Geprüft · 28.10.2026

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BegriffIMAP
E-MailMails auf allen Geräten abrufen

Was ist IMAP?

IMAP steht für Internet Message Access Protocol.

IMAP ist das Verfahren, mit dem Mailprogramme auf das Postfach beim Mailanbieter zugreifen, wobei die E-Mails auf dem Server bleiben und alle Geräte denselben Stand zeigen.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite4 Abschnitte

Einfach erklärt

IMAP ist das Verfahren, mit dem Ihr Mailprogramm die Post aus Ihrem Postfach abruft. Das Wichtige daran: Die Mails bleiben dabei auf dem Server Ihres Mailanbieters. Man kann es sich wie ein Postfach in der Filiale vorstellen, in das Sie von jedem Gerät aus hineinschauen, statt die Briefe mit nach Hause zu nehmen. Lesen Sie eine Mail am Laptop, ist sie auch auf dem Smartphone als gelesen markiert. Ordner, die Sie anlegen, sehen Sie überall.

Der Unterschied zu POP3

Das ältere Verfahren POP3 holt die Mails ab und löscht sie in der üblichen Einstellung danach auf dem Server. Die Post liegt dann nur noch auf dem einen Rechner, der sie abgeholt hat. Fällt dessen Festplatte aus, sind die Mails weg. Auf dem Smartphone fehlen sie von Anfang an.

Was Sie tun können

  • Lassen Sie Ihren IT-Dienstleister prüfen, ob alle Geräte IMAP nutzen und nicht POP3.
  • Die Verbindung sollte verschlüsselt sein. In den Kontoeinstellungen steht dann meist „SSL/TLS“ und der Port 993.
  • Behalten Sie den Speicherplatz im Blick. Ist das Postfach voll, kommen neue Mails irgendwann nicht mehr an.

Gut zu wissen: Bei Microsoft 365 verbindet sich Outlook für Windows und Mac nicht über IMAP, sondern über eigene Verfahren von Microsoft. IMAP brauchen dort vor allem andere Mailprogramme.

Was IMAP nicht leistet

IMAP ist kein Backup. Löschen Sie eine Mail auf einem Gerät, ist sie auf allen Geräten weg. IMAP ist auch kein Archiv für die Aufbewahrungspflichten, mehr dazu unter E-Mail-Archivierung. Und verschickt werden Mails nicht über IMAP, sondern über SMTP.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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