Geprüft · 29.10.2026

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BegriffMCP
Künstliche IntelligenzEinheitlicher Stecker für KI

Was ist MCP?

MCP steht für Model Context Protocol.

MCP ist eine offene Vereinbarung, über die KI-Assistenten an Programme wie Ticketsystem oder Dokumentenablage angeschlossen werden, ohne für jede Kombination eine eigene Anbindung zu bauen.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite4 Abschnitte

Einfach erklärt

Früher brauchte fast jedes Gerät sein eigenes Ladekabel. Heute passt oft derselbe Stecker. MCP ist so ein einheitlicher Stecker für KI-Assistenten. Über ihn wird ein Assistent an Programme wie Ticketsystem, Dokumentenablage oder Kalender angeschlossen. Ohne gemeinsamen Standard braucht jede Kombination aus Assistent und Programm eine eigene Anbindung. Mit MCP stellt das Programm einmal einen sogenannten MCP-Server bereit und jeder Assistent, der MCP versteht, kann ihn nutzen.

MCP steht für Model Context Protocol. Veröffentlicht hat es der KI-Anbieter Anthropic im November 2024. Seit Dezember 2025 gehört es zur Agentic AI Foundation, die unter dem Dach der Linux Foundation steht.

Wo Ihnen MCP begegnet

Meist in den Einstellungen eines KI-Assistenten, wo sich weitere Programme anbinden lassen, oder wenn ein Softwareanbieter einen MCP-Server für sein Produkt anbietet. Der Assistent kann dann zum Beispiel Tickets suchen, Notizen anlegen oder Dateien lesen, ohne dass jemand Daten hin- und herkopiert. Auch ein KI-Agent kann über MCP mehrere Programme nacheinander bedienen.

Worauf Sie achten sollten

  • Der Server handelt mit den Rechten seines Kontos. Ist er mit Schreibrechten im Ticketsystem angemeldet, kann der Assistent Tickets ändern. Legen Sie dafür ein eigenes Konto mit wenigen Rechten an.
  • Nur vertrauenswürdige Server. Am besten vom Hersteller des Programms selbst. Ein lokal installierter MCP-Server ist ein Programm, das auf Ihrem Rechner läuft.
  • Bestätigen statt durchwinken. Lassen Sie sich Aktionen vor der Ausführung anzeigen und bestätigen Sie folgenreiche Schritte selbst.

Ihr IT-Dienstleister kann prüfen, welche Server eingebunden sind und mit welchem Konto sie arbeiten.

Was MCP nicht leistet

MCP regelt, wie Assistent und Programm miteinander sprechen. Es macht einen Server nicht vertrauenswürdig und prüft nicht, ob der Assistent eine sinnvolle Aktion wählt. Ob vor einer Aktion nachgefragt wird, schreibt MCP nicht vor. Die Spezifikation empfiehlt es nur. Umsetzen müssen es die Programme, die MCP verwenden. Auch über MCP kann eine versteckte Anweisung in einer Mail den Assistenten in die Irre führen (Prompt Injection).

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

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  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
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  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
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