus Ihrem Auftrag verarbeitet.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite3 Abschnitte

Einfach erklärt

Ihr Dienstleister arbeitet selten allein. Der Anbieter Ihrer Cloud mietet zum Beispiel Server in einem fremden Rechenzentrum, Ihr Ticketsystem nutzt einen weiteren Dienst für den Mailversand. Diese Subunternehmer, die dabei ebenfalls an Ihre Daten kommen, heißen Unterauftragsverarbeiter. Es ist wie beim Handwerker, der für die Elektrik einen Kollegen mitbringt: Sie sollten wissen, wer in Ihrem Haus arbeitet.

Was das Gesetz verlangt

Ein Dienstleister darf Unterauftragsverarbeiter nur mit Ihrer schriftlichen Genehmigung einsetzen (Art. 28 Abs. 2 DSGVO). Üblich ist eine allgemeine Genehmigung im AVV mit einer Liste der Unterauftragsverarbeiter. Will der Dienstleister einen neuen hinzunehmen oder einen austauschen, muss er Sie vorher informieren. Sie können dann widersprechen.

Der Dienstleister muss seinen Unterauftragsverarbeitern dieselben Datenschutzpflichten auferlegen, die er Ihnen gegenüber hat. Hält einer sie nicht ein, haftet Ihr Dienstleister Ihnen gegenüber dafür (Art. 28 Abs. 4).

Worauf Sie achten sollten

  • Lassen Sie sich die aktuelle Liste geben und legen Sie sie zum AVV.
  • Sorgen Sie dafür, dass Mitteilungen über Änderungen in einem Postfach ankommen, das jemand liest.
  • Achten Sie auf den Ort der Verarbeitung. Steht dort ein Land außerhalb der EU, geht es um einen Drittlandtransfer.

Einordnung: Ob Sie einem neuen Unterauftragsverarbeiter widersprechen sollten, ist eine Einzelfallfrage. Ihr Datenschutzbeauftragter oder ein Anwalt kann sie mit Ihnen klären.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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