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BegriffFine-Tuning
Künstliche IntelligenzEin KI-Modell weitertrainieren

Was ist Fine-Tuning?

Fine-Tuning heißt, ein vorhandenes KI-Modell mit eigenen Beispielen weiterzutrainieren, damit es dauerhaft in einem bestimmten Stil oder Format antwortet.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite4 Abschnitte

Einfach erklärt

Ein Sprachmodell ist wie eine erfahrene Fachkraft, die neu im Betrieb anfängt. Sie kann viel, schreibt aber noch nicht so wie Ihr Haus. Fine-Tuning ist die Einarbeitung: Man zeigt ihr viele Beispiele, wie bei Ihnen ein Angebot, eine Antwort auf eine Reklamation oder ein Prüfbericht aussieht, bis sie es von selbst so macht. Technisch wird ein vorhandenes Modell mit eigenen Beispielen weitertrainiert. Dabei verändern sich seine gespeicherten Zahlenwerte, die Gewichte, dauerhaft. Ein Prompt dagegen gilt nur für die eine Anfrage.

Wann es sich lohnt

Selten. Fine-Tuning hilft, wenn ein Modell immer im gleichen Format, Ton oder Fachvokabular antworten soll und klare Anweisungen das nicht erreichen. Für die meisten Aufgaben im Betrieb reichen zwei andere Wege:

  • Ein guter Prompt mit klarer Aufgabe und ein oder zwei Beispielen.
  • RAG, wenn das Modell Ihre Unterlagen kennen soll. Dort schlägt es nach, statt auswendig zu lernen.

Was es kostet

Neben dem Training kosten vor allem die Beispiele Zeit. Sie müssen richtig, einheitlich und frei von Daten sein, die nicht hineingehören. Danach muss jemand prüfen, ob das neue Modell wirklich besser ist als vorher. Erscheint ein neues Modell als Grundlage oder stellt der Anbieter das alte ein, beginnt die Arbeit von vorn. Fragt ein Dienstleister nach einem Fine-Tuning-Projekt, klären Sie zuerst: Was haben Prompt und RAG schon erreicht? Woran wird der Erfolg gemessen?

Was Fine-Tuning nicht leistet

Es ist kein Wissensspeicher für Fakten, die sich ändern. Eine neue Preisliste trainiert man nicht ein, man legt sie zum Nachschlagen bereit. Auch ein weitertrainiertes Modell kann falsche Angaben machen, siehe Halluzination. Personenbezogene Daten gehören vor dem Training aus den Beispielen heraus.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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