Geprüft · 29.10.2026

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BegriffLLM
Künstliche IntelligenzGroßes Sprachmodell

Was ist ein LLM?

LLM steht für Large Language Model.

Ein LLM ist ein großes Sprachmodell, das aus sehr vielen Texten gelernt hat und Text Stück für Stück so fortsetzt, wie er am wahrscheinlichsten weitergeht.

Darstellung

Ohne Fachbegriffe, für Betriebe ohne eigene IT.

Auf dieser Seite4 Abschnitte

Einfach erklärt

Stellen Sie sich eine sehr belesene Aushilfe vor. Sie hat Millionen Texte gelesen, bringt aber kein Nachschlagewerk mit. Sie schreibt flüssig, fasst zusammen und trifft den Ton. Ob jede Angabe stimmt, prüft sie nicht. Ein großes Sprachmodell, englisch Large Language Model oder kurz LLM, arbeitet ähnlich. Es hat aus sehr vielen Texten gelernt, welche Textbausteine typischerweise aufeinander folgen. Bekommt es einen Auftrag, setzt es den Text Stück für Stück so fort, wie es nach diesem Training am wahrscheinlichsten passt. Diese Stücke heißen Token.

Ein Chatprogramm wie ChatGPT von OpenAI ist eine Oberfläche für ein solches Modell. Es schreibt nicht selbst, sondern schickt Ihre Eingabe an das Modell und zeigt dessen Antwort an. Im Alltag heißt ein LLM auch Sprachmodell oder KI-Modell.

Wofür es im Büro taugt

  • Entwürfe für Mails, Angebote und Stellenanzeigen
  • lange Texte zusammenfassen, etwa ein Protokoll als erste Übersicht
  • Texte umformulieren, kürzen oder übersetzen
  • Notizen in eine feste Gliederung bringen

Im Betrieb merken Sie schnell: Die Antworten klingen sicher, auch wenn sie falsch sind. Das heißt Halluzination. Wer Ergebnisse ungeprüft weitergibt, gibt auch die Fehler weiter.

Was ein Sprachmodell nicht leistet

  • Es ist keine Datenbank. Es speichert keine Liste geprüfter Fakten, sondern Muster. Eine Telefonnummer oder ein Paragraf kann plausibel aussehen und trotzdem falsch sein.
  • Sein Wissen endet an einem Stichtag. Was danach geschah, kennt es nicht, solange es nicht an aktuelle Quellen angebunden ist.
  • Es ist kein Taschenrechner. Es erzeugt Ziffern wie Wörter. Summen, Fristen und Preise rechnen Sie besser nach.
  • Es kennt Ihre Unterlagen nicht. Soll es mit Ihren Dokumenten antworten, braucht es eine Anbindung wie RAG.

Was Sie vorher klären

Legen Sie fest, welche Dienste im Betrieb erlaubt sind und welche Daten hinein dürfen. Verarbeitet ein Cloud-Dienst personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag, brauchen Sie einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Ihr IT-Dienstleister oder Datenschutzbeauftragter hilft bei der Auswahl. Ein Modell lässt sich auch auf eigener Hardware betreiben, das beschreibt lokale KI.

Vom Begriff zu Ihrer Domain

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Der IT-Sicherheitscheck liest die öffentlichen Einträge Ihrer Domain und zeigt, was davon eingerichtet ist und was fehlt. In derselben Darstellung wie hier: verständlich oder für Fachleute.

  • SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS und TLS-Berichte
  • DNSSEC, CAA und Nameserver der Domain
  • Zertifikat, HTTPS und Sicherheits-Header der Website
  • Fehlende Einträge als Vorlage für Ihren IT-Dienstleister
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